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Wissenswertes rund um dem Hund

 

Ist mein Hund hyperaktiv?

Hektisches Herumlaufen, sobald die Leine ab ist und beim kleinsten Reiz völlig überdreht reagieren, sind das Zeichen einer Hyperaktiviät beim Hund?

Jeder kennt ihn, den Hund, der schon aufgeregt bellt, wenn Frauchen nur die Leine in die Hand nimmt, weil es gleich rausgeht. Der sich mit vollem Körpereinsatz in die Leine stemmt und seinen Menschen von A nach B zieht. Der es nicht aushält, wenn Frauchen unterwegs eine Freundin trifft, stehen bleibt und sich mit dieser unterhalten möchte und der beim Spiel mit anderen Hunden kein Ende findet. Häufig werden diese Hunde und ihre Halter aufgrund des überdrehten Verhaltens auch vom Training in einer Hundeschule ausgeschlossen, da sie dort den Ablauf und die anderen Teilnehmer stören. Landen diese Hunde dann bei uns im Training, dann werden sie uns von ihren Haltern oder den bisherigen Hundetrainern als hyperaktiv beschrieben. Doch zeigen diese Hunde wirklich eine Hyperaktivitätsstörung oder hat das derzeitige Verhalten nicht andere Ursachen?

Kennzeichen echter Hyperaktivität

Bereits in den 1970er Jahren beschreiben Tierärzte solch auffällig aktive Hunde und diagnostizieren eine canine Hyperkinese (Campbell WE. Behavioral modification of hyperkinetic dogs. Mod Vet Pract 1973; 54: 49–52). Ob ein Hund aber wirklich als hyperaktiv bezeichnet werden kann, entscheiden folgende Kriterien:

1.     Das Verhalten ist bereits sehr früh sichtbar, vor dem 4.Lebensmonat zeigen sich Auffälligkeiten.

2.     Im Vergleich mit gleichaltrigen Hunden derselben Rasse zeigen diese Hunde eine erhöhte Bewegungsaktivität. Sie rennen und toben ununterbrochen und zeigen auch im Spielverhalten grobes, körperliches Spiel, bei dem es teilweise zu Verletzungen kommt. Dabei bellen und winseln sie vermehrt. Das Spiel findet kein Ende, auch wenn das Gegenüber eine Pause macht.

3.     Wird der Hund von der Leine gelassen, dann rennt er scheinbar ziellos und hektisch über das Gelände, erkundet dieses nur unvollständig. Immer wieder werden die gleichen Stellen aufgeregt beschnüffelt. Aufgrund einer mangelnden motorischen Kontrolle kommt es auch vor, dass der Hund in Hindernisse läuft.

4.     Bei der Futtergabe können die Hunde es kaum aushalten, auf das Futter zu warten. Sie springen am Menschen hoch, bellen diesen an und stürzen sich bereits auf die Futterschüssel, bevor diese den Boden berührt. Auch ein vorsichtiges Nehmen des Futters aus der Hand ist beinahe unmöglich. Futter wird hektisch heruntergeschlungen.

5.     Ständig wird die Umgebung aufmerksam beobachtet und erkundet, auch wenn diese bekannt und vertraut ist.

6.     Kleinste Reize führen zu einer extremen Reaktion, der Hund kann sich nicht selbst kontrollieren oder hemmen. Frustrationen führen schnell zu aggressivem Verhalten.

7.     Eine verminderte Konzentrationsfähigkeit ist kennzeichnend. Hyperaktive Hunde haben es schwer, sich auf eine Sache oder Aufgabe länger zu konzentrieren. Ständig springt ihre Aufmerksamkeit von einer Sache zur nächsten. Daher kann es zu einer eingeschränkten Stubenreinheit kommen, da der hyperaktive Hund draußen zu sehr abgelenkt ist, um Kot und Harn abzusetzen.

