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LEBEN VERSTEHEN MIT HUND

Es ist für uns Menschen immer nutzbringender sich unserer Stärken und Schwächen bewußt zu sein, als dass der eigene Hund uns auf unsere Schwächen aufmerksam machen muss.

WARUM DIESER BLOG???

Es sind Gedanken eines - wenn auch nicht mehr aktiv agierenden - DOGS Coaches.
Im Inneren bleibt man immer DOGS Coach und deshalb hoffe ich, Ihnen statt eines aktiven Trainings zumindest von Erfahrungen berichten zu können, die wohl jeder DOGS Coach machen dürfte, wenn nicht schon gemacht hat.

Schauen Sie sich zunächst einmal ein letztes Angebot an, dass ich meinen Kunden gemacht habe, bevor ich meine Arbeit als DOGS Coach Ende August diesen Jahres aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste.

Dieses Angbot stieß auf große Resonanz, welshalb ich jetzt als passiv agierendes Mitglied des DOGS Netzwerkes sehr gern meine Gedanken zu Papier bringe.

Zunächst hier einmal mein ursprüngliches Angebot, das ich als aktiver DOGS COACH genauso auf dieser Seite gemacht und durchgeführt habe:

 

FÜR  HUNDEHALTER

Hierbei geht es nicht darum, ihnen zu zeigen, wie man einen Hund trainiert und/oder beschäftigt, sondern einzig und allein um Sie als Hundehalter BEVOR Sie mit Ihrem Hund ein hochwertiges Training nach DOGS absolvieren.

Es geht um Ihre Einstellungen, Glaubenssätze und die darauf basierenden Denk- und Verhaltensmuster, die ein praktisches Training mit einem Hund häufig erschweren, wenn nicht unmöglich machen.

Es ist eine gute Vorarbeit, diese „Hemmschuhe“ zu entlarven, damit Sie im Training nicht verzweifeln und – was noch wichtiger ist – sich noch VOR der Anschaffung eines Hundes oder direkt danach darüber klar zu werden, was Sie als Mensch in Bezug auf den Umgang mit einem Hund ausmacht.
Denn jeder Mensch ist anders, und gerade ein Training nach DOGS besiert auf Individualität.

Hierzu ein kleines Beispiel:

Hier eine kleines Assoziationsspiel machen zu dem Begriff

H

U

N

D.

Ihre Aufgabe ist es nun, zu jedem einzelnen Buchstaben einen Begriff oder einen kurzen Satz zu assoziieren, der für sich Sie stellvertretend für das Lebewesen Hund bzw. das Leben mit einem Hund darstellt.

Ein Bearbeitungsergebnis könnte dann folgendermaßen aussehen:

Nun könnten Fragen an Sie lauten:

-      Welche Nöte genau sind gemeint (eigene, die von anderen)?

-      Was bedeutet für Sie der Begriff „Treue“?

-      Was verstehen Sie unter Urtümlichkeit

-      Warum lügen Menschen Ihrer Meinung nach?

      -   Wie reagieren Sie auf Menschen, die Sie belügen?

-     Was verstehen Sie unter Freundschaft?

      -   Gibt es „unwahre Freunde“?

      -   Wie reagieren Sie auf diese Menschen?

-     Welche Ziele verbinden Sie in sozialen Bereichen mit den Begriffen Treue, Ehrlichkeit u.ä.?

Anhand Ihrer Antworten, können wir dann gemeinsam herausarbeiten

-      welche Motivationen hinter Ihrer Entscheidung für einen Hund stehen

-      was Sie von Ihrem Hund erwarten und ob er diese Erwartungen erfüllen kann

-      ob eventuell die Gefahr besteht, dass ein Hund Sie „enttäuscht“

-      wie Ihr Ansatz im erzieherischen Umgang mit Ihrem Hund sein wird

-      wie Sie Ihre Zielvorstellungen in der Hundehaltung erreichen können

Dies ist nur ein Beispiel von vielen.

Mein Ziel ist, dass Sie mit Ihrem Hund glücklich werden, Blockaden im Training vermeiden, emotionale Fallen umschiffen und sich selbst besser kennenlernen. Ihr Hund kennt Sie nämlich schon nach ein paar Tagen in- und auswendig, weil er unvorstellbar gute Nasenleistungen erbringt (siehe Diabetikerwarnhunde, Mantrailer usw.). Ein Hund kann somit „riechen“, wie es Ihnen geht bzw. welche Hormone gerade in Ihrem Körper aktiv sind (Oxytocin, wenn es Ihnen in sozialen Interaktionen gut geht; Adrenalin und Noradrenalin, in akuten Belastungssituationen; Cortisol bei Dauerstress usw.) und er wird je nach Wesenstyp und Charakter gegenüber Ihnen und anderen entsprechend auftreten.

Des Weiteren hat Ihr Hund eine immens gute Beobachtungsgabe und registriert ihre allgemeine und somit auch jede kleinste Veränderung ihrer Körperhaltung und-spannung.

Es wird immer wieder behauptet, dass ein Hund „seinen Menschen spiegelt“ und dem ist auch so.

Weil fast jede Reaktion eines Hundes eine Reaktion auf seinen Menschen bzw. dessen Umgang mit ihm darstellt, halte ich es für unumgänglich, dass Hundehalter sich selbst gut genug kennen oder kennenlernen bzw. sich ihrer selbst in vielen Facetten bewusst sind oder werden (denn das ist Selbstbewusstsein!)
Somit kann fast kein Hundehalter unangenehm von seinem Vierbeiner überrascht und somit enttäuscht werden, sondern erhält stattdessen die Chance erhält, „hinderliche Grundannahmen“ aus der Vergangenheit zu korrigieren.

Und dann kann es richtig losgehen mit einem super Hundetraining nach DOGS  .

Ihre Dr. Sigrid Göbel

 

Konnte ich Sie ein wenig neugierig auf sich selbst machen?

Ende September geht es weiter mit meinen Gedanken . . .