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Franzi Müller

 "Um etwas ändern zu können, muss man bereit sein, sich selbst zu verändern!

Treffender hätte ich vor 7 Jahren das Leben mit meinem braunen Labrador-Rüden "Scooby" nicht beschreiben können. Scooby fand erst im Alter von 4,5 Jahre zu uns und ja ... wir hatten das ein oder andere kleine bis mittelgroße Problem. Leinenaggression, Aggression gegenüber Artgenossen und Menschen, Rückrufresistenz, um nur einmal die "kleinen" Problemchen zu nennen, machten das Leben in vielen Alltagssituation sehr unentspannt und kräfteraubend.

Da ich mir sicher war nicht der/die einzige Hundebesitzer/in mit solchen Baustellen zu sein, suchte ich nach DER LÖSUNG. Also probierte ich unzählige Ansätze, Hundeschulen und Trainer und las ein Fachbuch nach dem anderen. Doch der Erfolg stellte sich entweder nur kurzfristig bis gar nicht ein. Einige Methoden forderten auch Gewalt gegenüber dem Hund. Sätze wie  "Du musst dominant sein", "... setz dich mit allen Mitteln durch", "... der Hund muss verstehen, dass er der Letzte in der Kette ist" hörte ich dabei nicht selten. 

Doch wollte ich das wirklich? Musste der Hund wirklich verstehen, dass er der Letzte in der Kette ist bzw. muss er auf biegen und brechen parieren? Mein Herz und Verstand sagten NEIN. Und so fand ich den Weg zu DOGS, die Methode, die sich das aller erste mal richtig anfühlte. Ich lernte zu verstehen und zu hinterfragen. Und ich bekam auf all meine Fragen auch eine Antwort.

Der Schlüssel war: Keine Symptombekämpfung, sondern vielmehr Ursachenforschung (warum zeigt mein Hund in bestimmten Situation das Verhalten) gepaart mit Körpersprache & Kommunikation des Hundes. 

Erst als ich verstand, warum Scooby so oft unkontrollierbar war und ich Situationen anders einzuschätzen lernte, wurden wir ein richtiges Team. Und auch ich musste schmerzlich erfahren " ... uuuuuppsss ... mein Hund will wohl doch nicht nur spielen."

Mein Wissensdurst war aber noch lange nicht gestillt. Ich wollte auch wissen, wie es ist, einen Hund vom Welpenalter an zu begleiten. Im August 2011 zog "Summer", eine gelbe Labrador-Hündin, in unser Rudel. An ihr konnte ich wunderbar erfahren, wie wichtig die Auswahl eines guten Züchters und die Anfangszeit mit einem Welpen ist und dass eine gute Welpengruppe unabdingbar ist. Doch dem nicht genug: Im November 2014 purzelte "Maggie" (schwarzer Labrador, Arbeitslinie) mit 11 Monaten in unser Leben und eroberte sofort alle Herzen. Durch Maggie ist es möglich, Scooby in seinen wohlverdienten Trainerhund-Ruhestand schicken zu können. Sie ist zudem der perfekte Kinder-Hund und erforscht zusammen mit meinen zwei Töchtern (2 und 5 Jahre) die Welt.

Letztendlich habe ich durch DOGS erst verstanden, dass jeder Hund ein eigenständiger Charakter ist und somit auch individuell betrachtet werden muss. 

Nach 12 Jahren bei BMW und 2 spannenden Jahren Ausbildung bei Rütter DOGS bin ich heute nun endlich selbst DOGS- Coach und freue mich, mein Wissen an andere Mensch-Hund Teams weitergeben zu dürfen!

Seit Mai 2014 bin ich Dozentin und zertifizierter Praktikumsbetrieb von und bei Martin Rütter.

Ich freue mich auf Sie und Ihre(n) Vierbeiner,

Ihre Franzi Müller


Ein Auszug meiner Studieninhalte:
Aggression / Umgang mit aggressiven Hunden, Agility, Alltag und Leben mit Hund, Angst und Traumata, Apportiertraining, Clickertraining, Domestikationsbedingte Veränderungen beim Haushund, Fährte, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Haltung mehrerer Hunde, Jagdhundetraining, Jagdverhalten, Kind und Hund, Körpersprache und Kommunikation, Kynologie und Stammesgeschichte, Leinenführigkeit, Lernverhalten, Rassen und rassetypische Probleme, Spielverhalten, Straßenhunde, Treibball, Training behinderter Hunde,  Verhaltensstörung, - modifikation und -therapie, Welpen