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BODI · Onlinetraining "Zusammenführung Hund und Katze"

 

So kann Onlinetraining aussehen...

 

 

BODI · Onlinetraining "Zusammenführung Hund und Katze"

 

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Bodi ist ein 7-jähriger, sehr reizempfänglicher und jagdpassionierter Dobermann-Mix. Ihm fällt es noch unglaublich schwer Reize auszublenden; ein Problem, wenn man Hund und Katze vergesellschaften möchte.

 

Zur Sicherheit der Katzen wurde eine stabile Gittertür konstruiert. Bei Erscheinen der Katzen ist noch nicht an Training zu denken, da Bodi gleich sehr hoch fährt und dann lange braucht, bis er wieder runter kommt!

Hier ist Kreativität gefragt...

Also machen wir die ersten Trainingsschritte mit einem Stofftier ????, welches von einer Hilfsperson mit einer Schnur in Bodi‘s unterem Reizlevel bewegt wird.

 

Bodi reagiert darauf, ist aber noch gut ansprechbar, so daß er sich auf die Alternative #apportieren einlassen kann.

 

Ein Alternativverhalten ist deshalb so wichtig, damit er lernt, daß es noch eine andere Möglichkeit gibt, als dem eigentlichen Reiz unkontrolliert zu folgen. Hier gilt das Gesetz von Reiz und Reaktion.

 

Du hast sicher auch schon versucht, die eine oder andere Gewohnheit, loszuwerden und dabei festgestellt, daß das gar nicht so einfach ist. Gewohnheiten sind in ganz vielen Fällen ja unheimlich praktisch. Stell dir vor, du müsstest dir jedes Mal, wenn du dir die Zähne putzt oder beim Autofahren beschleunigest, bewusst überlegen, was du dazu genau machen musst. Das könnte ganz schön nerven und wäre auch ziemlich anstrengend.

 

Wissenschaftler haben herausgefunden, daß es in unserem Gehirn ein Areal gibt, in dem Gewohnheiten abgespeichert werden, die so genannten Basalganglien. Dieser Bereich in unserem Gehirn ist dafür verantwortlich, daß wir uns bei gewohnheitsmäßigen Handlungen nicht mehr bewusst überlegen müssen, was wir nun genau machen müssen. Wie wir die Zahnbürste halten oder wie wir genau vorgehen müssen, wenn wir das Auto von 0 auf 50 km/h beschleunigen wollen.

 

Wo es um unsere Gewohnheiten geht, haben die Basalganglien das Kommando. Also das Areal in unserem Gehirn, in dem Gewohnheiten abgespeichert werden. Dieses reagiert auf bestimmte Auslösereize. Und sorgt dann dafür, dass unser gewohnheitsmäßiges Handeln in Gang gesetzt wird.

Zum Beispiel kann der Anblick einer Zigarettenschachtel der Auslöser für das Rauchen sein.

Der Auslösereiz ist allerdings nicht alleine für unser gewohnheitsmäßiges Handeln verantwortlich. Hinzu kommt noch, daß wir mit jeder gewohnheitsmäßigen Handlung ein Verlangen stillen.

 

Wenn wir alte Gewohnheiten loswerden wollen, funktioniert das am besten, indem wir sie durch neue Gewohnheiten überlagern.

Dazu muss ein neues Verhalten mit dem alten Auslöser verknüpft werden und möglichst gut das gleiche Bedürfnis erfüllen, das bisher mit der alten Gewohnheit befriedigt wurde. Zum Beispiel statt Computer zu spielen, um sich nicht alleine zu fühlen, rufst du stattdessen einen Freund an.

 

Nichts anderes passiert beim Hund. Nur macht es für ihn keinen Sinn, sich das Jagen abgewöhnen zu wollen, also müssen wir ihm auf die Sprünge helfen und eine akzeptable Alternative etablieren.

 

 

Ein kurzes Video dazu findest du auf meinen Accounts bei Facebook und Instagram. Die Links dazu befinden sich auf der linken Bildschirmseite.

 

Wenn auch du Onlinetraining - natürlich auch in anderen Situationen - wahrnehmen möchtest, melde dich bei uns im Büro oder gleich über den Link zum Anmeldeformular.