8.     Eine schnelle Übererregung ist kennzeichnend für solche Hunde. Eine Gewöhnung an Reize aus der Umwelt, auf die der Hund mit heftiger Erregung reagiert ist nur schwer möglich.

9.     Hyperaktive Hunde zeigen eine verminderte Schlafdauer und -intensität mit allen gesundheitlichen negativen Folgen. Manche Vierbeiner kommen nur noch auf 5 Stunden Schlaf pro Tag und können ohne absolute Reizarmut auch tagsüber nicht mehr Ruhen. Sie haben auch kaum Traumphasen, die oft nur sehr kurz sind.

10.  Durch eine mangelnde emotionale Kontrolle kommt es oft zum schnellen Übergang von spielerischem zu ernsten Verhalten. Was als Laufspiel begann kippt in echtes Jagdverhalten, eine spielerische Balgerei endet in einer Beißerei. Es kann aber auch aufgrund der mangelhaften emotionalen Selbstkontrolle schnell zur Ausbildung von Ängsten kommen.

11.  Wird ein hyperaktiver Hund gegen seinen Willen festgehalten, um ihn zu beruhigen, zeigt er heftige Gegenwehr und beißt auch teilweise unkontrolliert um sich.

Die geschilderten Verhaltensweisen beeinträchtigen den Alltag und die Lebensqualität des Hundes und des Halters massiv und haben ihre Ursache nicht in einer mangelnden Erziehung oder Auslastung des Hundes. Auch eine beginnende Pubertät kann diese Verhaltensweisen nicht erklären. Hier haben wir es mit einer echten Verhaltensstörung zu tun.

Ursachen für Hyperaktivitätsstörungen

Eine echte Hyperaktivitätsstörung kann zum einen genetische Ursachen haben. Die Anlagen befanden sich bereits in den Elterntieren und sind daher auch bei den Geschwistern vorhanden. Daher macht es Sinn, sich die Geschwistertiere diesbezüglich einmal anzuschauen und zu prüfen, ob auch diese die oben genannten Verhaltensweisen zeigen. Eng mit der genetischen Ursache ist natürlich auch die ursprüngliche Verwendung des betreffenden Hundes zu sehen. Wurde die Rasse zu hoher Aktivität gezüchtet und auf Arbeitsleistung selektiert? Dann ist eine höhere Anfälligkeit für hyperaktives Verhalten gegeben. Zum anderen haben die frühen Haltungsbedingungen mit der Entwicklung einer solchen Verhaltensstörung zu tun. Neigt der junge Hund eh schon zu hyperaktiven Verhalten und wird eventuell von Mutter oder Geschwistern zu früh getrennt, dann kann sich das Verhalten eher entwickeln, da die fehlende Erziehung und Interaktion mit den Geschwistern eine Ausbildung der Selbstkontrolle beeinträchtigt. Es kann auch sein, dass die Hündin mit der Aufzucht ihrer Welpen überfordert war und bereits selbst hyperaktiv reagierte. Eventuell stand auch kein kompetenter Züchter oder andere erwachsene Hunde zur Seite, die regulierend einwirken konnten. Auch die nachfolgenden Begebenheiten beim späteren Halter haben maßgeblich Einfluss auf die Entwicklung einer Hyperaktivitätsstörung. Werden die hundlichen Bedürfnisse ausreichend befriedigt oder werden aus mangelndem Wissen nicht schon erste Anzeichen versehentlich gefördert? Hat der betreffende Hund Rückzugsmöglichkeiten, wo er entspannen kann? Wurden Ruhephasen eingehalten oder wurde versucht, durch noch mehr Aktivität den Hund auszupowern?  Wurde die Fähigkeit der Selbstbeherrschung bereits frühzeitig geübt und gefördert oder wurde dem Hund jeder Wunsch umgehend erfüllt?
Wie bei etlichen Verhaltensweisen sind die Ursachen in einer Kombination aus genetischen Aspekten und den Einflüssen der Umwelt zu finden. Die Anlagen sind bereits vorhanden und gelangen dann in ungünstige Haltungsformen.

