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DOGS Tipp März: Gestörtes Fressverhalten

DOGS Tipp erstellt von Andrea Buisman

Neben dem Tierarzt gibt es mittlerweile Tier-Physiotherapeuten, Ernährungsspezialisten und natürlich gibt es Hundetrainer für alle möglichen Beschäftigungsformen und Verhaltensprobleme des Hundes.

Scheinbar ist das Zusammenleben mit dem Hund immer schwieriger geworden. Doch woran liegt das? Werden unsere Hunde immer problematischer? Wie geht man mit dem Problemverhalten eines Hundes am besten um? Ausführliche Informationen zu vielen möglichen Problemen mit dem Hund sowie deren Ursachen und Lösungsansätze finden Sie im Buch „Problem gelöst mit Martin Rütter“.

Will ein Hund nicht fressen, kann die Ursache hierfür natürlich eine Krankheit des Hundes sein, es können z.B. Probleme im Magen-Darm-Trakt oder am Gebiss vorliegen. Zu Beginn eines Trainings gerade bei plötzlich auftretender Futtermäkeligkeit steht daher immer die medizinische Untersuchung. Aber auch eine falsche bzw. nicht vorhandene Prägung auf unterschiedliche Futterarten kann zu Problemen in Bezug auf die Fütterung führen. Welpen sollten daher in der Zeit beim Züchter möglichst unterschiedliche Futterarten kennen lernen, angefangen von Trockenfutter bis hin zu Nassfutter bzw. unterschiedlichen Fleischsorten und Gemüse. So kann die neue Familie in Ruhe entscheiden, welche Variante der Fütterung sie bevorzugt bzw. zum Leben in der Familie passt.

Häufig sind schlecht fressende Hunde aber medizinisch gesund. Besonders Einzelhunde, die es nicht nötig haben, sich um ihr Futter zu sorgen, neigen zu mäkeligem Fressen. Der Mensch erhebt in der Regel keinen Anspruch auf das Hundefutter, sodass der Hund schnell lernt, dass er über diese Ressource frei verfügen kann. Und warum soll man etwas begehren, was scheinbar frei und unendlich verfügbar ist, selbst wenn man es unbeobachtet stehen lässt? Denn häufig meint es der besorgte Hundehalter dann besonders gut mit seinem Hund und lässt das Futter den ganzen Tag zur freien Verfügung stehen. Der Hund kann sich bedienen, wann und wie oft er will, was aber sehr häufig genau das Gegenteil bewirkt. Das Futter verliert seinen Reiz, der Hund frisst immer weniger.

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