Weißer Schweizer Schäferhund

Der Weiße Schweizer Schäferhund stammt ursprünglich vom Deutschen Schäferhund ab. Da bei der Zucht von Deutschen Schäferhunden die Farbe weiß nicht erwünscht war, entwickelte sich hieraus eine eigenständige Rasse. Die Zucht begann zunächst in Kanada und wurde später dann in der Schweiz fortgesetzt. 2003 erfolgte eine vorläufige internationale Anerkennung der Rasse durch die FCI (Fédération Internationale Cynologique), 2011 die endgültige Anerkennung. 
Der Weiße Schweizer Schäferhund ist ein großer Hund mit ausgeprägten Stehohren und kurzem bis mittellangem Fell (Stockhaar, bzw. Langstockhaar) mit ausreichend Unterwolle. Die Fellfarbe soll möglichst weiß sein, akzeptiert wird eine leichte Wildfärbung. Lidränder, Nase und Lefzen sowie Haut und Ballen sollen dabei gut pigmentiert sein. 
Der Weiße Schweizer Schäferhund hat ein lebhaftes aber dennoch ausgeglichenes Temperament mit guter Nervenstärke. Der selbstsichere Hund ist in der Regel lernwillig und liebt die aktive Beschäftigung mit seinen Menschen, daher lässt er sich für alle Hundesportarten wie z.B. Obedience oder Agility begeistern. Als ursprünglicher Hütehund braucht er ausreichend Bewegung und Beschäftigung und ist daher eher für sportliche Menschen geeignet. Dabei achtet er sehr gut auf seinen Menschen und reagiert, typisch für Hütehunde, schnell auf das kleinste Signal.