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Silberne oder blaue Hunde - und die Folgen

Mit „Silber“ oder „Blau“ bezeichnet man Hunde, mit einem mausgrauen bis hin zu anthrazitfarbenem Fell. Manche Menschen finden diese Farben besonders schön oder edel, aber für die Hunde sind die möglichen Auswirkungen fatal.....

Die internationale Weltorganisation der Kynologie (FCI) legt zusammen mit dem betreuenden Rasseverein des Ursprungslandes einer Rasse für jede Rasse einen Rassestandard fest, in dem auch die jeweiligen Fellfarben definiert sind. Beim Labrador sind das z.B. die Farben schwarz, gelb und schokobraun. Bei der Französischen Bulldogge sind es die Farben gestromt, fawn und gestromt/gescheckt oder fawn/gescheckt. Diese Farbstandards beruhen meist auf einer langen Tradition und werden gerade in Bezug auf die Zucht außerhalb der FCI immer wieder zum Streitthema, da wie z. B. beim Labrador Retriever durch Einkreuzung des Dilution-Gens (englisch: to dilute = verdünnen) neue Farben entstanden, die von Zuchtverbänden innerhalb der FCI nicht als zum Rassestandard zugehörig anerkannt werden. Der Hauptgrund hierfür liegt in den möglichen gesundheitlichen Risiken bzw. Beeinträchtigungen der Hunde. An dieser Stelle muss man allerdings erwähnen, dass es auch Rassen gibt, bei denen die durch das Dilution-Gen entstandenen Farben in der Zucht innerhalb der FCI erlaubt sind, wie z. B. beim Weimaraner oder der Deutschen Dogge.

Die Farbe „Silber“ entsteht durch das Dilution-Gen, dieses hellt die ursprüngliche Farbe auf. Beim Labrador wird dann aus Schokobraun „Silber“, aus Schwarz „Charcoal“ und aus Gelb „Champagner“. Mit den durch das Dilution-Gen erzeugten Fellfarben können Krankheitsbilder einhergehen, über die ich als betroffene Besitzerin eines sogenannten „Silber Labradors“ informieren und aufklären möchte. Obwohl für Hunde, die älter als 2 Jahre sind, das Risiko zu erkranken nicht mehr ganz so hoch ist, sind bei meinem Hund im Alter von fast 5 Jahren, mehrere Symptome gleichzeitig aufgetreten: Die Hautpigmentierung veränderte sich, es traten helle Pigmentflecken rund um die Augen, an der Nase und am ganzen Bauch auf. Im Bereich dieser Pigmentflecken ist die Haut jetzt noch empfindlicher, jede noch so kleine Hautabschürfung führt zu Fellverlust mit Hautausschlag und hat eine verzögerte Wundheilung zur Folge. Der Magen-Darm wurde sehr empfindlich, so dass eine Ernährungsumstellung notwendig war.

Die möglichen Krankheitssymptome bei diesen Hunden sind Immunschwäche*, eine weniger hohe Lebenserwartung*, Leber- oder Nierenversagen* und vor allem Fellverlust und/oder Hautekzeme (CDA). Die Auswirkungen für die betroffenen Hunde sind teilweise extrem. Die Immunschwäche z. B. äußert sich dahin gehend, dass der betroffene Hund übermäßig anfällig für Infektionskrankheiten jeder Art ist und eigentlich harmlose Infekte einen unnatürlich heftigen Verlauf nehmen. Auch Allergien sowie Hautprobleme, Probleme mit der Fellqualität, Haarausfall (Alopezie), Ekzeme und schlecht verheilende Wunden gehören bei diesen Hunden häufig zum Alltag.

Die einzelnen Krankheitsbilder haben meistens auch Auswirkungen auf das Verhalten dieser Hunde, ihre Konzentration und die gesamte Lebensqualität. Für einen Hund, bei dem sich Symptome zeigen, ist ein „normales“ Hundeleben nicht möglich!

Das Dilution-Gen kommt in zwei Ausprägungen vor, den sogenannten Allelen. Die ursprüngliche Form („Wildtyp-Form“) wird mit „D“ bezeichnet, die mutierte, also „defekte“ Form mit „d“. Jeder Hund besitzt zwei Allele dieses Gens, wobei ein Allel vom Vater, das andere Allel von der Mutter vererbt wird. Mittlerweile kann durch einen Bluttest sicher bestimmt werden, ob ein Hund ursprüngliche oder defekte Allele des Dilution-Gens trägt. Ein Hund mit dem Testergebnis „D/D“ hat zwei ursprüngliche Allele des Gens. Dieser Hund wird keine aufgehellte Fellfarbe, also z.B. „Silber“ oder „Blau“ zeigen. Ist das Ergebnis „D/d“, hat der Hund von einem Elternteil das ursprüngliche und vom anderen Elternteil das defekte Allel des Gens vererbt bekommen. Dieser Hund ist ein Dilutionsträger. Da das ursprüngliche Allel des Gens (D) dominant gegenüber dem defekten Allel (d) ist, wird er selber nicht die verdünnte Fellfarbe wie z. B. „Silber“ oder „Blau“ zeigen, aber er kann sie mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % an seine Nachkommen weiter vererben. Wird dieser Hund also z. B. mit einem anderen Hund, der ebenfalls Träger ist, verpaart, so können statistisch berechnet 25 % der Nachkommen die verdünnte Fellfarbe wie z. B. „Silber“ oder „Blau“ zeigen. Ein Test auf die Ausprägung „d/d“ ist eigentlich überflüssig, denn dieser Hund zeigt auf jeden Fall die verdünnte Fellfarbe wie z. B. „Silber“ oder „Blau“, er hat von beiden Elternteilen ein defektes Allel des Dilution-Gens vererbt bekommen. Allerdings zeigen nicht alle Farbschläge eine deutliche Ausprägung, gerade bei den hellen Farben (helles gelb, cremefarben) ist nicht immer deutlich erkennbar, ob ein Hund von der Farbverdünnung betroffen ist oder nicht.

Verpaarung:

D/D (nicht betroffen von der Farbverdünnung)

D/d (Träger des Dilution-Gens)

d/d (betroffen von der Farbverdünnung, verdünnte Fellfarbe)

 

Eltern: D/D x D/D


Nachkommen: 100 Prozent D/D

Eltern: D/D x D/d


Nachkommen: 50 % D/D, 50% D/d

Eltern: D/D x d/d


Nachkommen: 100 % D/d

Eltern: D/d x D/d


Nachkommen: 25 % D/D, 50 % D/d, 25 % d/d

Eltern: D/d x d/d


Nachkommen: 50 % D/d, 50 % d/d

Eltern: d/d x d/d


Nachkommen: 100 % d/d

Das Dilution-Gen kommt bei vielen weiteren Rassen vor, z.B. auch beim Deutschen Dobermann, hier wird die durch das Dilution-Gen verursachte Erkrankung „blue-doberman-syndrom“ genannt. Beim Dobermann ist die Zucht mit der Farbe „Blau“ verboten und fällt sogar unter das Qualzuchtverbot (§11b Tierschutzgesetz). Meiner Meinung nach sollte dieses Verbot für alle Rassen gelten, denn für die betroffenen Hunde ist das Leben oftmals eine Quälerei! Da es sich beim Dilution-Gen um einen autosomal-rezessiven Erbgang handelt, müssen immer zwei defekte Allele vorliegen, um eine verdünnte Fellfarbe hervorzubringen. Ein seriöser Züchter achtet daher darauf, keine Verpaarungen vorzunehmen, bei denen Hunde mit verdünnter Fellfarbe entstehen können (keine Verpaarung: D/d x D/d, D/d x d/d, d/d x d/d). Da dies also bereits bei der Verpaarung zweier Träger erfolgt, ist ein Gentest zur Bestimmung des Dilution-Gens vor einem Zuchteinsatz unabdingbar, auch wenn der Hund selbst keine verdünnte Fellfarbe aufweist.

