Zur Martin Rütter DOGS Hauptseite

Silke Eichel

Eine berufliche Umorientierung war für mich unumgänglich… Die Trainingsphilosophie und das Ausbildungskonzept von DOGS gaben mir den nötigen Anreiz, meinen Traum verwirklichen zu können. Und so nahm nach einem Themenabend „Alltag mit Hund“ und der Bewerbung bei Martin Rütter DOGS Zentrum für Menschen mit Hund in Erftstadt alles seinen Lauf…. Ich war guter Dinge und sah mich nach 10 Jahren Hundehaltung klar im Vorteil. Probleme hatte ich mit meinen beiden Hunden, einem Kleinen Münsterländer und einem Pudelpointer-Drahthaar-Mix, schließlich keine. Gut, der Pudelpointer-Mix konnte nicht alleine bleiben, nicht frei laufen, weil er selbstständig jagen ging, beim Autofahren wurde in Rudelmanier geheult, an der Leine gezogen, fremde Menschen waren auch nicht gerade gerne gesehen, Geduld war ein Fremdwort für meine Hunde und ich war schon des Öfteren genervt…., aber ansonsten hatten wir eben keine Probleme. Zumindest glaubte ich dies bis zu Beginn des DOGS Studiums! Beziehung? Natürlich hatten meine Hunde und ich eine Beziehung, sie sollten das tun, was ich wollte und ich habe oft nicht verstanden, warum das eben nicht der Fall war. Meine Erwartungen und Bedürfnisse standen klar im Vordergrund, und was war mit den Bedürfnissen meiner Hunde…? Sie bekamen doch täglich mehrere Stunden Auslauf, ich dachte, das ist das, was sie brauchen. Während des Studiums bei DOGS habe ich dann unter anderem gelernt, welche Bedürfnisse Hunde wirklich haben, sie körpersprachlich und kommunikativ besser zu verstehen und das Training auf lerntheoretischen Grundlagen aufzubauen, und das Schritt für Schritt. Hunde sind viel zu häufig unterfordert, aber man kann sie durch einen falschen Trainingsaufbau auch schnell überfordern und frustrieren. Von dieser Erkenntnis profitierten meine Hunde endlich auch noch nach 10 und 8 Jahren. Es gab während der Ausbildung eine Phase, in der ich sehr deprimiert und traurig war, meine Hunde all die Jahre missverstanden zu haben. Es ging ihnen ja nicht schlecht bei mir, aber wenn ich sehe, wie viel Spaß ihnen die rassespezifische Beschäftigung macht, wie sehr sie sich noch auf „das Neue“ eingelassen haben und sich jetzt sogar an mir orientieren, kann ich nur sagen, „es ist nie zu spät“ an der Mensch-Hund Beziehung zu arbeiten. Vielleicht ist es auch ein langer Weg bis dahin, aber es looohhhnt sich :-) , für beide Seiten. Mittlerweile sind meine beiden guten alten Jungs über die Regenbogenbrücke gegangen. Es war und ist ein unsagbarer Schmerz, den einem niemand abnehmen kann, mit dem man, genau betrachtet, ganz alleine ist. Aber ebenso wenig kann mir niemand meine Erinnerungen an die Beiden nehmen!!! Jetzt begleitet mich eine junge Hündin und ein kleines Kind. Mein Leben hat sich komplett geändert, und ich lerne wieder neu dazu. Dies lässt mich meine Kunden wieder ein Stück anders, mehr und besser verstehen. Ich freue mich auf Sie und Ihren Hund/Ihre Hunde. Ich bin für Sie da, wenn schon Probleme vorhanden sind, aber auch wenn Sie „einfach nur“ (rassespezifische) Beschäftigungsmöglichkeiten für Ihren Hund suchen und / oder Probleme gar nicht erst entstehen lassen möchten. Auf eine gute Zusammenarbeit….

Kontakt:
Silke Eichel
Tel.: 02363/4669694
e-Mail: silke.eichel@martinruetter.com