Mops

Der Mops stammt vermutlich aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde. Er galt dort als „“Kaiserhund“, da lediglich der Kaiser einen solchen Hund besitzen bzw. als Zeichen seiner Gunst verschenken durfte. Der Mops taucht in der Kunst, als Wahrzeichen und Symbolfigur im Laufe der Jahrhunderte sehr häufig auf. Der wohl bekannteste Ausspruch stammt von Loriot: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“

Der Mops ist ein kleiner Hund mit glattem, kurzen Fell in den Farben einfarbig schwarz, silbergrau und beige (von weiß-gelb bis apricot), mit schwarzen Abzeichen am Kopf. Aufgrund der im Standard geforderten Kürze des Nasenrückens kommt es leider bei vielen Möpsen zu Kurzatmigkeit. Hier muss in der Zucht besonders darauf geachtet werden, dass die Nasenlänge ausreichend ist und keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen bewirkt. Um diese gesundheitlichen Probleme züchterisch in den Griff zu bekommen, entwickelte sich der „Retromops“, bei dem es sich nicht um eine neue Rasse handelt, sondern lediglich um die Züchtung eines gesunden Mopses.

Der Mops ist ausgeglichen und immer zu Späßen aufgelegt. Er ist ein freundlicher Hund mit hoher Reizschwelle, der mit Mensch und Tier gut auskommt und sich daher gut als Familienhund eignet. Der Mops ist gerne mit seinem Menschen zusammen und hat an der Durchführung von Tricks besonderen Spaß. Auch wenn er als kleiner Hund natürlich nicht für extreme sportliche Aktivitäten geeignet ist, braucht der Mops ausreichend Bewegung.