Nun ist es jedoch so, dass nicht alle Hunde mit verdünnter Fellfarbe an der Krankheit CDA erkranken. Und nicht nur einzelne Hunde einer Rasse, selbst ganze Rassen sind teilweise nicht betroffen, wie z.B. der Weimaraner, dessen Rassemerkmal ja das verdünnte Braun ist. Warum beim Weimaraner die Verdünnung keine negativen Konsequenzen zu haben scheint, ist noch nicht genau geklärt. Vermutlich liegt es daran, dass bei dieser Rasse diejenigen Gene fehlen, die in Interaktion mit dem Dilution-Gen zu der Farbmutantenalopezie führen. An der Universität in Bern forscht das Team um Prof. Dr. Tosso Leeb bezüglich der Krankheit CDA. Um weitere an der Entstehung der Krankheit beteiligte Gene zu identifizieren, sind weitere Forschungen notwendig. Hierzu werden Blut- und Fellproben von CDA betroffenen Hunden gesucht, sowie Blutproben nicht betroffener Hunde mit verdünnter Fellfarbe, welche älter als 2 Jahre sind. Wenn Sie die Forschung unterstützen wollen, finden Sie hier weitere Informationen.

Kriterien für CDA-betroffene Hunde:
• Fellfarbe: “dilute”, d. h. z. B. blau, isabell, silbergrau
• Kein Juckreiz beim ersten Auftreten des Haarverlusts
• Gegebenenfalls sekundäre Symptome wie Entzündung (Pyodermie), übermäßige Schuppenbildung
• Deutlich sichtbarer Haarverlust an den typischen stellen für CDA (Beginn oft auf der Rückseite der Ohren, Flanken, kaudale Partien der Gliedmaßen)

Begriffserklärung:
Dilution = Farbverdünnung
Alopezie = Haarausfall
CDA = Color Dilution Alopecia
FCI = Fédération Cynologique International
Qualzucht = Duldung oder Förderung von Merkmalen, die mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder Verhaltensstörungen für Tiere verbunden sind.

 

* Diese Folgeerkrankungen sind noch nicht durch Studien erwiesen mit der CDA in direkte Verbindung gebracht worden, treten jedoch aufgrund eigener Erfahrungen bzw. Berichten von Besitzern betroffener Hunde zusätzlich zu Fell- und Hautproblemen (diesbezüglich wird ja bereits an der Uni Bern geforscht) auf. Für genauere Aussagen hierzu müssen weitere Studien und Forschungen abgewartet werden.

Ein Artikel unserer DOGS Kollegin Richarda Theobald-Hoffmann (DOGS St. Wendel/Kaiserslautern)

 

 

Kommentare

Bella
Ich finde derartige Artikel höchst bedenklich... Wie die Autorin am Ende noch bemerkte, bewirkt der Farbfaktor D bzw d nur bei bestimmten Rassen negative Auswirkungen. Daher ist mitnichten die Zucht von Hunden mit dieser Farbe ein Problem, sondern nur bestimmter Hunderassen - man kann eben nicht alles optimieren! Auch bei den Begrifflichkeiten bin ich gestolpert und frage mich, auf welcher wissenschaftlichen Grundlage diese verwendet wurden: D/d ist in der Regel das Falbgen, englisch gerne auch Dilution, wobei der Begriff auch bei anderen farbverändernden Genen verwendet wird. Es tritt bei verschiedensten Tierarten auf, u.a. Pferd und Esel und ist als Wildgen keinesfalls eine züchterische Variante. Soweit mir bekannt bezeichnet D die dominante und d die rezessive Variante des Allels. Dabei ist d keinesfalls degeneriert, aus biologischer Sicht kann es bei doppelt rezessiv allerdings zu lethalen oder stark degenerierten Varianten kommen - dies oft rassebedingt, s. z.B. bei weißen Katzen und blauen Augen oder Australian Shepards.
So oder so hätte ich mir eine differenziertere Darstellung gewünscht - wobei ein Gen natürlich keine Lobby hat.
23.02.2017, 05:46:
Renate
Ich bin sehr dankbar für diese Information über die Zucht der "silberfarbigen" Labradore.Möchte den Artikel weiterleiten, damit nicht weitere Hundekäufer auf diese Vermehrer hereinfallen.
23.02.2017, 12:38:
Stefanie
Ich finde diesen Hinweis, egal, welche "Begriffe" verwendet wurden, ob in Englisch oder , sehr informativ und habe ihn mit Interesse gelesen, obwohl ich NIEMALS einen reinrassigen Hund ,egal welcher Fellfarbe, kaufen würde. Leider ist der Mensch bereit, Hunde bewußt wegen ihrer Fellfarbe zu züchten, obwohl "Defizite" oder evtl.Probleme bekannt sind.....das reicht schon, um es gesetzlich/offiziell anders zu regeln.
23.02.2017, 15:32:
Michael
ich selbst züchte seit Jahren silberne und charcoal Labradore und habe einige in der Zucht. Dass es sich hier um kranke Tiere handelt und ich wie im Artikel ein unseriöser Züchter bin finde ich eine Frechheit. Auf welcher Grundlage beziehen sich diese Behauptungen? In Amerika hat man diese Farben bereits über 30 Jahre. IM FCI Rassestandart ist die Farbe nicht eingetragen da es hier noch als Unterfarben gesehen wird. Früher war lediglich schwarz eingetragen und auch kein blond oder braun. Wir sind ein anerkannter und zertifitierter 5 Sterne Zuchtbetrieb und dann solche Hetze im Internet zu betreiben ist einfach wiederlich dass ich meist nur von VDH Züchtern kenne. Bei den meisten Fällen ist die Farbe allerdings anerkannt und dies hat auch seinen Grund. Ich habe noch nie ein krankes Tier verkauft. Und wenn man dann liest "VERMEHRER" sollten diese Leute doch ihrTier im Ausland kaufen und das Geld beim Tierarzt lassen.
23.02.2017, 18:17:
Michael
Mich würde hier noch blendend interessieren auf welche Fakten sich der Artikel interessiert. Gibt es hier eine brandneue Studie oder machen Sie aus Ihrem Hund eine Studie? Die Fakten haben nichts mit der Wahrheit zu tun und Ausnahmen gibt es immer. Schließlich handelt es sich um ein Lebewesen. Ich finde es eine Frechheit so über die Züchter herzuziehen. Die sollten es doch viel besser wissen als Sie!!!
23.02.2017, 18:43:
Roswitha
Ist echt blöd. Da keinerlei Quellenangaben zu Risiken und Nebenwirkungen angegeben sind, werd ich das meiner Züchterin lieber nicht unter die Nase halten. Die neuste Zuchthündin ist dunkelgrau und der aktuelle Wurf hat vom Vater her zwei Fawn drin.