Möglichkeiten der Verhaltensänderung

Hyperaktive Hunde müssen lernen, zur Ruhe zu kommen. Daher bietet es sich an, den Alltag durch verschiedene Rituale zu strukturieren. Die einzelnen Aktivitäten werden immer zu den gleichen Uhrzeiten begonnen und beendet. Somit sinkt beim Hund die Erwartungshaltung, dass er vielleicht etwas Wichtiges verpasst, wenn er sich ausruht. Bestimmte Gesten oder verbale Signale können bei diesem Prozess unterstützend eingesetzt werden. Sie kündigen zum einen an, dass jetzt etwas passiert oder auch, dass die Aktivität beendet ist und auch nicht fortgesetzt wird. So können Übungen immer mit einem bestimmten Wort (z.B. „Training“) eingeleitet und mit einem anderen Wort beendet werden (z.B. „Schluss“).

Ebenso bieten sich feste Ruhezeiten an, d.h. zu bestimmten Uhrzeiten begibt sich der Hund auf seinen Rückzugsort und verbleibt dort. Hierbei kann eine Box hilfreich sein, vorausgesetzt der Hund ist zuvor an die Box gewöhnt worden und hat gelernt, dort auch zu entspannen.

Stichwort Beschäftigung. Hektische Aktivitäten sollten zugunsten ruhigerer Beschäftigungsformen reduziert werden. Jegliche Nasenarbeit, bei der ein konzentriertes Suchen die Grundlage ist, sind gut geeignet, das Aktivitätslevel zu senken und den Hund dennoch auszulasten. Auch mental fordernde Aufgaben, bei denen der Hund durch eigenes Ausprobieren zur Lösung eines Problems kommt, sind adäquate Beschäftigungen.

Belohnung sollten den Hund für erbrachte Leistungen nicht unnötig erregen. Daher nicht allzu hochwertiges Futter einsetzen, sondern lieber mit ruhiger Stimme oder sanften Körperkontakt den Vierbeiner belohnen.

Gemeinsames Spielen fördert die Selbstkontrolle des Hundes. Dynamische Spielphasen werden durch den Menschen immer wieder kurz unterbrochen und dann fortgesetzt, wenn der Hund diese Frustration aushält, weil er gelernt hat, dass ruhiges Verhalten zu einer Fortsetzung des Spiels führt.

Gibt es erwachsene, kompetente und psychisch ausgeglichene Hunde in der Nähe, dann sollte auch zu diesen regelmäßig Kontakt hergestellt werden, da diese die Fähigkeit zur Selbstbeherrschung optimal fördern können. Sie wissen genau, wie man mit solchen überdrehten Hunden umgeht.

Eventuell sollte auch über eine Futterumstellung nachgedacht werden. Der Proteingehalt im Futter sollte eher niedrig sein und auch schnell verdauliche Kohlenhydrate wie Zucker so gut es geht vermeiden, da diese zu Energiespitzen im Gehirn führen. Bessere Lieferanten für Kohlehydrate sind z.B. Kartoffeln. Glutamat hat ebenfalls im Hundefutter nichts zu suchen, da es als erregender Botenstoff im Gehirn wirkt. Tryptophanhaltigen Fleischsorten wie Lamm, Kaninchen oder Schwein sollte der Vorzug gegeben werden. Aufgrund der Aujeszkyschen Krankheit aber Schweinefleisch nicht roh füttern. Weniger geeignet sind Wild und Rind für hyperaktive Hunde, da diese viel Phenylalanin enthalten, welches über die Zwischenstufe Tyrosin zu erregenden Botenstoffen umgebaut werden. Im Zweifelsfall hierbei eine kompetente Ernährungsberatung in Anspruch nehmen, um das geeignete Futter zu finden.

