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Lydia Müller

Meine erste Begegnung mit Martin Rütter war im Jahr 2004 in Form der TV-Sendung „Eine Couch für alle Felle“ im WDR.

Dass diese Sendung mein Leben so sehr verändern würde, war mir damals absolut nicht bewusst.

Bei mir war es nicht wie bei so vielen meiner Kollegen, ich wuchs ohne Hund auf und hatte damals Angst vor Hunden. Ich verstand sie nicht und die Hunde, mit denen ich damals in Kontakt kam, waren eher „verhaltenskreativ“, also keine einfachen Schoßhunde.

Als dann im Sommer 2000 der junge Kangal-Mix Kurt bei uns einzog, begann ich mich mit dem Thema Hund mehr oder weniger auseinanderzusetzen. Und dann so richtig, nachdem mein damaliger Freund ausgezogen war und ich ab dem Zeitpunkt mit Kurt und Kater Tigger alleine war.

Da stand ich nun und merkte, ich habe keine Ahnung von Hunden. Ich verfolgte nun die Sendungen von Martin und las alle Bücher und letztendlich habe ich mich dann dazu entschieden, dass ich eine persönliche Betreuung im Alltagsleben mit Kurt brauchte.

So war dann Vera Schmitz aus dem Zentrum Mainz einige Male bei mir zuhause. Im Zeitraum von 6 Monaten.
Sie hat „einfach“ ein paar Dinge in unserem Alltag geändert. Durch ihre Hilfe habe ich gelernt, meinen Hund zu verstehen.

So wurden wir ein klasse Team!

 

Heute habe ich keine Angst mehr vor Hunden, da ich nun ihre Sprache auch verstehen und lesen gelernt habe.
In meiner Ausbildung zum DOGS Coach habe ich gelernt, wie man Hunden respektvoll begegnet.

Meine Hündin Myla begleitet mich seit 2014. Sie ist ein europäischer Schlittenhund, die das Laufen liebt, aber auch das Entspannen.
Sie ist auch eine ganz tolle Jägerin! Ich bin keine Jägerin und wollte es auch nie werden! Doch durch Myla´s Leidenschaft zum Jagen, habe ich mich mit diesem Thema „zwangsläufig“ auseinander gesetzt.

Und ich bin ihr sehr dankbar dafür. Das Jagdverhalten ist dem Hund angeboren und wir können es nicht „einfach wegtrainieren“. Was wir tun können, ist das Verhalten in Bahnen umzulenken, damit es für den Hund, die Wildtiere und auch für uns als Hundehalter nicht lebensgefährlich wird.
Und ich kann euch sagen, es macht mir auch immer mehr Spaß mit meiner Hündin auf jagdliche Entdeckungsreise zu gehen. Und das immer noch ganz ohne Ausbildung zur Jägerin. ;)
Es begleitet mich in meinem Leben auch ein weiterer Jagdhund, Atus, ein Korthals Griffon er darf nun mit seinen fast 15 Jahren auf dem Buckel das Rentnersein genießen.

 

Wenn ihr auch einen Hund habt, der wie Myla eigentlich nur Wildgeruch toll fand und Futter eher überhaupt nicht wichtig fand, dann schreibt mir gerne und ich möchte euch helfen ein tolles Team in der wilden Natur zu werden,

Ich freu mich auf Euch und Ihre Hunde!

Lydia

 

Im Rahmen meiner Ausbildung und im Training mit den Kunden und deren Hunden ist mir dieser Spruch immer wieder begegnet:

Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Dinge zum Scheitern! (Konfuzius)