Aber vielen Leuten ist das eh egal. Sie gehen das Risiko ein, weil die Farben so schick sind.
23.02.2017, 18:49:
Birgit
Bravo! Endlich schreibt mal einer Klartext! Mein charcoal Rüde leidet an dem Gendefekt CDA. Die Autorin beschreibt hier sehr treffend den Verlauf der nicht heilbaren Krankheit!
23.02.2017, 19:06:
andi
der Artikel ist sehr verwirrend und soll wohl für Hetze gegen Züchter sein. Erst schreibt man im allgemeinen über Hunderassen, dann nur über labbis und dann auf einmal vom eigenen Hund. Die Autorin springt hin und her ohne irgendeine Angabe von Quellen und beweisen. Nur weil ihr Hund erkrankt ist bedeutet dies noch lange nicht das hier generell silber Labradore krank sind. Ich selbst besitze auch einige die nun 10 Jahre alt sind und kerngesund sind. Noch nie ein Problem mit Haarausfall oder ähnlichem. Und wenn man über labbis schreibt sollte man nicht blau sondern charcoal schreiben. Der Artikel ist sowas von fehlerhaft und vieles ist an der Nase herbei gezogen. Und die Leute glauben das noch und schreiben das in den Kommentaren. Der Artikel sollte unbedingt gelöscht werden ich weiß nicht wie man so etwas freigeben kann. Auf welchen Tatsachen sollen diese Behauptungen beruhen? Da hat jemand einen kranken Hund gekauft und ist nun wütend. Verständlich. Aber dann einen blödsinnigen Artikel zu schreiben der nicht wahrheitsgetreu ist ne sauerei. Naja wie überall verbreiten sich schlechte news besser als gute und verunsichern die Käufer. Ich weiß nicht wem man da mehr auf die Finger klopfen sollte: Der Autorin für den Käse was Sie schreibt oder den Admin der das auch noch frei gibt!!!
23.02.2017, 23:09:
Morbel
was würde wohl unser Hundeexperte Martin Rütter über so einen Beitrag sagen? Ist die Autorin Tierärztin um so einen Blödsinn zu verzapfen? Ich glaube kaum! Ist die Autorin Züchterin um so einen Blödsinn zu verzapfen? Ich glaube kaum! Ist die Autorin sauer über ihren kranken Hund? Ich glaube schon!

Noch lange kein Grund jeden über einen Kamm zu scheren. Bei jedem Lebewesen kann eine Erkrankung auftreten, heißt noch lange nicht dass silber labbis anfälliger sind. Mit diesem Beitrag sollen nur seriöse Züchter attakiert werden. Wenn ich im Internet sehe was alles ohne Ahnentafel und Untersuchungen angeboten wird sollte man lieber darüber schreiben bzw. über die Welpen die vom Ausland kommen.