Inwieweit eine medikamentöse Therapie begleitend zum Training Sinn macht, sollte ein erfahrener Tierarzt entscheiden. Dieser muss gut einschätzen können, welche Mittel eingesetzt werden können, um das Therapieziel zu erreichen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Trainer und Tierarzt ist angeraten. Langfristig sollten die medizinischen Hilfsmittel aber wieder abgebaut werden, weil der Hund eigene Verhaltensmuster erlernt hat, mit denen er seine Aktivität selbst herunterfahren kann.

Vorbeugung

Wie kann der Entstehung eines hyperaktiven Hundes entgegengewirkt werden?

Hunde sollten bereits in jungen Jahren lernen, mit Frust umzugehen und eine entsprechende Frustrationstoleranz zu entwickeln. Überfürsorgliches Verhalten ist hier fehl am Platz. Der junge Hund muss durch eigenes Ausprobieren seine Grenzen und die des Gegenübers kennen lernen. Dies bedeutet für den Menschen, seinen Hund zu erziehen und ihm die nötigen Fertigkeiten beizubringen, damit dieser adäquat mit Stress und Frust umgehen kann. Daher muss der Hund auch lernen, dass nicht immer und sofort auf sein Aufforderungsverhalten im Alltag reagiert und nicht jeder Wunsch erfüllt wird. Je früher hiermit begonnen wird, desto schneller stellt sich der Erfolg ein. Regeln sollten verständlich und konsequent vermittelt werden. Schaffen Sie einen Rahmen, in dem sich ihr Hund frei bewegen darf und der ihn vor Gefahren schützt.

Abwarten bereits frühzeitig üben. Der Hund muss lernen, dass sich ruhiges Verhalten lohnt und danach eine großartige Aktivität startet. Also nicht mit dem hysterisch bellenden und an der Leine wie wild ziehenden Hund in den Hundefreilauf, sondern in einiger Entfernung stehen bleiben und sich erst dann dem Hundefreilauf nähern, wenn der eigene Hund ruhig ist.
Auch die Futtergabe für das Üben nutzen. Erst wenn sich der Vierbeiner beruhigt hat, wird die Futterschüssel hingestellt. Fortgeschrittene dürfen gerne auch dann noch ein wenig warten, bis sie sich dann genüsslich den Bauch vollschlagen dürfen.
Bringen Sie Ihrem Hund bei, dass sich die Haustür oder der Kofferraum nur öffnet, wenn er sich ruhig verhält. Sollte sich der Hund ungefragt der Tür nähern, schließen sie diese umgehend, damit sich sein Verhalten nicht selbst belohnt. Nach einer kurzen Pause gibt es dann die zweite Chance. Wartet er nun selbst in einiger Entfernung zur Tür, dann belohnen sie ihn verbal und erlauben ihm nun, die Wohnung mit ihnen zu verlassen.

Ausreichende Ruhephasen schaffen, in denen sich der Hund entspannen und Gelerntes verarbeiten kann. Der Rückzugsort sollte eine Entspannung ermöglichen, d.h. sich abseits vom hektischen Familienalltag befinden, aber dem Hund das Gefühl geben, dass er immer noch zur Gruppe gehört. Daher Decke oder Körbchen nicht mitten in den Raum legen, sondern eher an den Rand oder eine ruhigere Stelle, am besten in der Nähe der Bezugsperson.

Da es genetische Anlagen zur Entwicklung von hyperaktiven Verhalten gibt, sollte es selbstverständlich sein, dass nur psychisch ausgeglichene und sozial kompetente Hunde in der Zucht eingesetzt werden. Bei sehr großen Würfen oder unerfahrenen Elterntieren sollte über die Hilfe von anderen erwachsenen Hunden bei der Aufzucht des Nachwuchses nachgedacht werden. Auch der Züchter sollte notfalls bei der Früherziehung der Welpen unterstützend eingreifen.

Die Welpen sollten idealerweise nicht zu früh von den Elterntieren und den Geschwistern getrennt werden. Sind die Elterntiere kompetent und die Aufzuchtbedingungen optimal, dann dürfen die Welpen auch gerne bis zur 10. oder 12.Woche beim Züchter verbleiben und dort durch den Umgang mit ihren Geschwistern und den anderen Hunden die wichtigen Fähigkeiten zur Selbstbeherrschung erlernen.

 

Gerne machen wir uns im Einzeltraining ein Bild von Ihrem Hund, um zu bewerten ob wirklich hyperaktiv ist.

 

Wann sollte ich von einer Kastration Abstand nehmen?

Dein Hund verkriecht sich bei jedem Gewitter unters Sofa und Silvester verlässt er das Haus nicht mehr? Wenn Du Deinen Hund kurz allein lässt, beginnt er ein ohrenbetäubendes Heulkonzert? Beim Anblick eines Hasen sprintet Dein Hund durch und lässt sich nicht mehr abrufen? Und wenn Dein Vierbeiner seinen Willen nicht bekommt, zerlegt er die komplette Wohnung? Dann solltest Du Dich hüten, ihn zu kastrieren.

Verhaltensveränderungen beim Hund nach einer Kastration sind durch Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Hormonen im Körper des Hundes zu verstehen. Da die Hormone im Körper voneinander abhängig sind, werden bei einer Kastration nicht nur alle hormonellen Vorgänge, die von den Sexualhormonen gesteuert werden, beeinflusst, sondern auch weitere Regelkreissysteme.

Je nachdem, wo die Sexualhormone im Gehirn auftauchen, entfalten sie eine unterschiedliche Wirkung. Mal wirken sie erregend, mal dämpfend.
Im Limbischen System, ein Areal im Gehirn, das in erster Linie dem Ausdruck und der Wahrnehmung von Emotionen dient, wirken sie angstlösend. Somit ist von einer Kastration besonders ängstlicher Hundetypen dringend abzuraten.
Auch bei einem stark jagdlich passionierten Hund wirkt eine Kastration oft kontraproduktiv. Zunächst haben die Sexualhormone nichts mit dem Funktionskreis des stoffwechselbedingten Verhaltens, wozu auch das Jagdverhalten gehört zu tun. Doch zeigen systematische Untersuchungen bei Katzen, dass die Sexualhormone das Beutefangverhalten eher verringerten. Die Erfahrungsberichte etlicher Hundehalter kastrierter Vierbeiner sowie meine eigenen Beobachtungen bestätigen, dass eine Kastration beim Hund die Jagdleidenschaft eher verschlimmert. Es scheint, dass besonders jagdfreudige Hunde nach dem Wegfall des sexuellen Bedürfnisses nun mehr Zeit haben, ihrem anderen Hobby intensiver nachzugehen.
Bei allen Verhaltensweisen, die Cortisol gesteuert sind, wird eine Kastration das gezeigte Verhalten eher verschlimmern, da die Geschlechtshormone als Gegenspieler zum passiven Stresshormon Cortisol fungieren. Futter- und Angstaggressionen sowie eine eher defensive motivierte Territorialverteidigung wird verstärkt gezeigt bzw. durch eine Kastration nicht beeinflusst. Da Cortisol auch mit der Entstehung einer echten Trennungsangst zu tun hat, kommt es auch in diesem Bereich zu einer Verschärfung der Problematik.

 Daher sollte eine Kastration nicht allzu leichtfertig durchgeführt werden. Jeder Hund muss individuell betrachtet, die möglichen Veränderungen und deren Risiken bei der Entscheidung für eine Kastration bedacht werden.

 

Gerne machen wir uns im Einzeltraining ein Bild von Ihrem Hund, um zu bewerten ob eine Kastration sinnvoll ist oder nicht.