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Muss ich zur Hundeschule?

Der Besuch einer guten Welpengruppe sollte im Interesse eines jeden Welpenbesitzers liegen. Hier erhalten Sie wichtige Information zum Lernverhalten Ihres Hundes und zum Aufbau eines Trainings zu Grundsignalen. Des Weiteren gehören wichtige Grundlagen wie Beißhemmung, Stubenreinheit, Zahnwechsel, alleine Bleiben, Autofahren uvm zu den Inhalten eines Welpenkurses.

Wie Sie sehen, geht es nicht allein darum, die Welpen eine volle Stunde laufen zu lassen. Vielmehr wird ein breites Spektrum Wissen an die Halter weitergegeben, um Missverständnisse vorzubeugen, mit überholten Methoden aufzuräumen und ein harmonisches Mensch-Hund-Team zu werden.

 

Woran Sie eine gute Hundeschule erkennen

Die Welpengruppe besteht aus einer kleinen Teilnehmeranzahl mit bis zu 6 Mensch-Hund-Teams. Dies ermöglicht eine individuelle Betreuung für Fragen, Unsicherheiten oder im Training selbst.

Die Gruppe besteht aus unterschiedlichen Rassen und niemand wird diskriminiert. Das ermöglicht den Welpen, verschiedene Kommunikationsformen zu verstehen und Missverständnisse vorzubeugen.

Die Welpen sollten sich im Alter von der 8. - 16. Woche in der Welpengruppe befinden. Der Besuch eines erwachsenen Hundes kann natürlich eine positive Lernerfahrung sein, sollte dieser im Umgang mit Welpen entspannt reagieren. Die Anforderungen sind leichter und die Konzentrationsphasen kürzer gehalten, als im Training mit einem Junghund. Dies sollte der Trainer berücksichtigen

Im Kapitel „Trainieren statt Dominieren“, wird ausführlich auf die einzelnen Lerntheorien eingegangen und erklärt.
Die positive Verstärkung spielt beim Verhaltensaufbau die wichtigste Methode, die faktisch zum Erlernen eines neues Verhaltens im Training angewandt werden sollte.

Der Trainer sollte sich regelmäßig fortbilden, um aktuelle Kenntnisse aus Forschung & Wissenschaft im Unterricht anzuwenden. Leider bietet auch der §11 TierSchG kein verlässliches Qualitätsmerkmal.

Der Umgang zum Menschen und Hund sollte freundlich und rücksichtsvoll sein.

Erziehungshilfen wie Stachelhalsbänder, Würgehalsbänder, Wurfketten oder Erziehungsgeschirre sind absolut tabu im Training und teilweise in Deutschland verboten. Auch Leinenrucke, oder „Leinenimpulse“, bauen nur Stress beim Hund auf und hemmen das Lernen.

Der Trainer schreitet ein, sollten sich kleine Mobbing- Sequenzen oder Raufereien bilden. Sätze wie „das machen die unter sich aus“, sind veraltete und strikt falsch.

Eine Trainingsstunde passiv zu begleiten und als Zuschauer zu agieren, ist bei dem Trainer möglich.

Der persönliche Umgang zum Trainer stellt einen wichtigen Aspekt beim Besuch einer Welpengruppe in der Hundeschule dar. Dieser sollte stets höflich im Umgang mit Menschen und Hund sein.