Bei Kauf mit Ahnentafel wurden Generationen auf Erbkrankheiten untersucht und auch die Elterntiere haben eine Zuchttauglichkeit. Diese bekommt man nur wenn die Farben zugelassen sind und alles in Ordnung ist. Würde dies ein Verband tun wenn es solche Probleme gäbe?
Und warum sollen solche Hunde nicht so alt werden? Völliger Quatsch wenn ich die Lebenserwartung meiner Hunde sehe!
23.02.2017, 23:20:
Caro
Nur ein kurzes Überdenken bitte-auch die Schokolabbis leiden an Haut- und Fellproblemen sowie an Unmengen von Allergien
24.02.2017, 00:05:
petra
Wir haben eine Maus mit solchen Hautproblemen aber keiner will es wissen oder sehen
24.02.2017, 06:00:
Silke
Leider ist der Test nicht ganz stimmig. Wir haben unseren Thai-Ridgeback testen lassen und herauskam DD.Und er ist silber.
24.02.2017, 06:33:
Uwe
Wenn ich hier solche Kommis lese, wie "Die Züchter sollten es besser Wissen" kann ich nur laut lachen. Die meisten Züchter interessiert nur die Kohle die Sie mit jedem Welpen in der Tasche haben. Wie es dem Tier nach 2-3 jahren ergeht interessiert da nicht mehr, den bis da hin hat man schon wieder dutzende andere Welpen verkauft, für total überzogene Preise. Wirklich seriöse Züchter denen an dem wohlergehen des Tieres gelegen ist gibt es nur wenige....die schwarzen Schafe die nur das Geld interessiert überwiegen.
Daran ändern auch die Mitgliedschaften in den Zuchtverbänden nichts.
24.02.2017, 10:45:
Morbel
@UWE
mh wenn ich die kosten zusammenrechne möchte ich gern mal wissen wo die fette Kohle sein soll. Erst mal 19% ust abziehen dann Futter, Tierarzt, Verband, Entwurmen etc.... und dann den Deckpreis und die laufendenen kosten das ganze Jahr über. dann auch noch sehr teure Inserate schalten....... wo soll da groß was übrig bleiben?
24.02.2017, 18:51:
Harobed
Unser Hund ist älter als 2 Jahre und Top gesund .... komisch da sein Leben ja nicht lebenswert ist durch seine Fellfarbe
24.02.2017, 22:01:
Helga
Nichts für uns, unser 12jähriger Deutscher Pinscher ist an der
Schnauze etwas grau- das Alter
25.02.2017, 09:23:
Beate
Ich habe drei Bulldoggen. Eine dunkel-gestromte, einen red-fawn (Standard) und eine blue-fawn Hündin, die ja angeblich kein gutes Leben führen kann .... Die dunkel-gestromte ist aus einer Hobbyzucht, 9 Jahre alt, hatte nie was. Der Standardfarbene aus der Championatszüchtung des VDHs hat mich dank seiner vielfältigen Allergien und dem guten Geschäftsinn einiger Tierärzte, ein Kleinwagen gekostet. Und die Blue-Fawn Hündin, die ja soooo ein schlechtes Leben haben soll: Ist gesund. 5 Jahre alt und hat einfach nichts. Und ich kenne keine einzige blaue Bulldogge, die solche Probleme hat. Und ich kenne viele. Also hier mal eben alles so über einen Kamm scheren finde ich persönlich echt schlimm. Im übrigen: In Amerika sind diese Farben alle in dem Verein, der dem FCI gleichgestellt ist, erlaubt und werden seit Jahrzehnten gezüchtet und ohne Probleme. Da sollte man doch mal besser nachforschen, warum das bei uns angeblich sein sollte und nicht einfach behaupten, es läge unbedingt an der Farbe. Das ist definitiv falsch.
25.02.2017, 12:07:
steffen
@beate
danke endlich mal jemand der sich hier auskennt. Bei den labbis hat man die farbe in amerika auch schon 30 jahre und in deutschland 10 jahre. Würde nicht so lange bestand haben wenn hier grundsätzlich alle silber und charcoal labbis krank wären. Ausnahmen gibt es natürlich überall. Ich selbst habe 2 silber labbis und eine charcoal und die sind top gesund. Und die eine wird nun auch 10 Jahre alt. Ich verstehe nicht die die Administratoren solche dämlichen Beiträge freigeben können die in keinster weiße der Realität entsprechen. Alles an der Nase herbei gezogen ohne irgendeiner Grundlage oder einen Beweiß.
26.02.2017, 10:23:
Karin
Ich lebe mit einer nun 6 jährigen Silberlabbyhündin ohne auch nur ein von Ihnen geschildertes Problem,weder felltechnisch noch ernährungstechnisch zu haben.Mein Hund ist supersozialisiert und möchte behaupten Kopf- und bewegungsmässig auch voll belastbar. Wir haben noch eine schwarze labbyhündin mit Haut-in Gelenkproblemen.
26.02.2017, 11:13:
Wiebke
Besitze einen Blauen CC, dank meines Tierarztes und seiner Geduld hat mein Hund nun wieder Fell. Vorher hatte er einen nackten, handbreiten Aalstrich auf dem Rücken, nackte Brust und auch weitere schlecht befellte Stellen. Das liegt nun mal an der grauen Fabe. Ich finde diesen Artikel als Betroffene sehr interessant.
26.02.2017, 12:34:
steffen
man sollte bei den artikel mal grundlegend herauskristallisieren ob es sich nun um labbis handeln soll oder generell um eine silberne farbe. Dies wird nicht richtig ersichtlich. Denn auch bei chocolate und blond kann es genauso fellprobleme geben. Standart war eben mal schwarz. Heißt noch lange nicht da die Tiere krank sind. Zudem das Futter auch viel ausmacht. Und wenn der Hund in einer völlig beheizten wohnung lebt und sich vielleicht noch an den heizkörper legt schmeißt er eben das fell und bekommt trockene haut. Bin mir sicher dass dies in den meisten fällen sogar ein haltungsfehler des besitzers ist.
26.02.2017, 12:52:
Jenny
Die Diskussion, die einige hier führen zeigt, dass die Autorin ins Schwarze getroffen hat. Wer den Artikel aufmerksam liest wird sehen das dort steht, ES GIBT DAS RISIKO ZU ERKRANKEN. Man sollte die Zucht mit gen-KRANKEN Hunden verbieten.
26.02.2017, 13:07:
Jenny
Alle, die helfen wollen, dass es weitere Studien zum Thema gibt:
http://www.genetics.unibe.ch/forschung/dokumente_hund/color_dilution_alopecia_cda_farbmutantenalopezie_bei_verschiedenen_rassen/index_ger.html
Danke ;)
28.02.2017, 23:00:
Tina
An jeden, der hier scheinbar die ach so verantwortungsbewussten Züchter in einen Topf wirft, fehlende Studien bemängelt, sich darüber beschwert, dass eine haargenaue Beschreibung der betroffenen Rassen angeblich fehlt: Das Dilute-Gen ist eine Tatsache! CDA ist eine Tatsache!
Unser Hund ist leidtragend!
Ich denke, erst wenn die Welpenkäufer aufgrund der Diagnose den Züchtern die Tür einrennen oder der Züchter plötzlich selbst vor diesem Problem steht, erst dann wird vielleicht jemand wach.
30.06.2017, 11:15:
Sabine
Habe heute auch die Diagnose CDA erhalten. Meine Labradorhündin ist 8 Monate und zeigt bereits Hautprobleme. Sie hat die Farbe Chacoal. Ich besitze eine 2. Labradorhündin. Sie ist 8 Jahre und schokobraun. Beide Hündinen habe ich von geprüften Züchtern gekauft. Bin jetzt etwas schockiert über diese Informationen und zugleich traurig. Wenn diese Probleme bekannt sind sollte der Zuchtverband entsprechende Maßnahmen setzten dass die Zucht eingestellt wird.
21.07.2017, 14:46:
Lena
Es ist doch ganz einfach:
Der Labrador Retriever-Standard (FCI 122) gibt vor wie ein Labrador auszusehen hat. Ein seriöser Züchter hält sich an diese Vorgaben. Die Farben sind hier auch ganz klar definiert.
Schwarz, gelb und braun. Wobei es bei gelb Variationen geben kann bis Fox Red.
Züchter, die schon lange Züchten wissen, dass die ersten Silver-Labs aus einer Zuchtsätte stammen, in der nebst Labrador Retrievern auch Weimaraner gezüchtet wurden. Es ist wohl selbsterklärend was hier passiert ist.
Zu diesem Thema hat auch die Züchterin Sharon A. Wagner einen deutlichen Artikel geschrieben. http://www.woodhavenlabs.com/silverlabs.html
24.07.2017, 13:42:
Sandra
Ich bin auf den Artikel von Richarda Theobald-Hoffmann gestossen, weil ich den Hund meiner Freunde für ein paar Tage hüte. Es ist ein Weimaraner-Labrador-Mischling, 4 Jahre alt. Er hat vom Rücken her bis zum Bauch praktisch kein Fell mehr, seine Haut schuppt und ist stellenweise gerötet. Da ich mich fragte, woran das liegt, bin ich auf besagten Artikel gestossen und denke, dass der Artikel von Frau Richarda Theobald-Hoffmann insbesondere ihre Schilderungen, nicht an den Haaren herbeigezogen ist. Ich finde es beschämend, dass sich nun einige Züchter über diesen Artikel aufregen. Meiner Meinung nach geht es hier aber einzig und allein um Fehler, die man vermeiden sollte verbunden mit dem Wohl der Tiere.
16.09.2017, 10:11:
Sandra
Wir haben eine knapp 3jährige franz. Bulldogge in schwarz-gestromt. lt. Züchter ist sie Blauträger. Auch ich habe mich auf verharmlosende Kommentare verlassen und seit unsere Hündin 10 Monate ist, hat sie Hautprobleme, kratzt sich Tag und Nacht. Kein Test ergab etwas aussagekräftiges und auch die Umstellung auf Barf brachte nicht den erhofften Erfolg (den ja auch immer so viele beschwören).
Tja, da kann man jetzt natürlich wieder damit kommen, dass in den USA blaue/silberne Hunde gezüchtet werden dürfen (was darf man dort auch nicht?!) - nur was hilft das den hier betroffenen Hunden?
Für mich käme definitiv kein blauer/silberner Hund mehr infrage, auch wenn man theoretisch Pech bei jeder Fellfarbe haben kann.
Wenn aber das Risiko bei silbernen/blauen Hunden doch absehbar ist, dann verzichte ich doch lieber drauf.
21.09.2017, 09:48:
Nicole
Wir sind seit 4 Jahren selbst betroffen. Unsere Hündin, charcoalfarbend, leidet sehr unter Haarausfall, Juckreiz, Magen, Darmproblemen, Allergien. Die Oberseite der Ohren und die Flanken sind stark betroffen, dazu immer wieder entzündliche Pusteln. Gar nicht witzig. Es gibt keine wirkliche Hilfe und der Züchter hat von allem noch nie etwas gehört ..... Wenn wir diese Probleme gewusst hätten, hätten wir uns anders entschieden. Ich kann nur vor den Folgen der Silberlabbi-Züchtung warnen.
11.10.2017, 10:13:
Mali
Ich hatte einen grauen Weimaraner den wir vor fast 4 Monaten einschläfern lassen mussten. Er hatte ein schlechtes Immunsystem, eine schlimme Hautkrankheit und ein zu großes Herz. Von Welpe an anfällig und sehr sensibel was das Futter angeht. Man kann vieles mit verantwortungsvoller Zucht ausmerzen, aber eine Portion Glück braucht es auch.
23.10.2017, 15:25:
Petra
@ Wiebke und alle anderen
Wir haben seit 5 Monaten einen charcoal Labi, er ist jetzt 19 Monate und leidet unter Fellverlust am Bauch, an den Flanken und Ohren. Wir haben ihn privat gekauft, die Farbe war nich ausschlaggebend, wir haben uns einfach verliebt. Was genau habt ihr denn gemacht, um das Fellwachstum zu unterstützen? Freue mich über alle Tips für unseren Schatz.
27.10.2017, 21:38:
Andrea
Hi, nachdem ich mir mehrere Foren durchgesehen habe ,kann ich nicht verstehen ,das immer noch bzw .so viele Rassen gezüchtet werden ,obwohl bewiesen ist ,das Blaue und blauträger immer CD verursachen und die Krankheit nicht heilbar ist.Da gibt es Foren von 2003 bis jetzt und es leiden immer mehr Hunde !!!
Ich selbst besitze 2 Weimaranerrüden und der Aaron ist 11,5 Jahre und gesund und einen 4 Monate alten aus Altbeständen ohne blaue Allelen .Warum müssen dunkelblaue Weimaraner gezüchtet werden ?Wir haben doch genug auswahl und das gleiche mit den Labbies ,ist der normale Labrador nicht schön genug ,das jetzt auch noch Mischlinge mit Weimaranern entstehen ?
Ich kenne einen blauen Weimaraner der mit 10 Monaten schon 75 cm gross ist ,war da eine blaue Dogge mit dabei ?
Bitte zu liebe unser bevorzugten Rassen ,lasst den Mist !
10.11.2017, 14:29:
Doris
Solange der Mensch Tiere verändert nur damit es seinem Schönheitsideal entspricht, so lange werden immer wieder neue Erkrankungen entstehen worunter die Tiere leiden. Das schlimme ist das der Mensch es sieht und das Leid verhindern könnte einzig in dem er auf etwas verzichtet das in seinen Augen schön aussieht. Denn die Fellfarbe, Kopfform oder Schwanzlänge ändert NICHT den Charakter des geliebten Vierbeiner!
13.11.2017, 09:11:
Daniela
Ich glaube kaum, dass ein Züchter aus reinster Nächstenliebe seine Hündin belegen lässt. Ich glaube auch nicht, dass er züchtet um alle Welpen zu behalten. Sicher ist züchten nicht billig, soll es auch nicht sein. Allein bis zur Geburt ist das neue Leben ein Wunder, wenn man bedenkt, wieviel schief gehen kann. Leider ist sehr viel in der Hundezucht aus dem Ruder gelaufen, sich über die Farbe aufzuregen, finde ich da etwas albern.
Dobermänner können am plötzlichen Herztod sterben, Möpse leiden extrem durch die verkürzten Schädel, bei dem Cockerspaniel kann es zu gesteigerter Aggressivität kommen. Die Liste der Rassedispositionen auf bestimmte Krankheiten lässt sich sehr lange fortsetzen.
Aber das Thema ist die Farbe. Ich glaube, Jeder stimmt mir wohl zu, dass das Streichen harmloser Farben aus Rassestandards etwas bedenklich ist. Man streicht nicht nur die Farbe, sondern nimmt dadurch auch die betreffenden Tiere aus der Zucht, was eine Genpoolverengung zur Folge hat. Andere Erbkrankheiten wirken dadurch verheerender.
Es gibt Farben, die häufig in Zusammenhang mit genetischen Defekten gesehen werden. Inzwischen kann man seine Zuchttiere testen lassen. Der Test ist deutlich günstiger als ggf. anfallende Tierarztkosten, die Würfe lassen sich besser planen und man kann die Welpenkäufer beruhigen.
Zum Thema „das machen die Amis seit 30 Jahren so“. Da ist die Denkweise „Wer züchten will muss töten können“ sehr präsent. Es gibt keine Hundesteuer, daher vermehrt man da so lange, bis zufällig eine Kombination der Zuchttiere keine kranken Welpen nach sich zieht, logisch bei einer drohenden Klage.

