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Warum muss sich ein Hund "warm machen" von Kristina Kreuder Hundephysiotherapie Wittlich

Hundephysiotherapie Warum und weshalb soll sich ein Hund "aufwärmen?"

Kristina Kreuder erkält es uns:

(Foto von Petra Merges)

Jeder Sportler wärmt sich vor dem Training oder Wettkampf auf. Fitnesstraining, Krafttraining, Koordinations- und Ausdauertraining gehören bei Sportlern dazu. Kaum vorstellbar, dass ein Sportler sich vor einem Wettkampf nicht ,,warm macht''.
Die häufigsten Verletzungen im Hundesport sind Zerrungen und Dehnungen, also Verletzungen der Muskulatur. Grundsätzlich sollte jedem klar sein, dass das Vorhandensein von Muskulatur, Knochen und Gelenke entlastet und schützt.
Ein richtiges Warm up schützt unsere Muskulatur. Es wäre absolut wünschenswert, wenn sich das Auf -und Abwärmen im Hundesport etablieren würde. Aber dies geschieht leider noch nicht vor jedem Wettkampf oder Training. Sinnvoll wäre es allemal, denn viele Verletzungen, wie Gelenkschädigungen oder Frakturen und Folgeschäden durch Arthrose, können durch Physiotherapie behandelt sowie durch gezieltes Training vermieden werden. Nicht zu vergessen ist, dass einige Hunde Leistungssportler sind, denen eine Menge abverlangt wird. Sie benötigen daher ein gutes Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining. Die Physiotherapie kümmert sich in erster Linie um den Stütz- und Bewegungsapparat, also um Gelenke, Skelett, Muskeln, Sehnen, Bänder und Gewebe - um die Wiederherstellung störungsfreier Funktionen oder die Vorbeugung weiterer Schäden, z.B. bei Fehlstellungen der Gelenke oder falschen Belastungen durch falsche Körperhaltung. Durch eine frühzeitige Anwendung der Physiotherapie können oft Spätschäden vermieden werden.

 

Welcher Sport für Sie und Ihren Hund passend ist, das muss jeder für sich selbst herausfinden.
(von Lydia Müller)

Ich habe eine sehr lauffreudige Hündin. Sie ist ein kooperativer Kamerad, der auch gerne was mit dem Menschen macht. Durch Myla habe ich gelernt, bewusst spazieren zu gehen. Also nicht spazieren, telefonieren. Sondern einen Spaziergang gemeinsam mit Hund und Mensch. Aber immer „nur“ spazieren zu gehen, ist natürlich total langweilig, sowohl für sie als auch für mich. Myla und ich lieben den Zughundesport und das Carnicross.
Sie ist 4 Jahre alt und gesund und munter. Mir ist es wichtig, dass es ihr auch gut geht. Und sie nicht nur diesen „Laufjob“ mit einem „will to please“ macht.
Und so haben wir Kristina Kreuder kennen gelernt. Regelmäßig wird Myla bei ihr durchgecheckt. Kristina hat mir gezeigt wie man Hunde massiert und so erhält Myla immer mal wieder eine entspannende Massage. Dies ist auch für den Menschen schön. Denn neben einem entspannten Hund führt es beim Menschen auch zur Entspannung. Ab und zu gehen wir gemeinsam mit Kristina und ihrem Rüden Sammy joggen.

 

Selbstverständlich nach einem vernünftigen Aufwärmen. (Dauer ca. 10-15 Min.) Nach dem Laufen oder Zughundesport gibt es dann den passenden Cool down, dies ist ebenso wichtig wie ein gutes Aufwärmen. Sammy und Myla haben noch eins gemeinsam, sie sind gute Jäger. Da es selbstverständlich verboten ist, einen Hund alleine jagen zu lassen, machen wir das lieber in der Gruppe zu viert. Alle, die jetzt denken, dass wir klassische Jäger mit Flinte und Wild hinten im Geländewagen sind, muss ich jetzt leider enttäuschen. Wir laufen durch den Wald, springen oder balancieren über Baumstämme, die wir am Wegesrand finden, oder krabbeln drunter durch – der ein oder andere kennt es -Tough Hunter. Die Hunde dürfen auch „was“ jagen- z.B. einen Felldummy im Gebüsch suchen oder einen sonstigen ausgelegten Gegenstand suchen und apportieren. Denn nicht nur das Joggen macht müde und glücklich, sondern auch die gemeinsame Erfolge bei der „Jagd“. (Kopf- und Nasenarbeit)

Im Anschluss sind alle reif für die Dusche aber auch glücklich und entspannt.