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Stand up paddeling mit Hund in Braueberg und Trier wieder ab sofort möglich:)

Früher habe ich mir immer gewünscht am Meer zu leben.

Ok, es ist aktuell nicht das Meer, an dem ich lebe. Ich lebe an der schönen Mosel. Der Wunsch „einfach mal am Wasser spazieren gehen“, kann ich nun täglich erleben und genieße dies auch.

Und wie das immer mal im Leben so ist, man möchte dann doch etwas Neues.

Getreu dem Motto „Raus aus der Komfortzone“ Ich hatte schon lange das Bedürfnis, nach Bewegung im Wasser, aber nicht das Schwimmen.
Nein, ich wollte Rudern oder Kanufahren.
Nun ja, DAS muss man ja erst einmal lernen. Gesagt getan, habe ich mich beim Ruderclub gemeldet. Dort habe ich schnell wieder festgestellt. Ich finde den Sport toll, aber ich möchte immer, je nach Lust und Laune habe aufs Wasser. Nicht nur z.B. Mittwochsabends.

Durch einen Zufall bin ich in einer Zeitschrift vor etlichen Jahren über einen Artikel über Stand Up Paddeling gestoßen.
Damals war es noch nicht so verbreitet, dass man auch seinen Hund dazu mitnehmen kann.
Da ich aber meine sportlichen Betätigungen gerne MIT meiner Hündin zusammen genießen möchte, habe ich damals nachgefragt, „kann ich meinen Hund mitbringen?“ „ämh, ja, die kann da aber nicht auf das Brett. Denn erst einmal musst ich dir zeigen, wie man ohne Hund fährt.“ Ja, gesagt getan. Dann bin ich erst einmal ohne Myla auf das Board. Und JA, ich war froh, die ersten Schritte alleine unterwegs zu sein. ;)
Nach ca 1 - 2 Stunden habe ich mich sehr wohl gefühlt. Nun wollt ich meine Hündin mitnehmen. Nun was soll ich sagen, sie mochte KEIN Wasser. Aber sie hat VERTRAUEN zu mir und so haben wir die ersten Runden auf dem Wasser gedreht.

Mittlerweile weiß ich nicht was besser ist, wenn ein Kunde sagt: „Ich möchte SUP mit Hund machen, der LIEBT das Wasser“. Oder besser, „nee, mit meinem Hund kann ich das leider nicht machen, der hat mag kein Wasser.“

So oder so, wir können das in kleinen Schritten üben, versprochen. Ab dem 20.06.2021 finden wieder regelmäßig Kurse/ Workshops mit Benjamin Wagner, SUPer aus Trier auch in Brauneberg statt.

Wann? Schaut auf meiner Homepage oder wenn da kein passender Termin für euch dabei ist, dann schreibt mir bitte eine Nachricht an lydia.mueller@remove-this.martinruetter.com

 

 

SUPen verbindet so vieles:

*Fitnesstraining für Mensch und Tier

*Hundetraining

*eine intensive gemeinsame Zeit zusammen auf dem Wasser

*Bindungsaufbau

*auch das Selbstbewusstseins wird gestärkt.

 

Aber bevor du mit deinem Hund zu gemeinsame Abenteuer auf dem Wasser starten könnt, macht es Sinn, ein paar Vorbereitungen zu treffen.
Was brauchst du alles, um „SUP mit Hund“ zu starten?

In erster Line kann man ganz normale SUP-Ausrüstung verwenden. Wichtig! Wenn du kein eigenes SUP-Board hast, erkundige dich vorher bei dem SUP-Verleih, ob es gestattet ist, Hunde mitzunehmen. Dies ist nämlich nicht selbstverständlich, da durch die Hundekrallen durchaus Beschädigungen am Board entstehen können.
Welches Board für SUP mit Hund geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren und auch besonders von Größe eures Hundes ab.

Achte darauf, dass du deinen Hund nicht überforderst. Auch Hunde müssen sich beim Stand up Paddlen gut ausbalancieren – das kann durchaus sehr anstrengend sein.

Neben SUP-Board und Co. gibt es beim SUP mit Hund ein paar weitere Dinge, die du zusätzlich benötigst. Ich empfehle euch, das ihr eurem Hund am besten ein Geschirr oder – je nach Gewässer, Ausdauer, Hundepersönlichkeit – sogar eine Hundeschwimmweste anzieht. Dies sollte er aber schon vor dem SUPen kennengelernt haben. Falls dein Hund unterwegs ins Wasser springen sollte oder der Einstieg zur SUP-Tour direkt in etwas tieferem Gewässer stattfindet, kannst du deinen Hund am Geschirr oder der Schwimmweste auf das Board helfen, sofern er dies nicht aus eigener Kraft schafft. So einfach ist es nämlich auch nicht als Vierbeiner beim Schwimmen vom Wasser auf das Board zu klettern.

Bevor du mit deinem Hund startest, solltest du dich selbst erst einmal mit dem SUP-Board vertraut machen. Wir empfehlen immer erst einmal alleine (oder mit dem Trainier(jeder auf seinem eigenen Board) auf das Wasser zu gehen, dann erst mit Hund.
Denn wenn ich weiß wie ich das Board sicher von A nach B bringe, dann kann ich das auch meinem Hund souverän vermitteln.

Du bist bereit für die Fahrt mit Hund, wenn du:
*sicher im Wasser auf das SUP-Board auf- und abzusteigen kannst

*ohne Schwierigkeiten kniend oder stehend geradeaus fahren kannst

*das SUP-Board problemlos wenden und auch stoppen kannst.

Paddeln mit Hund bietet eine hervorragende Möglichkeit, sich nicht nur sportlich mit dem Hund zu betätigen, sondern gleichzeitig die Bindung und das Vertrauen zu fördern. Gemeinsam Abenteuer erleben stärkt die Beziehung!

Bei einzelnen Hunden kann es sein, dass man die erste Fahrt als Mensch erst einmal sitzend oder kniend verbringt. Wie stark ein Hund körperlich gefordert ist hängt von diversen Faktoren ab. Steht der Hund auf dem Board, legt er sich hin, läuft er herum. Auch für Hunde ist SUP ein körperliches Fitnesstraining und kann daher sogar auch im physiotherapeutischen Bereich zum Muskelaufbau und der Förderung der Balance eingesetzt werden. Das Fitnesslevel des eigenen Vierbeiners zu beachten ist somit unerlässlich. Sofern gesundheitliche Einschränkungen oder Schwachstellen am Bewegungsapparat des Hundes bekannt sind, sollte eine Rücksprache mit einer Tierarzt/in beziehungsweise einer Hundephysiotherapeut/in stattfinden.

Für mich ist SUP mit meiner Hündin ein wunderschöner Ausgleich zum Alltag. Möchtest du uns mal begleiten?

Ich freue mich dich und auch deinen Hund bald auf dem Wasser wiederzusehen.

Liebe Grüße

Lydia