Zur Martin Rütter DOGS Hauptseite

Rhodesian Ridgeback

Der Rhodesian Ridgeback stammt aus dem südlichen Afrika. Die Vorgänger dieser Rasse spürten ursprünglich auf weite Entfernungen Wild auf. So wurde der Rhodesian Ridgeback auch später noch zur Jagd auf Löwen und Großwild eingesetzt. Hatte der Hund das Wild aufgespürt, musste er es an Ort und Stelle halten, bis der Jäger eingetroffen war, um das Wild zu erlegen. Aufgrund seiner großen Wachsamkeit wurde der Rhodesian Ridgeback auch zur Bewachung der Farmen eingesetzt.

Der Rhodesian Ridgeback ist ein großer, muskulöser Hund. Er hat kurzes, dichtes Fell, das von einer hellen bis roten Weizenfärbung sein kann. Eine Maske bestehend aus einer schwarzen Schnauze und dunkel gefärbten Ohren ist erlaubt. Auffälligstes Kennzeichen ist der sogenannte „Ridge“, ein Haarkamm auf dem Rücken des Hundes, bei dem das Fell entgegen der normalen Haarwuchsrichtung wächst.

Der Rhodesian Ridgeback ist fremden Menschen gegenüber zurückhaltend. Aufgrund seiner ursprünglichen Verwendung zeichnet er sich durch eine große Selbstständigkeit und ein starkes Durchsetzungsvermögen aus. Daher muss die Erziehung des Rhodesian Ridgebacks konsequent erfolgen, als Familienhund ist er zudem eher nicht geeignet. Der Rhodesian Ridgeback benötigt ausreichend Auslauf, ist jedoch an gemeinsamer Beschäftigung mit dem Menschen nur wenig interessiert. Bei Beschäftigungsformen wie Agility oder Obedience wird man daher mit dem Rhodesian Ridgeback nur wenig Spaß haben. Besser geeignet für diese Rasse ist z.B. ein Fährtentraining, bei welchem der Rhodesian Ridgeback seiner Veranlagung, eine Beute aufzuspüren, nachgehen kann.