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Sommerzeit


Endlich ist der Sommer da und die Temperaturen steigen ganz zu unserer Freude an. Für unsere Hunde ist diese Zeit jedoch auch sehr anstrengend, denn sie können ihre Körpertemperatur nur durch Hecheln über die Zunge, Schwitzen über die Pfotenballen und Wärmeabgabe über das Blut in den Außenbereich abgeben. Aus diesem Grund suchen Hunde oft kühle Untergründe aus, wie zum Beispiel Fliesenboden zur Abkühlung. 

Um die Gelenke und die Muskulatur Ihres Hundes zu schützen, können Sie seinen Liegeplatz mit einer Kühlmatte ausstatten und ihm ein Kühlhalsband umbinden. Diese gibt es für kleines Geld im Internet zu bestellen. Auch bei längeren Fahrten im Auto sind diese Artikel sehr empfehlenswert. Die Körpertemperatur Ihres Hundes wird so auf sanfte Weise herunterreguliert.

An warmen Sommertagen sollten körperlich anstrengende Aktivitäten auf jeden Fall vermieden werden, da es sonst durch die große Anstrengung der Wärmeregulierung zu hohen Belastungen des Herz-Kreislauf-Systems kommt. Üben Sie also am besten an einem schattigen Plätzchen einfach mal das "Nichtstun" - auch bekannt als Abschalttraining. Eine willkommene Alternative ist auch Wasserapport oder Reizangeln im seichten Wasser. 

Hunde können, genau wie Menschen, Sonnenbrand oder einen Hitzschlag bekommen. Ihre normale Körpertemperatur beträgt 38 bis 39 Grad Celsius und liegt somit über der der Menschen. Deshalb können Temperaturen über 20 Grad Celsius schon belastend für unsere Vierbeiner sein. Anzeichen einer Überhitzung sind zum Beispiel starkes Hecheln, starrer oder ängstlicher Blick, mangelnde Reaktionsfähigkeit, Muskelkrämpfe, Erbrechen und bläulich verfärbte Schleimhäute. Zeigt Ihr Hund diese Symptome, dann sollten Sie unmittelbar handeln, den Hund sofort kühlen und mit ihm den nächsten Tierarzt aufsuchen!

Bitte beachten Sie auch auf Ihren gemeinsamen Spaziergängen mit Ihren Hund, dass der Asphalt sich im Sommer sehr stark erhitzen kann. Temperaturen bis 50° und mehr sind keine Seltenheit. Legen Sie für 5 Sekunden Ihre Hand auf die Fläche, ist es für Sie unangenehm lassen Sie Ihren Hund bitte nicht darüber laufen. Gehen Sie auf Grasflächen, im Wald oder zu einer kühleren Tageszeit spazieren. Eine weitere Alternative wäre auch den Hund an das Tragen von Pfotenschuhen zu gewöhnen.

Wenn Sie diese Ratschläge beachten, steht Ihnen und Ihrem Hund für einen tollen Sommer nichts mehr im Wege.

Bei Fragen oder für Beschäftigungs- und Trainingstipps stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Ihre Martin Rütter DOGS Hundeschule Hamburg
Monica Pertzsch