Aus der Pferdezucht gibt es da ein passendes Beispiel. Die Farbe frame overo bei Paint Horses ist meistens gekoppelt mit dem Gendefekt lows = lethal overo white Syndrom. Tiere, die dieses Gen in einer Kopie haben, sind putzmunter und sind meistens auch toll gefärbt als Frame overo. Man will diese Farbe haben also verkreuzt man zwei Frame overos miteinander. Statistisch gesehen kommt nun zu 25% ein nicht lebensfähiges (weißes) Fohlen zur Welt. Im Umkehrschluss kommen aber zu 75% gesunde Fohlen zur Welt. Letztlich pokern gewisse „Züchter“. Das ist bei Pferden so, bei Katzen, wieso sollte es in der Hundezucht anders sein?
Endverbraucher gibt es genug, die solche Pokerzüchtungen am Leben halten. Sei es, weil sie sich nicht vernünftig aus wirklich objektiven Quellen informieren, weil sie ganz egoistisch die Farbe toll finden, sich aber nicht an einen reinrassigen Weimaraner trauen/ keinen bekommen haben oder weil sie einfach nicht glauben, dass ihr Hund krank sein wird oder so starken Jagdtrieb (durch den Weimaraner) hat, den Ottonormalverbraucher nicht händeln kann. Es mag sein, dass es gut geht. Bei wie vielen Anderen ist es nicht gut gegangen? 25% zu 75%
22.11.2017, 03:33:
waldemar
bitte, um unnötiges tier- und menschen- leid zu vermeiden, hier mal nachlesen:
https://tierarzt-beck.de/labrador-und-die-krankheit-dilute-genetik-verstaendlich/
was menschen, aus geld/profit-gründen tieren antun, spottet jeder beschreibung ...
08.01.2018, 14:04:
Michaela
Von einer Bekannten mit blauem deutschem Pinscher, ohne Haare, weiss ich daß für diese Rasse ein Zuchtverbot besteht was den blauen Farbschlag betrifft. Die Hündin ist mit 12 Jahren und nicht an den Folgen der Nacktheit gestorben aber mit Fell hätte sie sicher ein normaleres Leben führen können, obwohl ihre Besitzerin, die den Hund nicht vom Züchter abkaufen musste, alles für ihr Eohlbefinden tat. Also ich denke es ist nicht abzustreiten auch wenn es viele gesunde graue blaue Labradore gibt, dass Farbe und Gendefekt zusammenhängen.
20.01.2018, 11:19:
Kerstin
Hallo,
der Artikel sehr interessant und aufklärungsreich. Ich selber habe eine Labradorrüden in Charcoal. Dieser ist extrem groß und schlank und man wird permanent von Leuten angesprochen. Leider hat man bei ihm im Alter von knapp 4 Jahren ein Weichteilsarkom an der Hüfte festgestellt. Dies war irreparabel.
Die Onkologie der Tierklinik war sehr erstaunt, das bei so einem jungen Hund anzutreffen und meint, dass der Krebs auf einen Gendefekt zurückzuführen ist. Es ist naheliegend, dass der Krebs mit der Einkreuzung dieser neuen Farbe zurückzuführen ist.
26.01.2018, 19:18:
Bin halt ich
Ich gebe Bella da vollkommen recht. Leider auch die Interpretation der Forschung etwas in die Hose gegangen. Das Aufhellende Gen (Dilutgen) alleine ist nicht verantwortlich für Krankheiten!!! OEB sandfarben sowie beige tragen diese Gen ebenfalls! Das so genannte CMA Gen muss in Verbindung mit dem Dilut sein um Krankheiten mit sich zu bringen. Her Prf Dr...vet..net...usw Leeb sagt ebenfalls eine Züchtung von ddxdd ist ohne Probleme bei OEB möglich!! Blau blau gehört einfach in verantwortungsbewusste Hände!!!! Der Artikel ist leider schlecht gemacht und sollte in der Kernaussage nicht einfach mit Dingen rum schmeissen. Schade das viele Züchter sich keine Mühe geben ihre Hunde testen zu lassen um der ein oder anderen qualzucht ein Ende zu bereiten. Das hat aber nix mit blau blau zu tun sondern das Kranketiere weiter verpaart werden !!!
18.02.2018, 10:16:
Nadja
Leider kann ich zu 100 % die Aussagen des Artikel unterschreiben.
Nicht nur besitzt mein Bruder einen Charcoals Labrador mit massiver Farbmutantenalopezie, Futtermittel Unverträglichkeit und schweren Hautentzündung. Der Hund hat auch ein sehr schreckhaftes und unsicheres Wesen.
Desweiteren habe ich in meiner Tätigkeit in einer tierärztlichen Praxis über Jahre solche armen Tiere beobachtet. Auffallend waren die dilute Labradore und Franz. Bulldoggen.
Traurig ist das trotz des Wissens in der Kynologie um Qualzuchten diese weiterin stattfinden.
Natürlich sind nicht 100 % dieser Hunde krank. Wer aber bewusst diese Farben in Rassen züchtet die hiermit Probleme haben , nimmt diese kranken Hunde als Kolateralschaden billigend in Kauf.
23.02.2018, 20:17:
Michael
Auch wir besitzen einen silbernen Labrador, der mit einem Jahr an CDA erkrankt ist. Massiver Haarausfall bis jetzt und wir wissen nicht, was noch alles dazu kommt. Was mir hier in diesem Forum auffällt, ist, dass seit genau einem Jahr (26.2.17 Steffen)) fast nur noch Betroffene Leidensgefährten posten, die Züchter sich wahrscheinlich wegen fehlender Argumente raushalten, aber schön weiter produzieren, weil sie alle noch "nie" einen an CDA erkrankten Dilute-Labrador gesehen ,geschweige denn gezüchtet haben .Manche Züchter glauben CDA ausmerzen zu können, da die Krankheit ja nicht bei allen dilute-Hunden auftritt. Aber jeder dilute-Labrador Züchter mutet seinen Käufern das hohe Risiko eines schwerkranken Hundes zu und verlangt auch noch viel Geld dafür.Ein schwarzer oder brauner Labbi hätte uns viel Leid erspart. Denn er kann CDA nicht haben! Jeder Züchter von dilute-Labradors wäre zumindest verpflichtet Welpeninteressenten darauf hinzuweisen, dass ein deutlich erhöhtes Risiko besteht. Aber keiner machts! Erst wenn der letzte Dilute-Züchter am eigenen Leib einen grausam erkrankten Hund zuhause erlebt und den Charakter hat, darüber nachzudenken, was er den Hunden und deren Käufern antut, kann es besser werden: DILUTE AUS DER ZUCHT NEHMEN!!!
26.02.2018, 00:37:
Nicole
Dazu gibt es Gen-Untersuchungen z.B. an der Uni Hannover zu den silbernen Labis, die eben nicht reine Labis sind... wer sie anschaut, sieht sowieso, was da noch mit drin ist. Dazu ist das Wesen oft sehr anders. Ich kenne einige silberne Labis, mehrere davon Leiden an den beschriebenen Problemen. Zum Thema Fellfarben gibt es auch noch diesen spannenden Artikel
http://www.wuff.eu/wp/die-fellfarben-des-hundes-relevant-fuer-gesundheit-und-verhalten/
01.03.2018, 16:32:
Vivien
Diesen Beitrag kann man nur unterstützen, da wird mal klartext gesprochen! Selber als Labrador Besitzerin (Standardfarben) bekomme ich immer wieder zu hören, von Leuten mit einem Silber oder Charcoal Labrador, warum nur ihr Sonderfarben Labrador so ausgeprägte Fellprobleme habe? Es ist so traurig, keiner dieser Käufer eines solchen Sonderfarben Labrador, wurde darüber informiert von ihrem Züchter, dass bei solchen Farbschlägen Hautallergien etc.. auftreten können! Warum diese Züchter dies unterlassen muss sich wohl niemand fragen oder..??
04.04.2018, 09:40:
Kim
Wie so oft gibt es zwei verfeindete Lager. Ich finde den Artikel einerseits interessant, andererseits regt es mich auf. Ich gehöre zu den Menschen, die es hassen, wenn alles mögliche über einen Kamm geschoren wird. Alle Labradore in silber und blau sind nicht von der Krankheit betroffen und es gibt auch andere Farben die anfällig für Krankheiten sind. Ich finde es wichtig über diese Krankheit zu wissen, sie sollte auf jeden Fall mit bedacht werden! Ich finde es aber nicht in Ordnung, dass alle Züchter über einen Haufen geworfen werden. Es gibt solche und solche. Es gibt auch gute und weniger gute Halter, die ihren Hunden gerecht, oder eben nicht gerecht werden. Ich finde den Artikel informativ und aufklärend, würde mir aber wünschen, dass nicht immer alles auf alle übertragen wird.
06.04.2018, 13:12:
Carmen
Ich habe alle Kommentare aufmerksam verfolgt und bin sehr verunsichert, da wir eine silberne junge Labrador Dame haben.
Kann ich sie testen ob sie CDA hat?
Wenn Sie es hat, kann man da vorbeugen ?
Freue mich über Infos
04.06.2018, 19:59:
Philipp
