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Du möchtest wissen, wie Du und Dein Hund harmonisch und entspannt Zusammenleben können? Hier sind die 5 Top-Geheimnisse des Hundeprofis Martin Rütter...

Hier verrät Dir der Hundeprofi Martin Rütter die 5 Top-Geheimnisse, damit Du und Dein Hund entspannt und harmonisch zusammen leben...

1.    Ausreichende Beschäftigung

Ein monotoner Spaziergang ohne Aktion ist für viele Hunde langweilig und führt sehr häufig dazu, dass sich der Hund verselbständigt und seiner eigenen Wege geht. Kleine Suchspiele, Apportierübungen, das Auslegen von Fährten, all dies sind spannende Möglichkeiten, einen Hund auch während eines Spaziergangs sinnvoll zu beschäftigen.
Beobachten Sie Ihren Vierbeiner im Alltag und Sie sehen sehr schnell, woran Ihr Hund Spaß hat.

2.    Konsequenz

Hunde sind sehr anpassungsfähig und stellen sich schnell auf das Leben, mit dem sie konfrontiert sind, ein. Ständig wechselnde „Regeln“ führen jedoch zu einer starken Verunsicherung des Hundes, er weiß nicht mehr, woran er ist. Darf ein Hund z.B. zur Begrüßung am Menschen hochspringen, weil dieser sich freut, seinen Hund nach langer Abwesenheit wiederzusehen, am Abend, wenn der Mensch mit Abendkleid aus dem Theater kommt, ist dies dann aber nicht erwünscht, kann das schnell zu Problemen in der Mensch-Hund-Beziehung führen. Durch ein fehlendes Regelwerk weiß der Hund nicht, wie er den Menschen einschätzen soll. Einem solchen Partner kann man in Gefahrensituationen nicht vertrauen, so dass der Hund sich letztlich nur auf sich selbst verlassen kann. Dies führt dann nicht selten zu einer Überforderung des Hundes.
Deshalb sind klare Regeln und deren konsequente Einhaltung eine wichtige Prämisse für ein funktionierendes Mensch-Hund-Team.

3.    Ein Hund muss Hund bleiben dürfen

Es klingt banal, ist aber in der Hundeerziehung ein ganz wichtiges Kriterium: Ein Hund ist ein Hund und muss dieses auch bleiben dürfen, er kann nicht wie ein Mensch funktionieren. Leider ist die extreme Vermenschlichung des Hundes nach wie vor in vielen Haushalten gang und gäbe. Hunde müssen beispielsweise menschliche Bedürfnisse als Kind- oder Partnerersatz befriedigen. Hierbei rücken die eigentlichen Bedürfnisse des Hundes oft in den Hintergrund. Der Mensch stellt meist seine eigenen Wünsche in den Mittelpunkt und schürt damit Erwartungen, die der Hund niemals erfüllen kann.
Deshalb ganz klar: Den Hund mit seinen individuellen, natürlichen Bedürfnissen sowie Stärken und Schwächen akzeptieren und respektieren.

4.    Die Sprache der Hunde sprechen

Kommunikationsmissverständnisse vermeiden. Wenn hündische Verhaltensweisen menschlich gedeutet werden, sind die Probleme vorprogrammiert. Daher ist es wichtig, dass der Mensch die Sprache des Hundes erlernt und damit auch das Verhalten der Hunde richtig und zügig einschätzen kann. Hunde sind Lebewesen, die hauptsächlich über Körpersprache kommunizieren. Die Lautsprache spielt bei ihnen nur eine untergeordnete Rolle. Viele Menschen meinen jedoch immer noch, je lauter man einen Hund „Befehle“ gibt, desto besser kommen diese beim Hund an. Hundeerziehung sollte sich am Hund orientieren, sie sollte vorwiegend körpersprachliche Signale beinhalten, Hörzeichen sollten immer so leise wie möglich gegeben werden.
Denn die Sprache der Hunde ist eine leise Sprache. Hunde haben ein gutes Hörvermögen und können selbst ein geflüstertes Wort gut verstehen. Und nicht zu viel quatschen. Ein klares „Sitz“ ist für einen Hund wesentlich eindeutiger zu verstehen als ein höfliches und ausschweifendes „Könntest du dich bitte vielleicht mal hinsetzen.“
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5.    Entscheidungen treffen

Hunde verdeutlichen ihre Stellung im Rudel durch die Verteilung von Aktion und Reaktion. Hier zählt, wer im Rudel Entscheidungen trifft. Wenn ein Hund nun zum Menschen kommt und diesen anstupst, während dieser gerade im Wohnzimmer sitzt und Zeitung liest, bedeutet das nicht nur, dass dem Hund langweilig ist und er gerne spielen möchte. Wenn er nämlich immer nur dann spielen möchte, wenn er gerade dazu Lust hat und den Menschen im Gegensatz dazu ignoriert, wenn dieser ihm ein Bällchen wirft, möchte er damit auch dokumentieren, dass er in der Beziehung der Entscheidungsträger ist. Daher sollte man nicht immer auf solche Forderungen eingehen, besonders wenn der Hund die Aufforderungen des Menschen häufig ignoriert.

 

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