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Woran erkenne ich eine gute Hundeschule für meinen Welpen?

Du bist auf der Suche nach einer guten Hundeschule, damit sich Dein tierischer Nachwuchs von Anfang an optimal entwickeln kann?

An folgenden Punkten erkennst Du eine gute Hundeschule...

Am wichtigsten ist mit Sicherheit: Der Hundetrainer sollte sowohl dem Menschen als auch dem Hund sowie allen anderen Tieren gegenüber Respekt und Geduld aufbringen. Wenn Du Dich einer Hundeschule näherst, bei der Du schon von weitem die Hundetrainer auf dem Platz brüllen hörst,  kannst Du getrost direkt wieder kehrt machen. Du möchtest doch sicherlich nicht im Befehlston über den Übungsplatz geschickt werden, ohne zu wissen, warum Du das eigentlich tust. Jeder Mensch lernt individuell, der eine kann einen Ratschlag sofort umsetzen, der andere benötigt etwas mehr Übung. Und genauso geht es auch dem Partner Hund. Hunde sind Lebewesen, die in der Regel sehr leise kommunizieren und erstaunlich gut hören. Welchen Grund sollte es geben, Dich anzubrüllen? Auch Dein Hund soll doch verstehen, was er wann machen soll, und nicht nur blindlings irgendwelchen Befehlen folgen.

Individualität steht im Vordergrund

Hieraus ergibt sich der nächste Punkt: Man kann nicht alle Hunde nach dem gleichen Schema erziehen, jeder Hund hat seine ganz speziellen Bedürfnisse. Der eine ist vielleicht stark jagdlich orientiert und wünscht sich nichts lieber, als diesen Trieb in irgendeiner Form ausleben zu dürfen. Der andere ist ein Bündel von Energie, der nur zufrieden ist, wenn er sich richtig körperlich ausgearbeitet hat. Und der nächste ist ein ruhiger Typ, der sich nur ab und an etwas geistige Beschäftigung wünscht, ansonsten aber mit wenig „Aktion“ zufrieden ist. Und genauso unterscheiden sich auch die Menschen. Der eine möchte einfach nur mit seinem Hund draußen unterwegs sein und die Natur genießen, der andere sucht vielleicht den sportlichen Erfolg mit seinem Hund. Die Aufgabe des Trainers ist es, die Bedürfnisse beider herauszufiltern, auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und einen individuellen Trainingsplan zu erstellen.

Umgang mit den Welpen

Schau Dir auch an, wie der Hundetrainer mit seinen eigenen Hunden umgeht. Die Möglichkeit, bei einer Trainingsstunde zuschauen zu können, sollte man Dir ebenfalls nicht verweigern. Nur so kannst Du beobachten, welche Ausbildungs- und Erziehungsmethoden in dieser Hundeschule angewendet werden. Hier steht auch ein weiteres wichtiges Kriterium im Vordergrund: Besitzt der Trainer die entsprechende Kompetenz und genügend Fachwissen? Seinen eigenen Hund für die Begleithundeprüfung auszubilden und diese erfolgreich zu bestehen, ist sicherlich keine ausreichende Qualifikation. Neben dem Besuch fachlicher Seminare und Fortbildungen steht die Anwendung tierschutzkonformer Trainingsmethoden im Vordergrund. Und diese können Sie auch als Laie relativ schnell erkennen. Wird z.B. Gewalt angewendet, um dem Hund „Unarten“ abzugewöhnen, benutzt man also beispielsweise ein Stachel- oder Kettenhalsband, um den Hund das Fußgehen beizubringen, dann sind Sie hier mit Sicherheit falsch. Denn der Hund lernt am besten in einer ruhigen und stressfreien Umgebung, durch positive Verstärkung und Vertrauen in seine Ausbilder und Halter.

Gruppengröße

Die ideale Größe einer Welpengruppe liegt bei 5-6 Welpen. Der Trainer hat alle Welpen im Blick und kann notfalls schnell eingreifen, wenn zwei Hundekinder sich zu heftig streiten. Sollten mehr Welpen vorhanden sein, dann muss ein zweiter Trainer vor Ort sein, idealerweise gibt es dann auch eine zusätzliche Wiese, auf der die Gruppen getrennt voneinander toben und üben können.
Die Welpenwiese sollte ausreichend Platz bieten, damit sich die Welpen auch einmal zurückziehen können, wenn ihnen der Trubel zu viel wird oder Gelerntes verarbeitet werden soll.

Zusammenstellung der Welpengruppe

Idealerweise sind unterschiedliche Rasse- und Hundetypen in der Welpengruppe vorhanden. So können verschiedene Verhaltens- und Ausdrucksweisen anderer Artgenossen kennengelernt und späteren Kommunikationsmissverständnissen vorgebeugt werden.
Bei der Zusammenstellung der Welpengruppe sollten Größen- und Altersunterschiede berücksichtig werden. Der 8 Wochen alte Malteser fühlt sich sicher nicht wohl, wenn der 15 Wochen alte Dobermann ihn zu einem Raufspiel auffordert, abgesehen von der größeren Verletzungsgefahr für den Malteserwelpen. Körperlich wie geistig gleich entwickelte Welpen sollten sich in einer Gruppe befinden. Kann dies nicht umgesetzt werden, dann ist der Trainer mehr gefordert, eventuell einzugreifen und die Halter zu schulen, Situationen richtig zukünftig richtig einzuschätzen.

 

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