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Mantrailing

Die Personensuche als Freizeitbeschäftigung wird immer beliebter. Beim Trailen sucht der Hund eine versteckte Person mittels einer Geruchsprobe, an der er zuvor schnuppert. Dies kann ein getragenes Kleidungsstück sein, ein Gebrauchsgegenstand - sogar ein ausgespucktes Kaugummi. Der Geruchssinn unserer Fellnasen ist sehr feinsinnig und ermöglicht ihnen, die spezielle Geruchsnote eines bestimmten Menschen unter allen anderen Gerüchen herauszufiltern. Diese Spur wird dann verfolgt - am Ziel wartet die versteckte Person mit einer Belohnung für den Hund.

Bei der Suche geht es durch Wohngebiete, Straßen, Plätze, Felder: überall dorthin, wohin ein Mensch gehen kann. Der Mensch folgt seinem Hund dabei an der langen Leine. Mantrailing als Freizeitbeschäftigung für Mensch und Hund, bei der neben der Sucharbeit vor allem Leinenhandling und Körpersprache im Vordergrund stehen.

Trailen macht Hunden nicht nur Spaß, es lastet sie auch aus und fördert die Beziehung zwischen Mensch und Hund durch das gemeinsame Erleben beim Erfolg, eine versteckte Person gefunden zu haben.



Trail-Stützpunkt „K-9 Suchhunde München-Nord“

Die Begriffe K-9®, K-9 Suchhunde® , K-9 Tiersuche® und K-9 Suchhundezentrum® sind Markengeschützt - sie werden nachfolgend im Text K-9, K-9 Suchhunde, K-9 Tiersuche und K-9 Suchhundezentrum genannt.

Da ich seit einiger Zeit mit meinem Hund aktiv in der Tiersuche für K-9 Suchhunde tätig bin, war es für mich ein logischer Schritt eine Kooperation mit dem K-9 Suchhundezentrum von Alexandra Grunow und Rovena Langkau einzugehen und den Stützpunkt "K-9 Suchhunde München-Nord" zu eröffnen.

K-9 ist auf's Mantrailing (engl. man „Mensch“ und trail „verfolgen“) spezialisiert. Ihre Arbeit basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen bezüglich Geruchsentwicklung, Forensik, Verhaltensbiologie und Pädagogik. Für ihre Studien und Forschungsprojekte ziehen sie regelmäßig externe Wissenschaftler, Experten und Tiermediziner hinzu. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Ausbildung von K-9.

K-9 spezifiziert die verschiedenen Suchhundetypen und entwickelte darauf basierend ihr Ausbildungssystem - das Training wird individuell auf jeden Hund und seinen Menschen abgestimmt um den Hund entsprechend seiner Anlagen zu fördern. So bekommt jedes Mensch-Hund-Team die Zeit und Aufmerksamkeit, die es braucht und eine Überforderung wird vermieden. Durch diese behutsame Herangehensweise verstärkt sich die Bindung zwischen dem Hund und seinem Halter, was sich auch im Alltag bemerkbar macht. In diesem Ansatz sind DOGS und K-9 völlig übereinstimmend.

Durch den K-9 Stützpunkt München-Nord kann ich nun über das DOGS-Angebot hinaus künftig noch mehr im Bereich des Trailens anbieten: Spezialseminare "Suchhundetypen", "Leinenhandling", "Eventtrailen", "Tatorte", „Abnahme von Trail-Prüfungen im Amateurbereich“ u.v.m.

Einsteigerkurs

In dem Kurs werden die Such-Teams auf Einsteigerniveau geschult, um danach in die offene Trail-Gruppe wechseln zu können.
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Trail-Gruppe

Trainingszeiten und Trailorte auf Anfrage.
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Prüfungssystem

Um das Trailen als Hundesport für jedermann zu etablieren, hat K-9 das erste Prüfungssystem nach Stufen entwickelt. Es besteht aus mehreren Farbstufen (Halsbänder) – je nach Schwierigkeitsgrad:

1. Die Amateurstufen Weiß, Orange, Grün, Blau und Braun (jeweils A und B). A entspricht mindestens 2/3 weicher Boden und B mindestens 2/3 Asphalt/Stadt

2. Die Profistufen Rot und Schwarz (einsatzfähige Rettungshunde und Tiersuchhunde) - diese Prüfungen sind nur für Staffelhunde und bestätigt die Einsatzfähigkeit nach K-9 Richtlinie.

Prüfungssystem

Prüfungsordnung