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 Andrea Corr

Schon als Kind war ich fasziniert von Hunden und so zog zu meinem 6. Geburtstag ein Welpe, eine Fox-Terrier Hündin – Assi - bei uns ein. Der erste, der mit ihr auf dem Bauch auf der Couch lag war mein Vater, der zuvor noch der Meinung war, dass Hunde nicht im Haus wohnen sollten. Der Welpe so süss, die Eltern inkonsequent, und ich zu jung: Assi war gänzlich unerzogen, bellte ohne Unterlass an der Tür, im Garten am Zaun, zog an der Leine obwohl ihr die Luft weg blieb, war nicht sozialisiert und somit absolut unverträglich mit anderen Hunden, aber: lieb hatten wir sie trotzdem! Aufgrund einer Allergie erblindete sie leider bevor wir den Grund dafür feststellen konnten. Sie kam dennoch mit ein wenig Hilfe sehr gut zurecht und rannte weiterhin wenn’s klingelte wie von der Tarantel gestochen bellend zur Tür und begleitete mich 14 Jahre lang

Als ich mit 17 eine Freundin auf den Besuch ihres Welpen begleitete, verliebte ich mich sofort in die kleinste Hündin aus dem Wurf und flehte meine Mutter an den Welpen wenigstens einmal unserer alten blinden Hündin vorzustellen. Wir waren alle verwundert, dass sie ihn akzeptierte. Also zog Gina, eine kleine schwarze Mischlingshündin, im Alter von 8 Wochen ein. Ich beschloss diesmal eine Hundetrainerin aufzusuchen, denn ich wollte einen gut erzogenen Hund. Gina war 17 Jahre lang eine treue Begleiterin, eine tolle Hündin, die ich heute noch sehr vermisse. Sie war immer überall dabei, beim Ausritt, im Restaurant, eine lustige, fröhliche, lernbegierige, kuschelige, quirlige Hündin.

Mittlerweile längst ausgezogen mit viel Platz und Zeit kam 2010 eine Weimaraner Hündin Sky im Alter von 8 Wochen dazu. Diesmal also ein größeres Exemplar, sportlich und agil waren die Kriterien. Da hatte ich doch schon 24 Jahre mit Hunden zusammen gelebt und Gina doch auch gut hingekriegt, also was sollte schief gehen? – dachte ich. Wir besuchten die Welpengruppe bei DOGS, soweit so gut, nur ich merkte schnell, dass Sky „ein schwieriger Fall“ war. Äußerst vehement und unaufhörlich versuchte sie ihren Willen durch zu setzen und ich geriet nervlich an meine Grenzen. „Bleib“ war für die äußerst wuselige, nervöse Hündin zunächst nicht möglich. Als sie mich anknurrte während sie ihr Schweineohr kaute war ich geschockt. Das hatte ich noch nie erlebt. Durch das Training bei DOGS sind wir zu einem partnerschaftlichen Team geworden und haben viel Spaß miteinander. Schweineohr abgeben oder apportieren, aus dem Spiel abrufen, Bleiben, ist alles kein Problem mehr.

Das sehr intensive 19-monatige Studium inklusive mehrerer Praktika bei Martin Rütter DOGS hat uns wahnsinnig viel Wissen vermittelt und ermöglicht uns individuell auf jedes Mensch Hund Team einzugehen. Gerne würde ich Sie und Ihren Hund auf dem Weg zu einem guten Team begleiten.

Ich freue mich auf Sie und Ihre Fellnasen!

Auszug der Studieninhalte:

Körpersprache und Kommunikation

Alltag mit Hund

Lernverhalten

Aggression / Leinenaggression

Angst und Traumata

Verhaltenstherapie

Leinenführigkeit

Jagdverhalten und Jagdhundetraining

Straßenhunde

Training von Hunden mit Handicap

Welpentraining

Kind und Hund

Haltung mehrerer Hunde

 

Spielverhalten

Clickern

Apportiertraining

Agility

Fährtentraining

Stadttraining / Spaziergänge gestalten

Distanztraining

Zughundesport

 

Rassekunde und Probleme der Rassenzucht

Anatomie und Physiologie des Hundes

 

Fortbildungen:

Ernährung - Hildegard Schierenberg (Dezember 2016)

Hormone und Verhalten - Udo Gansloßer (Dezember 2016)

Mantrailing - Sandra Sauer und Iris Deuber (Dezember 2016)

fachlicher Austausch - Martin Rütter (Juni 2017)

Junghundezeit und Pubertät - Marc Lindhorst (Juni 2017)

alter Hund - Marc Lindhorst (Juni 2017)

Frisbee - Marcus Wolff (Juni 2017)

fachlicher Austausch - Andrea Buisman (Dezember 2017)

Problemhunde einschätzen - Marc Lindhorst (Dezember 2017)

Suche nach kleinen Gegenständen  - Ellen Marques (Dezember 2017)