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Herbst 2017

 

 

Neulich auf der Hundewiese…

 

Wer kennt das nicht:

Die Hunde anderer Leute sind irgendwie immer besser erzogen als der eigene. Während die zum Beispiel brav zurückkommen, wenn man sie ruft, scheint der eigene Vierbeiner irgendwie taub zu sein und trabt weiter seiner Wege. Wer träumt nicht davon, dass man nur mit dem Finger schnippen muss und schon macht der Hund alles, was er soll?

Wäre es nicht toll, wenn es eine Hundeschule gäbe, die einem genau das beibringen kann?

Klingt toll? Prima, dann seid Ihr bei mir leider falsch! :-)

Es gibt zum Glück keinen Schalter, den man nur finden muss und dann funktioniert alles wie von selbst.

Auch gibt es keinen Trick, den man lernen kann und der aus jedem Hund genau den wohlerzogenen Freund fürs Leben macht, den man sich schon immer gewünscht hat.

Die Wahrheit ist: wie vieles im Leben, ist auch Hundetraining Arbeit. Beziehungs-ARBEIT. Denn wenn man eine Beziehung zu einander hat, dann kann man auch als Team gemeinsam durchs Leben gehen.

Es geht um die Beziehung zwischen Hund und Mensch und nicht um Drill, um Vertrauen statt Druck, Führen und Folgen statt Befehl und Ausführung!

Auch um eine gesunde Einschätzung dessen, wieviel von dem, was man erreichen will, tatsächlich umsetzbar ist. Denn wenn ich z.B. einen sehr sportlichen Hund oder einen Arbeitshund habe, dann darf ich mich nicht wundern, wenn er auch was ARBEITEN oder sich viel bewegen will. Ich aber lieber einen kleinen Spaziergang machen möchte, um dabei die Seele baumeln zu lassen. Dies wird leider NICHT funktionieren, weil hier zwei nicht auf denselben Nenner kommen.

Genau diese Beziehung zwischen Hund und Mensch bildet die Basis für mein Training, am Hund und nicht zuletzt auch am Menschen. Martin Rütter DOGS