Wir haben unseren silbernen Labrador Rüden am 28.06.2018 mit nur 2,5 Jahren einschläfern lassen müssen. Er hatte neben den schon erwähnten Autoimunerkrankungen, die Diagnose "Osteopetrose". Eine sehr seltene Knochenerkrankung, die die Knochen des Hundes dick und löchrig werden lassen. Sehr schmerzhaft für den Hund und bis heute nicht behandelbar. Aber eigentlich noch viel schlimmer war die Autoimunkrankheit. Die Schleimhäute des ganzen Körpers des Hundes wurden angegriffen. Wir hatten keine andere Wahl, als ihn zu erlösen. Ich plädiere für ein Qualzuchtverbot nach §11b Tierschutzgesetz für silberne Labradore. Wir waren in der Tierklinik Hofheim am Taunus in Behandlung. Dort arbeiten Ärzte mit internationaler Erfahrung und Kontakten. Seine genetische Disposition wurde dort mit Hilfe von Ärzten aus Nordamerika und Italien diagnostiziert.
19.07.2018, 13:58:
Nina
Vor allem die Kommentierungen dieses Artikels zeigen es leider wieder einmal: Dass die Hundezucht in Deutschland in der Hand von Laien liegt, die ohne jedes genetisches Wissen Hunde (in-)züchten, ist das Kernproblem der Rasse ohne Klasse. Dass mit wenigen genetischen Grundbegriffen umhergeworfen wird, um anderen vorzumachen, dass man sich auskenne - oder es sich selbst vorzumachen, setzt dem Ganzen die Krone auf. Also: Entweder betreibt man konsequent und kompromisslos eine typenreine LEISTUNGSzucht oder man überlässt eben denjenigen, die wissen, was sie tun. Mit LEISTUNGZUCHT meine ich selbstverständlich nicht die Passung mit einem irgendwie gesetzten Aussehensstandard, sondern z.B. einen 40 km Lauftest mit 7 Jahren. Ich weiss, dass die meisten Hunde der kommntierenden Züchter dies maximal einmal in ihrem Leben schaffen würden - bitter.
29.07.2018, 14:16:
Susanne
Ich finde wichtig dass über mögliche Krankheiten berichtet wird, aber nicht nur silberne Labradore bekommen Krankheiten. Es gibt viele andere Rassen und Fellfarben die von Ekzemen, Allergien oder Fellverlust betroffen sind unter anderem auch Mischlinge. Viel mehr sollten sich die Leute die sich einen Hund aussuchen nicht so sehr von der Niedlichkeit der Welpen leiten lassen, sondern sich die Gesundheitspapiere der Elterntiere zeigen lassen und wenn möglich auch selbst in Augenschein nehmen. Wir haben ein halbes Jahr uns informiert und mit verschiedenen Züchtern telefoniert. Auch haben wir den infrage kommenden Züchter vorab besucht, auch da haben wir schon aussortiert. Unser Rüde hat eine schwarze Labrador Mutter mit einwandfreien Gesundheitszeugnis und der Vater ist ein 9 Jahr alter Silber Labbi der als Welpe aus Kanada kam mit ebenso einwandfreiem Zeugnis. Ich glaube man sollte sich vor einem Kauf besser informieren. In der Welpenschule gab es einen schwarzen reinrassigen Labbi mit Gesundheitlichen Problemen, das ist nicht nur der Fellfarbe und Rasse geschuldet, auch die Ernährung kann eine Rolle spielen. Wenn ich höre wie oft andere Hundebesitzer wegen verschiedenster Probleme beim Tierarzt sitzen, dann ist das nicht nur ein Problem der Silber Labbis. Viele Leute möchten auch nicht so viel Geld für einen Welpen bezahlen und kaufen ohne genaue Info, darin liegt glaube ich das größte Problem.
22.08.2018, 07:56:
Regina
KOMISCH IST NUR DER FCI ZÜCHTET SELBST MIT DIESEN HUNDEN UND WOLLEN ANDERE RASSEN SCHLECHT MACHEN ????????????
Ich habe noch keine mit diesen Merkmalen erkrankten Hunde kennengelernt und meine bekannte züchtet seit etlichen jahren doggen in der farbe und hatte noch nie erkrankte Tiere. rütter der spinner sollte lieber lernen Hunde zu erzihen denn nicht mal das kann er . nee lustig machen über Hundehalter die er besucht hat um eine eigene Show zu machen . medien geil sonst nur blasen.
ich züchte seit 25 jahren mit dem merle gen und wenn man sich mit Genen auskennt ist das kein Problem. ich habe sehr schöne und top gesunde Hunde und man sollte die Käufer genauso gut afklären über diese gen und alle sind gut versorgt. die Inzucht und teilweise inzestzuchten innerhalb des fci sind viel viel viel heftiger in ihren Auswirkungen als sowas hier und das in fast allen rassen. es gibt wahrlich Hunde die für mich mehr krank und für mich persömlich unter qualzucht zu verstehen sind und alle menschen kaufenohne endlich mal diese Hunde zu schützen , UND VORNE DRAN DER ACH SO TOLLE VDH und untervereine . ich rede von Hunden die leiden und leiden undsind die op Weltmeister MOPS & FRANZÖ. BULLDOGGEN ; NICHT ZU VERGESSEN DIE ENGL.BULLDOGGEN wo mir die phantasie fehlt , was das darstellen soll ? also frag ich mich was da krank wird todkranke möpse kennengelern mehr als mein mitleid reicht. franzö. Bulldoggen die explosionsmässig den markt erobert haben mit bandscheibenvorfälle wie keine andere rasse nicht einmal mehr der Teckel.
aber an den farben der Hunde wollen sich die genklugen laben ??????????????????????????????????????????
13.01.2019, 04:51:
Bettina
Ich bin selbst Besitzerin eines 4jährigen silbernen Labrador-weimeraner.. Ich kann nur sagen, nie wieder würde ich diese Zucht unterstützen. Bei meinem Hund fing alles bereits im zarten Alter von 4-5monaten an. Alle obengenannten Hauptproblem, sowie mittlerweile Arthrose und mehrere Wirbel sind nicht in Ordnung..
Ich war damals auch sehr naiv, versuche aber jetzt so viele Menschen wie möglich aufzuklären. Es ist eine Frechheit das wir Menschen Gott spielen.
Ich liebe meinen Hund und werde alles erdenkliche machen, sodass er ein schönes schmerzfreies Leben führen kann. Leider ist das zusammenzüchten eine Grauzone und ich appelliere an JEDEN ZÜCHTER dieser Rasse, aufzuhören.
Auch wenn einige schreiben, das es bei ihnen noch nie vorgekommen ist, diese Symptome können auch erst später auftreten, es sind nicht nur hohe finanzielle Kosten, auch emotional ist es nicht leicht. Ich habe zum Glück eine tolle Tierärztin und ich arbeite viel mit alternativer Medizin, somit kann ich ihn momentan ein Leben bieten das Hundewürdig ist. Aber es ist wie wenn man ein Kind hat. Es dreht sich alles um ihn..
Ich kann nur an euch Züchter appellieren, an eurer Herz, es gibt schon genug Leid an Tieren...
Habe meinen Züchter auch schon angeschrieben.
12.02.2019, 14:30:
Kathi
Da hier viel von Züchtern und Seriösität gesprochen wird. In Deutschland gibt es genau zwei Vereine, die dem VDH angehören und Labradore züchten. Das ist der DRC (Deutscher Retriever Club) und der LCD (Labrador Club). Hier werden Labradore in schwarz, gelb und braun gezüchtet. Punkt. Wer sich also für einen Labrador von einem Züchter entscheidet, sollte sich an diese Vereine halten. Alle anderen für mich Pseudozuchtvereine, die beispielsweise silberne Labradore züchten, gehören aus guten Gründen nicht dem VDH an. Der Deutsche Rassehunde Club (teilweise auch mit DRC X abgekürzt... daher verwirrend) in dem auch silberne Labradore gezüchtet werden, gehört z. B. NICHT dem VDH an.
Züchter, die silberfarbene Labradore züchten, sind für mich aus den oben schon mehrfach genannten Gründen keine seriösen Züchter. Leider ist das für Laien nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, da sie ihre Hunde mit "Papieren" und völlig überteuert verkaufen. Kleiner Tipp: kein seriöser Züchter verkauft seine Welpen bei eBay-Kleinanzeigen
16.02.2019, 23:48:
Diana
Wir haben einen silbernen Labbi, der fast 5 Jahre alt ist. Die Symptome werden von Jahr zu Jahr schlimmer. Ausschlag, Pusten, Fellverlust. Wir leiden regelrecht mit unserem Hund. Er kratzt und beißt sich phasenweise richtig blutig. Äusserungen wie "falsche Haltung" machen mich wirklich sauer. Es gibt nichts, was wir nicht versucht haben. Auf Barf umgestellt, alle möglichen Allergie - und Bluttests machen lassen, in einer Tierklinik gewesen, die spezialisiert auf Allergien ist bis hin zur homöopathischen Behandlung. Wir wussten nicht, worauf wir uns mit der Farbe einlassen und können nur jedem den Rat geben, Finger weg von den "speziellen" Farben. Noch ein Tipp! Wir fahren mit unserem Hund jedes Jahr 2x an die Ostsee, weil das Salzwasser bei ihm Wunder wirkt und die Haut erstmal wieder abheilt und sich erholt. Toller Nebeneffekt, da Labbis das Wasser ja lieben.
05.03.2019, 19:31:
Susanne
Liebe Leute,

ich muss leider sagen dass ich sowieso nicht verstehe warum man überhaupt Hunde züchten muss. Es gibt so viele arme und auch wunderschöne Hunde auf dieser Welt, jeder für sich einzigartig und schön. Sie haben alle ein liebevolles Zuhause verdient. Auch wenn es bei den sogenannten seriösen Züchtern jetzt eine Welle der Entrüstung auslösen wird. Sorry, für mich sind Züchter sowieso nur Hundevermehrer, kein Hund ist gesünder als ein Mischling, so sieht es auch die Natur vor. Der Mensch solle es einfach lassen sich überall einzumischen. Die leidtragenden an allen sogenannten seriösen Züchtungen sind immer die Tiere, den Sie können sich leider nicht gegen gegen das gezüchtet werde - wehren. Traurig!!!
29.05.2019, 13:54:
Pauline
Hallo Leute,anstatt euch gegenseitig aufzuheizen denkt mal darüber nach woher das Problem eigentlich kommt.
Weil es immer noch viel zu viele Menschen gibt die einen Hund als Status brauchen. Wer Hunde um des Hundes willen liebt dem ist es ziemlich egal welche Farbe sein Fell hat. Die Probleme mit den silbernen Labis sind doch nur entstanden weil irgendjemand meinte er müsste eine silbernen Labi haben. Wozu ist denn die Farbe wichtig. Wichtig ist das der Hund gesund ist und egal wie er aussieht. Warum müssen Menschen immer Gott spielen und die Natur gegebenen Dinge nicht so lassen wie sie sind.
Denk mal jeder für sich darüber nach dann braucht ihr euch nicht über andere auf zu regen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot!!!
14.07.2019, 16:54:
Frank
Hallo zusammen,

