Sicherheit von Hunden im Dunkeln

Die dunkle Jahreszeit kommt, und damit auch die Zeit, in der immer mehr Menschen den Spaziergang mit Hund ohne Tageslicht gestalten müssen. Dies ist oftmals gar nicht so einfach, denn es können einige Probleme auftauchen, die tagsüber in dem Maße gar nicht vorhanden sind.

Dies beginnt schon in der Dämmerung, das Wild kommt nun aus den Tiefen der Wälder auf die Wiesen heraus. Lassen Sie Ihren Hund daher bitte wirklich nur dann frei laufen, wenn er in Ihrer Nähe bleibt und Wild nicht verfolgt. Vermeiden Sie es auch, sich in dieser Zeit noch mitten in Wald und Feld zu begeben, denn das Wild braucht die Ruhezeiten!

Wird es dann noch dunkler, können Sie ihren frei laufenden Hund selbst in kurzer Distanz schnell nicht mehr sehen. Für den Freilauf sollte Ihr Hund daher dann z.B. ein starkes Leuchthalsband tragen. Hier gibt es verschiedene Modelle, die in der Regel alle batteriebetrieben sind. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund das Halsband nicht verlieren kann. Sollte es recht locker sitzen, können Sie es auch mit einem zusätzlichen Riemen am Halsband befestigen. Bei langhaarigen Hunden müssen Sie zudem darauf achten, dass die Leuchten nicht durch die Haare bedeckt werden. Als ungünstig haben sich auch Leuchthalsbänder herausgestellt, die lediglich ein Licht am Halsband haben. Da die Leuchte ein deutliches Eigengewicht hat, dreht sich das Halsband dann oft so, dass diese unten hängt, und so kaum von Ihnen wahrgenommen werden kann, vor allem, wenn der Hund den Kopf nach unten hält, um z.B. zu schnüffeln. Gut geeignet sind dagegen einzelne Leuchten, die z.B. am Geschirr des Hundes befestigt werden können. Diese werden kaum durch Haare oder Bewegungen des Hundes verdeckt. Durch die Leuchten wissen Sie immer genau, wo sich Ihr Hund gerade befindet und können ihn z.B. rechtzeitig zurückrufen, wenn er sich zu weit entfernt. Haben Sie mehrere Hunde, können Sie einfach auch Leuchten in unterschiedlichen Farben nutzen, und wissen so immer genau, welcher Hund wo ist. Aber auch für entgegen kommende Personen sind die Leuchthalsbänder eine Hilfe, da diese sich dann nicht erschrecken, wenn auf einmal „aus dem Nichts heraus“ ein Hund auftaucht. Denn leider sind gerade Menschen ohne Hund beim Spaziergang im Dunkeln nicht gut gekennzeichnet und für Sie sichtbar, so dass Sie Ihren Hund nicht immer rechtzeitig in Ihre Nähe rufen können. Daher sollten Sie Ihren Hund natürlich nur dann frei laufen lassen, wenn dieser entgegen kommende Menschen nicht belästigt.

Aber auch wenn Ihr Hund nicht frei läuft, sondern von Ihnen an der Leine geführt wird, sollten Sie sich und Ihren Hund sowie die anderen Verkehrsteilnehmer schützen, indem Sie sich beide deutlich kennzeichnen. Sie können z.B. eine Warnweste / Leuchtweste tragen und Ihrem Hund ein Signalhalsband anziehen. Dieses hat genauso wie die Leuchtweste Reflektorenstreifen, so dass Sie beide im Licht von Fahrzeugen schnell erkannt werden können. Im Idealfall hat auch Ihre Leine Reflektorenstreifen, so dass es nicht zu Unfällen mit Radfahrern kommen kann, die sonst vielleicht denken, dass sie zwischen Ihnen und Ihrem Hund durchfahren können.