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Martin Rütter DOGS Mainz

Vera Schmitz

Mein Name ist Vera Schmitz, geboren wurde ich 1967 im schönen Saarland. Von Kind an bin ich mit verschiedenen Kleintieren aufgewachsen. Einen besonderen Bezug hatte ich aber immer schon zum Hund. Der Wunsch vom eigenen Hund wurde mir von meinen Eltern aber verwehrt; es sei zu viel Arbeit oder ein Hund kostet zu viel, waren die Gründe. Heute weiß ich, dass es sehr vernünftig von meinen Eltern war keinen Hund für mich anzuschaffen.

2001 dann endlich konnte ich mir meinen Kindheitstraum erfüllen. Meine Lebenssituation erlaubte mir diesen Schritt sowohl in finanzieller als auch in zeitlicher Hinsicht und eigentlich war zu diesem Zeitpunkt mein Freund derjenige, der drängte uns doch einen Hund ins Haus zu holen. O.K. die Rasse war klar; jetzt informierten wir uns ausgiebig wie und wo man den richtigen Züchter findet. Endlich nach etwa einen halben Jahr war er gefunden und wenige Wochen später kamen die Welpen. Wir besuchten die Welpen im zarten Alter von 2 Wochen das 1te mal. 5 Hündinnen 2 Rüden gab es; instinktiv entschieden wir uns für den grösseren aber ruhigeren Rüden und heute wissen wir, wir hatten Glück mit unserer Wahl... Nach dem 1ten Besuch folgten alle 2 Wochen weitere. Als wir Hawk dann mit 8 Wochen vom Züchter abholten war zu Hause bereits alles vorbereitet. Wir hatten uns geeinigt was der Hund darf, was er nicht darf, wer wann mit ihm Gassi geht, welche Kommandos wir in welchen Situationen benutzen und ein Ziel hatten wir vor Augen, die Begleithundeprüfung. 

Mit dem Einzug des Hundes wurde der Grundstein für meinen heutigen Beruf gelegt:
Das Ziel der Begleithundeprüfung vor Augen besuchten wir bald eine Welpengruppe. Alles, aber auch alles was ich über Hunde im Fernsehen sah oder lesen konnte faszinierte mich immer mehr. Allerdings je mehr ich erfuhr um so unklarer wurde manches, irgendwie gab es da nicht eine Meinung, nicht einen gleichen Weg. Was mir an einem Tag logisch erschien, kam mir am nächsten Tag wieder sehr fragwürdig vor. Aber so ohne Erfahrung – es war ja unser erster Hund – folgten wir den Anweisungen der Trainer. Doch immer wieder gab es Tipps die mir nicht so zusagten, warum wusste ich nie so genau, es war eher ein Bauchgefühl. 
Nach 1 Jahr wechselten wir dann in einen Schäferhundeverein, denn die Hundeschule konnte die Prüfung zum Begleithund nicht abnehmen. Heute weiß ich, dass Hawk`s ständiges Kratzen und Gähnen auf dem Hundplatz nicht aus Langeweile geschah. Die Schuppen auf seinem Fell wurden auch nicht vom Halsband verursacht, nein mittlerweile weiß ich, es war Stress. 

So weit so gut, nach einem weiteren Jahr haben wir dann die Begleithundeprüfung bestanden. Wir waren nicht perfekt, der Prüfer erkannte Mängel. Er erkannte auch meinen Willen den Hund zu erziehen und gab mir einen Buchtipp. Dieser war ausschlaggebend dafür meine Trainingsmethode zu ändern. Sanft erziehen, positiv bestärken war von nun an meine Devise, mit der ich im Hundeverein allerdings nicht gut ankam. Die Worte des Trainers lauteten damals „dann mach es doch alleine“ er drehte sich um und ließ mich alleine auf dem Platz zurück.
Den Verein besuchte ich dann nur noch sporadisch, meine Wissbegierde wurde aber nicht weniger.

Dann im August 2004 sah ich Martin Rütter im Fernsehen, ich suchte im Internet und wurde fündig. Auf der Homepage standen Termine der Themenabende, er war gerade auf seiner ersten Deutschlandtour. Schon 2 Wochen später besuchte ich Martin Rütter auf dem Vortragabend „Alltag mit Hund“. Wahnsinn, dieser Mann sprach mir aus der Seele. Dann ein halbes Jahr später der 2te Themenabend. Ich war endgültig entschlossen einen DOGS-Kompaktkurs zu besuchen, denn „Fuß“ gehen „konnte“ Hawk immer noch nicht. Hier erfuhr ich von der Möglichkeit der Ausbildung zum DOGS-Coach. Mit meiner damaligen beruflichen Situation sowieso unzufrieden konnte ich mich schnell dazu entschließen die Ausbildung zum DOGS-Coach II bei Martin Rütter zu beginnen. Im Laufe dieser Zeit, hatte sich im Zusammenleben mit Hawk einiges geändert. Es war so schön mit anzusehen, wie wir immer mehr ein Team wurden, das sich gegenseitig aufeinander verlassen konnte.

Nach dem Hawk uns leider im Januar 2013 verlassen musste zog im Mai 2013 der Deutsche Pinscher Rüde Easy-EJ bei mir ein. Seit dem arbeiten auch wir daran ein tolles Team zu werden.
Es ist schon erstaunlich wie unterschiedlich doch jedes Mensch-Hund-Team ist und wie man lernen muss individuell miteinander umzugehen. Ich freue mich nun darauf Ihnen Martin Rütter`s Philosophie DOGS weitergeben zu können und dabei behilflich zu sein wie auch Sie und Ihr Hund ein tolles Team werden.

Qualifikation und Weiterbildung:

Inhalte des Studiums bei DOGS:
(Febr. 2006 bis Juli 2007)
Aggression, Umgang mit aggressiven Hunden, Körpersprache und Kommunikation, Alltag und Leben mit Hund, Kind und Hund, Angst und Traumata, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Haltung mehrerer Hunde, Jagdhundetraining, Jagdverhalten, Kynologie und Stammesgeschichte, Leinenführigkeit, Lernverhalten, Rassen und rassetypische Probleme, Spielverhalten, Straßenhunde, Verhaltensstörung, -modifikation und -therapie, Welpen, Training behinderter Hunde, Apportiertraining, Clickertraining, Agility, Fährte u.v.m.

Nov. 2009
Fortbildung zum DOGS-Coach III
(interne Ausbildereignung)

seit April 2011
Dozentin der DOGS Studenten

Von Jan. bis Nov. 2014 nahm ich an einer Trainerausbildung für Diabetikerwarnhunde bei Uschi Loth teil und habe nun die Zertifizierung Diabetikern und Eltern an Diabetes erkrankter Kinder dabei zu helfen deren Hund zum Warnhund auszubilden.

Externe Seminare, Workshops und Vorträge bei:
Dr. Dorit Feddersen-Petersen, Dr. Ute Blaschke-Berthold, Dr. Udo Gansloßer, Sophie Strothbeck, Michael Grewe, Jan Nijboer, Thomas Baumann, Perdita Lübbe, Günther Bloch, Angelika Lanzerath, Nadin Matthews, Rainer Dorenkamp, Anton Fichtlmeier, Clarissa von Reinhardt.

Regelmäßige nehme ich an weiteren Fortbildungen bei Martin Rütter und anderen Trainerkollegen/innen teil.

Ihr DOGS-Coach

Vera Schmitz