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DOGS Tipp April: Giftköder verweigern

DOGS Tipp erstellt von Andrea Buisman

Neben dem Tierarzt gibt es mittlerweile Tier-Physiotherapeuten, Ernährungsspezialisten und natürlich gibt es Hundetrainer für alle möglichen Beschäftigungsformen und Verhaltensprobleme des Hundes.

Scheinbar ist das Zusammenleben mit dem Hund immer schwieriger geworden. Doch woran liegt das? Werden unsere Hunde immer problematischer? Wie geht man mit dem Problemverhalten eines Hundes am besten um? Ausführliche Informationen zu vielen möglichen Problemen mit dem Hund sowie deren Ursachen und Lösungsansätze finden Sie im Buch „Problem gelöst mit Martin Rütter“.

Beim Training zum Thema „Giftköder verweigern“, welches in vielen DOGS Hundeschulen angeboten wird, soll der Hund lernen, Giftköder nicht aufzunehmen. Ein solches Training besteht aus vielen kleinen Schritten und ist daher sehr langwierig. Grundsätzlich geht es bei allen unterschiedlichen Übungen darum, dass Ihr Hund lernt, Nahrungsmittel bzw. Futter nur auf Ihre Erlaubnis aufzunehmen. Im ersten Schritt lernt Ihr Hund, Futter nur dann zu nehmen, wenn Sie es freigeben, z.B. mit dem Signal „Nimm“. Das Futter ist dabei anfangs in Ihrer Hand, später auch auf dem Boden liegend. Anfangs nehmen Sie dabei noch wenig spannendes Trockenfutter, später darf es dann auch ein Stück Wurst, ein Klecks Leberwurst oder der Pizza-Rand sein.

Ein weiterer wichtiger Trainingsschritt ist die Abgabe bzw. das Bringen von Futter. Dazu bringen Sie Ihrem Hund die Signale „Bring“ und „Aus“ bei, anfangs erst einmal mit Gegenständen wie einem Ball oder Dummy. Beherrscht Ihr Hund das Apportieren sehr gut, können Sie ihn auch Nahrung apportieren lassen. Beim Training in Bezug auf Giftköder macht es jedoch meist mehr Sinn, dem Hund anstelle eines Apportierens mit Ausgeben in die Hand, das Signal „Aus“ auf Distanz beizubringen. So können Sie Ihrem Hund auch aus weiter Entfernung signalisieren, den Gegenstand bzw. das Futter, welches er gerade gefunden und aufgenommen hat, sofort fallen zu lassen. Sie können dann in Ruhe zu Ihrem Hund gehen, sich anschauen, was er gefunden hat, und es dann entweder aufheben und einpacken oder aber wieder für Ihren Hund freigeben.

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