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***Martin Rütter DOGS Kunden und Ihre Erfahrungen - Andrea und Bruno***

 

Ich bin Andrea mit meinem 1 1/2 Jahre alten Rüden Bruno. Vor etwas über einem Jahr begann meine (gefühlt unendliche) Geschichte "vom Rasenmäher-Frauchen zur Rudelführerin" mit Tine.

Von Beginn an: Ich bin mit Hütehunden groß geworden und nachdem ich im November 2021 meinen Kater gehen lassen musste, stand für mich sehr schnell fest, dass ein Hund aus dem Tierschutz diese Leere füllen soll.

Bruno wurde gemeinsam mit seinen Geschwistern mit 3 Wochen ohne Mutter im Straßengraben gefunden. Mit ca. 4 Monaten ist er aus Rumänien zu mir gekommen.

 

Schon vor Bruno's Ankunft habe ich Tine kontaktiert, weil ich auf jeden Fall mit ihm für das 1x1 eine Hundeschule besuchen wollte. Bruno kam Anfang Januar und wir haben einen Termin für Ende Februar ausgemacht. Diese Rechnung hatte ich ohne Bruno gemacht. Würde es eine Version von Bingo geben mit "Hunde und ihre Probleme", würden wir das Spiel schnell gewinnen.

 

Als liebevolles Frauchen verniedliche ich die "Problemchen" von Bruno, die Realität sieht aber andern aus: Aggression beziehungsweise Frust an der Leine, geringe Frustrationstoleranz, Angstbeißen, schnell gestresst, ...

Tine hat uns empathisch und dosiert an die Realität herangeführt. Es hätte mich vermutlich überfordert, wenn sie mich mit allem auf einmal konfrontiert hätte. Dabei achtet sie immer darauf, dass es Mensch und Hund gut geht.

 

In Einzelstunden arbeiten wir gemeinsam an den Bruno spezifischen Problemen. Wobei es hier häufig um mich, mein Verhalten und Selbstvertrauen beziehungsweise das Vertrauen in den Hund geht. Wir lernen ein Team zu werden. Ich lerne Bruno zu lesen und zu verstehen. In den Stunden habe ich "ganz nebenbei" Tipps und Empfehlungen zur Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln und, durch den Körperbau von Bruno, auch Physiotherapie erhalten. Alles in einem hat es mir bei Tine das Gefühl gegeben gut und richtig aufgehoben zu sein.

 

 Sie erinnert uns vor allem regelmäßig daran, was wir alles schon geschafft haben, wenn wir im Training mal wieder 10 Schritte zurück geworfen wurden. Und ich meine hier, dass es schon reicht Bruno aus dem Konzept zu bringen, wenn ein neuer Hund in die Gruppenstunde kommt. Im kontrollierten Freilauf erklärt sie uns die Körpersprache der Hunde, damit alle auch im Alltag eine Spiel- von einer Gefahrensituation unterscheiden können.

 

Neben Einzel- und Gruppenstunde haben wir ein paar Seminare besucht, wobei "Ich durch dich" mein ganz persönlicher Schlüsselmoment war. Tine hat gemeinsam mit einer Tierpsychologin allen Teilnehmern die Wirkung der menschlichen Körpersprache auf unsere Hunde näher gebracht und ich wurde als Rasenmäher - Frauchen identifiziert. Diese wollen alle Unebenheiten beseitigen und merken dabei nicht, dass zu viel Hilfe der Entwicklung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung entgegensteht. Ich habe Bruno gar nicht erst in bestimmte Situationen gebracht. Natürlich ist es schön im Wald alleine den Futterbeutel zu verstecken oder eine Fährte zu erschnüffeln, das löst unsere Probleme aber nicht. 

Also raus aus meiner Komfortzone rein in Spaziergänge mit Hunden und Menschen, im Hellen und im Dunkeln. Vermutlich weiß Tine gar nicht, wie oft ich an ihre lieben und unterstützenden Worte denke, wenn wir wieder einen "der tut nix" oder einen "der will nur Spielen" auf der Straße treffen und ich Blicke voller Arroganz ernte, wenn ich uns erkläre (was ich dringend aufhören sollte uns zu erklären).

 

Egal in welchem Training oder Seminar man mit Tine ist, sie findet immer empathische und ehrliche Worte, sie hat ein unendliches Knäuel Geduldsfaden, man lacht sehr viel mit ihr und findet immer ein offenes Ohr, wenn man verzweifelt ist. Ohne Tine wären wir nach einem Jahr sicherlich nicht da wo wir jetzt sind und dafür bin ich unendlich dankbar.

 

Andrea & Bruno