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• NOCH ZWEI PLÄTZE VERFÜGBAR •

hessenschau-Interview zu "Corona-Hunden"

Die ersten Tierheime können abzugebende "Corona-Hunde" schon nicht mehr aufnehmen. Wie kam es zu dieser großen Zahl zukünftiger Tierheim-Hunde? Was ist bei Problemen mit dem eigenen "Corona-Hund" zu tun? Die hessenschau berichtet über die aktuelle Situation in zwei Tierheimen und interviewte mich zu den Möglichkeiten des Hundetrainings.

Mit jedem Lockdown sind immer mehr Menschen "auf den Hund gekommen". Züchter, Tierheime und Tierschutzorganisationen wurden mit einer immensen Nachfrage überrannt. Mittlerweile geht es wohl in ähnlichem Tempo wieder zurück, sodass die ersten Tierheime bereits die Aufnahme weiterer Hunde stoppen mussten. 

Leider hat die große Nachfrage nach Hunden auch die Geschäfte unseriöser "Tierschutz"organisationen und tierschutzwidriger Vermehrer beflügelt. Unter grausamen Umständen gezäugte und aufgezogene Hunde wurden –aus Unwissenheit oder in gutem Glauben– "gerettet". Doch auch eine "Rettung" unterstützt diese skrupellosen Tiertransporteure und Vermehrer. Nun werden auch diese, oft kranken oder verhaltensauffälligen Hunde, allzuoft in's Tierheim gebracht.

Natürlich ist nicht jeder Einzug eines Hundes während Corona unüberlegt. Und es gibt Fälle, in denen Mensch und Hund nicht zusammenpassen und eine Trennung auch im Sinne des Hundes ist. Aber nicht bei jedem Problem sollte eine Abgabe des Hundes der erste Gedanke sein. Scheu Dich bei Problemen mit Deinem Hund nicht, Hilfe zu suchen. Egal, wie dein Hund zu Dir gefunden hat oder ob Du im Nachhinein lieber etwas anders in der ersten gemeinsamen Zeit gemacht hättest. Mit professionellem Training lässt sich oft eine deutliche Verbesserung bis hin zur vollständigen Problemlösung erreichen.


Ihr könnt den hessenschau-Beitrag auch nach der TV-Ausstrahlung am 30.06.21 auf bei YouTube ansehen, liken und kommentieren.