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Woran erkennt man, dass dem Hund der Kontakt mit dem Kind zu viel ist?

a) Der Hund gähnt, hechelt, schaut zu Seite und/oder leckt sich mit der Zunge über das Maul.

b) Kinder dürfen bei Hunden alles, Hunde würden Kinder niemals verletzen.

c) Solange das Kind nicht versucht, auf dem Hund zu reiten, gibt es keinen Handlungsbedarf.

d) Hunde müssen Kinder als ranghöher akzeptieren. Sobald der Hund aggressives Verhalten dem Kind gegenüber zeigt, muss man ihn hart bestrafen.

Richtig ist:



Antwort a)

 

 

Wird einem Hund der Kontakt mit dem Kind zu viel, zeigt er dies deutlich durch seine Körpersprache. Er gähnt, beginnt zu hecheln, schaut zur Seite oder blinzelt, legt die Ohren an und leckt sich mit der Zunge über das Maul.

Kinder müssen lernen, die Bedürfnisse des Hundes zu beachten. Sie müssen lernen, dass der Hund seine Ruhe braucht, wenn er sich auf seinen Liegeplatz zurückzieht. Auch den Umgang mit dem Hund müssen die Eltern Kindern erklären. Das Kind muss wissen, dass man Hunde nicht an der Rute oder den Ohren zieht, auf ihm reitet bzw. generell grob mit ihm umgeht. Dazu sind die Eltern natürlich als Vorbild gefragt!

Die Eltern regeln zudem das Zusammenleben zwischen Kind und Hund. Zeigt der Hund Anzeichen, dass ihm die Anwesenheit des Kindes zu viel ist, müssen die Eltern eingreifen und das Kind wegschicken bzw. kleinere Kinder wegnehmen. Der Hund muss wissen, dass nicht er für die Erziehung des Kindes zuständig ist, sondern die Eltern. Denn auch eine erzieherische Korrektur des Hundes gegenüber dem Kind kann für dieses im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein. Daher darf man Hunde und kleine Kinder auch NIE zusammen allein lassen, nicht einmal für fünf Minuten.

Hunde sehen Kinder als nicht-erwachsene Mitglieder der Familie an. Daher kann ein Kind in der Rangordnung niemals über einem Hund stehen. Das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund wird heutzutage nicht mehr eins zu eins mit dem Zusammenleben frei lebender Hunde im Rudel verglichen. Daher betrachtet man die Mensch-Hund-Gemeinschaft mittlerweile nicht mehr als Rudel, sondern als eine soziale Gruppe. Rangordnungsbeziehungen, wie sie unter Hunden bestehen, gibt es zwischen Mensch und Hund also nicht. Hunde müssen Kinder als Gruppenmitglieder betrachten, die für sie keine große Rolle spielen und keine besondere Bedeutung haben, damit ein entspanntes und harmonisches Zusammenleben entsteht. Dann können Hund und Kind auch zu einem guten Team zusammen wachsen.

 

 

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