Dalmatiner

Der Dalmatiner stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum, vermutlich aus der historischen Provinz Dalmatien, woher er auch seinen Namen hat. Er wurde zur viktorianischen Zeit besonders in England als Kutschenbegleithund eingesetzt und begleitete dort die Kutschen auf langen Fahrten, um diese vor Angriffen durch Räuber oder wilde Tiere zu beschützen. Beliebt als Familienhund wurde die Rasse durch den Zeichentrickfilm „101 Dalmatiner“.

Der Dalmatiner ist ein mittelgroßer bis großer Hund. Er hat kurzes weißes Fell mit schwarzen oder braunen Flecken, die erst im Alter von 10 bis 14 Tagen im Fell erscheinen und sich erst mit dem Alter von einem Jahr nicht weiter verändern. Die Flecken sollen klar begrenzt sein und nicht ineinander laufen. Wie bei allen Hunden mit großem Weißanteil im Fell, besteht beim Dalmatiner die Gefahr, dass die Welpen taub zur Welt kommen.

Aufgrund seiner ursprünglichen Verwendung als Kutschenbegleithund besitzt der Dalmatiner eine große Ausdauer und braucht entsprechend Auslauf und Beschäftigung. Da er zudem sehr lernfreudig ist, wird er auch mit Begeisterung Tricks und kleine Kunststücke erlernen. Er eignet er sich daher durchaus als Familienhund vor allem für sportlich aktive Familien. Der Dalmatiner ist ein Menschen gegenüber freundlicher Hund, der aufgrund seines ursprünglichen Verwendungszweckes jedoch auch zur Wachsamkeit neigt und fremde Menschen auf dem eigenen Grundstück anzeigt und vertreibt.