bitte unterscheidet bei "Zucht" 3 Arten:
1. Die "kontrollierte" Zucht unter Aufsicht von Vereinen wie z.B. den VDH und den angeschlossenen Vereinen wie z.B. LCD (Labrador), SSV (Sennenhunden) usw.
2. Private Würfe, wo man nur ganz gelegentlich einen Wurf hat (einen pro Hündin) - zumeist vor dem Hintergrund der Gesundheit
3. Unfälle - kommen ja überall vor
4. Vermehrer / Schwarzzucht.

Bei 1. und 2. bleibt nicht viel "über" und es gehört schon viel Leidenschaft dazu sich dieses "anzutun".

Bei 4. ist es eben anders. Da geht es um die Kohle und da kommen Leute dann auf solche Ideen und Züchten neue Modehunde und Modefarben und gehen dabei wortwörtlich über Leichen!

Es gibt einen Grund warum
a) charcoal, silber, weiss (champagner) nicht im Rassestandard des FCI aufgeführt ist und dieser ist so korrekt im Artikel (eigentlich noch harmlos) dargestellt
b) warum zur "offiziellen" Zucht in den seriösen Vereinen keine d/d Hunde eingesetzt werden dürfen und mind. ein Hund D/D sein muss. Wenn es denen nur ums Geld gehen würde, dann wäre es nicht so.

Wer jetzt trotzdem einen (seiner Meinung nach) gesunden silberen, charcoal oder weißen Labbi hat, der möge sich glücklich schätzen. Die Sachlage ändert das aber nicht.

Zum Thema Mischlinge sind gesünder: Da sagen die Statistiken der TA aber was anderen.

Zum Thema Tierschutz: Warum muss ich als Tierschützer immer alles schwarz / weiß sehen? Beides hat seine Berechtigung. Ohne ins Detail gehen zu müssen (einen aktiven Tierschützer brauche ich nicht weiter zu erklären, der sollte wissen, was ich meine). Nicht jede Familie ist geeignet für einen Hund aus dem TS. Ebenso wie nicht jede Familie für einen Welpen geeignet ist...
27.09.2019, 16:00:
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