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Gefahren unterm Weihnachtsbaum

"Was am Boden liegt, gehört mir nicht."

Wusstet ihr, dass bereits drei Macadamianüsse für einen Hund, der 15 kg wiegt, schwere Vergiftungserscheinungen auslösen und lebensbedrohlich sein können? 
Schon eine kleine Menge Xylit (Birkenzucker) kann für Hunde tödlich sein (z.B. durch akutes Leberversagen).
Viele Leckereien, die in der Weihnachtszeit ganz selbstverständlich auf dem Tisch stehen, z.B. auch dunkle Schokolade, können für unsere Vierbeiner lebensbedrohlich werden.

Ich selbst habe Hunde, die sehr selten (ich sage niemals nie) etwas vom Tisch stehlen, aber vor kurzem war eine Gasthündin hier, die eine halbe Tafel Schokolade vom Tisch geholt und gefressen hat. Zum Glück eine Vollmilchschokolade und zum Glück eine große Hündin. Aber der Schokoladenrechner: www.tierklinik-lueneburg.de/fuer-tierhalter/schokoladenvergiftung-bei-hunden-berechnen.html 
ist bei mir seitdem fest eingespeichert. Macadamianüsse und Xylit habe ich vom persönlichen Speiseplan gestrichen. Die vielen anderen Lebensmittel, die für Hunde nicht gesund sind, räume ich jetzt immer gut weg.

Natürlich gehören Giftköder oder unbeabsichtigte Giftfallen im Alltag ebenfalls dazu. Gerade draußen, wenn Hunde etwas Spannendes am Boden finden, entscheidet oft nur ein kurzer Moment darüber, ob sie etwas Gefährliches aufnehmen oder nicht. Und gerade draußen sehen wir unter Umständen gar nicht, was der Hund aufgenommen hat. 

Deshalb ist es so wichtig, das Verweigern von Fressbarem gezielt zu trainieren. Nicht nur, um vorsätzlich ausgelegte Giftköder zu vermeiden – oft sind es eben auch weggeworfene Essensreste, schimmelnde Lebensmittel oder tierische Knochen, die ernsthafte Probleme verursachen können.

Weihnachtliche Leckereien können giftig sein für deinen Hund
Weihnachtliche Leckereien können giftig sein für deinen Hund

"Giftköder verweigern" trainieren

Zum Glück kann ich mit meinem Hund „Giftköder verweigern“ trainieren. Ein gut aufgebautes Training stärkt:

  • die Impulskontrolle
  • die Orientierung am Menschen
  • die Sicherheit und Gelassenheit bei Spaziergängen
  • das Vertrauen zwischen Hund und Halter:in

Wir arbeiten dabei nicht mit Angst, sondern mit klaren Signalen, positiver Verstärkung und alltagstauglichen Strategien. Ziel ist es, dass euer Hund lernt: „Was am Boden liegt, gehört mir nicht.

Gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn Spazierwege weniger übersichtlich sind und Essensreste schneller übersehen werden, lohnt es sich, dieses Verhalten zu festigen. Natürlich gibt es keine 100 %-ige Garantie, aber ein gutes Training lässt dem Hund mehr Spielraum auf dem Spaziergang und ist auch für uns stressfreier und entspannter.

Wenn ihr Unterstützung beim Training braucht oder euren Hund sicherer machen wollt, meldet euch gerne. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass gefährliche Überraschungen keine Chance haben. 

Giftköder verweigern: "Was auf dem Boden liegt, gehört mir nicht."
Giftköder verweigern: "Was auf dem Boden liegt, gehört mir nicht."
Wir unterstützen dich beim Training: