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Tipps und Fachartikel rund ums Hundetraining und die Hundeerziehung.

Überhitzungsgefahr bei Hunden

Erkenne die Symptome eines Hitzeschlags bei Hunden und Erste-Hilfe-Tipps

 

Mit steigenden Sommertemperaturen leiden sowohl Menschen als auch Tiere unter der Hitze, wobei Hunde besonders anfällig sind. Aufgrund ihrer begrenzten Schweissdrüsen überhitzen sie leichter. 

Aber wie erkennst Du, ob Dein Hund einen Hitzschlag hat?
Hier sind wesentliche Anzeichen, auf die Du achten solltest:

  • Intensives und erschwertes Hecheln
  • Angst und Nervosität
  • Schwankender oder taumelnder Gang
  • Glasklare Augen
  • Erbrechen
  • Dunkelrote oder blau verfärbte Zunge und Schleimhäute
  • Schwäche bis hin zur Erschöpfung
  • Apathie (Zustand der vorübergehenden oder andauernden Teilnahmslosigkeit)
  • Körpertemperatur über 40 Grad Celsius
  • Rapid Heartbeat (Herzrasen)
  • Bewusstlosigkeit


Wichtig: Bei einem der letzten drei Symptome sollte Dein Hund sofort zum Tierarzt gebracht werden!


Erste-Hilfe-Tipps bei einem Hitzschlag:

Beim Erkennen von Hitzschlag-Symptomen bei Deinem Hund ist schnelles Handeln entscheidend:
 

  • Bringe ihn umgehend ins Haus oder in den Schatten und biete ihm lauwarmes Wasser an.
  • Bei Bewusstlosigkeit lege ihn in die stabile Seitenlage mit heraushängender Zunge und überprüfe, ob dein Hunde erbrochen hat.
  • Lege feuchte Handtücher um seine Pfoten und Gliedmassen (jedoch fern vom Herzen) und bringe ihn sofort zum Tierarzt. 
    Diese Informationen sind allgemeiner Natur und sollten keinen Tierarztbesuch ersetzen.

 

Hunde und Hitze: Warum sie besonders gefährdet sind

Hunde können die Hitze nicht so gut vertragen wie Menschen, da ihre Schweissdrüsen begrenzt an den Pfoten und der Nase vorhanden sind. Diese reichen nicht aus, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Daher nutzen Hunde das Hecheln zur Kühlung, bei dem sie jedoch Flüssigkeit verlieren und dadurch überhitzen können.
Bei heissen Temperaturen meiden viele Hunde schon von selbst die direkte Sonne und suchen den Schatten auf. 
Während des Spaziergangs suchen sie kühle Plätze oder graben sich in den Boden. Sind alle kühlenden Massnahmen nicht möglich, kann ein lebensbedrohlicher Hitzschlag drohen, der im schlimmsten Fall zum Tod durch Kreislaufversagen führen kann.


Geeignete Massnahmen für die Hunde bei Hitze

  • Verlege die Spaziergänge in die frühen Morgen- und späten Abendstunden
  • Stelle sicher, dass Dein Hund ausreichend und häufig trinkt
  • Nehme Wasser auf Spaziergänge mit
  • Beobachte das Verhalten Deines Hundes und respektiere, wenn er nicht nach draussen möchte
  • Wähle Routen mit gut erreichbaren fliessenden Gewässern und an schattigen Orten
Pubertät - Wenn dein Hund auf Durchzug stellt

Tipps für den Alltag mit einem pubertierenden Hund



Wohnt bei dir ein junger Hund, der gerade in der Pubertät ist? 
Dann haben wir nachfolgend wertvolle Tipps für dich!


Vor nicht allzu langer Zeit war dein Hund noch ein süsser Welpe, der sich hervorragend benommen hat und in der Hundeschule vorbildlich mitmachte. Doch plötzlich, wie über Nacht, hat sich der kleine Vierbeiner in einen halbstarken Wirbelwind verwandelt, der nicht nur seinen Namen vergessen hat, sondern auch die Signale wie „Sitz“ oder „Bleib“ ignoriert. 

Auch das Sozialverhalten gegenüber Artgenossen lässt zu wünschen übrig und bringt dich täglich an die Grenzen deiner Geduld.


Willkommen in der Pubertät, der anspruchsvollsten Phase in der Hundeerziehung.

 


Was macht die Pubertät mit deinem Hund
Die biologische Aufgabe der Pubertät, auch Adoleszenz genannt, besteht darin, den Hund auf zwei mögliche Zukunftsszenarien vorzubereiten: 
Entweder bleibt er in seiner bisherigen sozialen Gruppe (Rudel) und integriert sich, oder er orientiert sich neu und gründet ein eigenes Rudel mit Nachkommen oder schliesst sich einer anderen Gruppe (Rudel) an. 
Obwohl pubertierende Junghunde oft herausfordernde Verhaltensweisen zeigen, liegt dies nicht in ihrer Verantwortung. Sie sind schlichtweg Opfer umfangreicher Umbauarbeiten in ihrem Gehirn.

Dabei ist es wichtig, zwischen zwei Begriffen klar zu unterscheiden: Der Pubertät und der Adoleszenz. 

Die Pubertät ist ein Teil der Adoleszenz und markiert den Zeitraum, in dem der Hund geschlechtsreif wird. Dennoch ist der Hund in diesem Stadium noch lange nicht erwachsen. Auf die Pubertät folgt eine ausgedehnte Phase der Adoleszenz, während derer ein Wesen zwar biologisch gesehen zeugungsfähig und körperlich fast ausgewachsen, emotional und sozial jedoch oft noch nicht vollständig gereift ist.

Die Pubertät beginnt nach der Welpenzeit mit dem Zahnwechsel, der zwischen dem vierten und siebten Lebensmonat erfolgt. Dabei fallen die Milchzähne aus, und die 42 bleibenden Zähne brechen durch. 
Die Pubertät und die Adoleszenz sind oft nicht klar voneinander abgrenzbar und gehen fliessend ineinander über.

Der Zeitpunkt des Eintritts in die Pubertät sowie die Dauer der Adoleszenz variieren stark zwischen einzelnen Hunden und Rassen. 
Für Halter wird die Pubertät oft spürbar zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat. Bei Hündinnen zeigt sich dies meist durch die erste Läufigkeit, während bei Rüden Anzeichen wie das häufigere Beinheben beim Urinieren, ein gesteigertes Interesse an den Markierungen anderer Hunde und ein rüpelhaftes Spielverhalten auf die beginnende Pubertät hinweisen. 
Kleinere Hunde erreichen die Pubertät früher und beenden die Adoleszenz zügiger, während Herdenschutzhunde bis zu vier Jahre benötigen können, um erwachsen zu werden. Rüden tendieren dazu, langsamer erwachsen zu werden als Hündinnen. Zudem können Faktoren wie der Ernährungszustand und das Mass an Stress den Beginn der Pubertät sowohl beschleunigen als auch verzögern. Nur wenn genügend körperliche Gesundheit und ein sicheres Umfeld vorhanden sind, kann die Geschlechtstreife voranschreiten.


Vollständige Entwicklung Ihres Hundes: Die Adoleszenz und ihre Auswirkungen
Erst nachdem die Adoleszenz, die je nach Rasse bis zu drei oder sogar vier Jahre dauern kann, abgeschlossen ist, wird dein Hund körperlich und psychisch erwachsen.

In der Pubertäts- also Adoleszenzphase finden im Inneren deines Hundes bedeutende Veränderungen statt. Das Gehirn wird so zusagen grundsaniert, während unzählige „Umbauarbeiten“ durchgeführt werden. Diese Veränderungen beeinflussen das Verhalten deines Hundes wesentlich. 

Während dieser Phase reagieren Hunde empfindlicher und intensiver auf Umweltreize, was häufig zu emotionaleren Reaktionen führt. Diese Sensibilität kann einen Nährboden für Angst- und Aggressionsverhalten schaffen. Oft können sich Ängste zeigen, wie Trennungsangst oder Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen.
Die Grosshirnrinde, die für bewusste Vorgänge, kognitive Prozesse, planvolles Handeln und willkürliche Bewegungen verantwortlich ist, baut in dieser Zeit Synapsen ab. 
Diese Synapsen sind lebenswichtige Kontaktpunkte zwischen Nervenzellen, die für die Signalübertragung und Informationsspeicherung zuständig sind. Dabei werden unbenutzte Kontaktstellen zwischen Nervenzellen abgebaut, die nicht benutzt werden.


Daher gilt:
Bereits erlernte Kommandos wie „Sitz“ müssen erneut geübt und positiv mit Futter verstärkt werden, da sie sonst in Vergessenheit geraten und abgebaut werden können. 

Ähnliches gilt für Umweltreize: Hat dein Welpe zum Beispiel nur sporadisch eine Fahrzeugfahrt erlebt, kann die Rückkehr zu dieser Erfahrung für den pubertierenden Hund erneut herausfordernd sein. Daher sollte die Sozialisierung auch über die Welpenzeit hinaus kontinuierlich fortgesetzt werden.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist, dass der Teil des Gehirns, der Impulse steuert, Handlungen plant und deren mögliche Folgen abwägt, erst spät ausreift. In der Folge fällt es pubertierenden Hunden schwer, Impulse zu kontrollieren und Risiken abzuschätzen.

Während der Pubertät kommt es zudem zu einer erhöhten Produktion des Stresshormons Cortisol, was die gesteigerte Stressanfälligkeit in dieser Phase erklärt. So kann ein Hund, der zuvor keine Schwierigkeiten mit Autofahren hatte, plötzlich ängstlich oder unruhig auf das Öffnen des Kofferraums reagieren. Auch die Sensibilität der Haut und des gesamten Körpers nimmt in dieser Zeit deutlich zu.
Die gesteigerte Neugier führt dazu, dass das Belohnungssystem leichter aktiviert wird. Selbstbelohnendes Verhalten erhält einen höheren Stellenwert, sodass deinem Hund das Unterlassen von für ihn interessanten Aktivitäten schwerer fällt.

Diese Faktoren führen dazu, dass der Hund für Halter schwieriger einzuschätzen und zu kontrollieren ist. Emotionale Reaktionen sind intensiver, und der Hund wirkt auf seine Bezugspersonen weniger konzentriert und gereizter. Die emotionale Erregbarkeit wird leichter ausgelöst, und bemerkenswerte Verhaltensänderungen treten auf.


Herausforderungen im Zusammenleben mit einem Junghund
Die oben genannten Punkte erklären, warum Hunde in der juvenilen Phase für ihre Halter schwerer einzuschätzen und zu kontrollieren sind. Sie reagieren emotionaler und wirken gegenüber ihren Bezugspersonen unkonzentrierter und gereizter. Diese erhöhte emotionale Erregbarkeit führt in Kombination mit veränderten Verhaltensweisen auf vertraute Reize dazu, dass beispielsweise Trennungsstress plötzlich erneut zur Herausforderung für die Familie wird, obwohl man dachte, der junge Hund hätte das Alleinebleiben schon hervorragend gemeistert.

Zudem verändert sich das Spielverhalten des Junghundes: Aggressionsverhalten und Selektivität bei der Wahl seiner Spielkameraden können zunehmen. Konkurrenzverhalten gegenüber anderen Hunden kann sowohl im Kontext von Sexualverhalten als auch bei anderen Ressourcen auftreten. In dieser Phase beginnt der Hund, sich von seinen Bezugspersonen zu lösen, und sein Neugier- und Entdeckungsverhalten steigt. Auch Jagdverhalten kann in dieser Zeit zum Vorschein treten. Junge Hunde neigen zudem zu riskanteren Verhaltensweisen und haben oft Schwierigkeiten, Gefahren richtig einzuschätzen. Ihre Anfälligkeit für Stress führt dazu, dass sie intensiver auf alltägliche Stressoren reagieren.


Wichtige Hinweise für das Zusammenleben während der juvenilen Phase
Die Veränderungen im Verhalten eines Junghundes sind tief in seiner inneren Entwicklung verwurzelt. Umso wichtiger ist es, in dieser Phase konsequent zu trainieren. 

Nach dem Prinzip „use it or lose it“ müssen sowohl grundlegende Kommandos als auch Regeln nicht nur gefestigt, sondern gegebenenfalls auch wieder neu vermittelt werden. Zudem ist es wichtig, den Hund weiterhin an verschiedene Umweltreize zu gewöhnen.


Wichtige Massnahmen für Hundehalter

  • Positive Verstärkung für Grundsignale:
    Übe Kommandos wie „Sitz“, „Bleib“ und „Hier“ erneut und festige sie durch positive Verstärkung.
  • Regeln einhalten:
    Bestehende Regeln sollten konsequent eingefordert oder erneut vermittelt werden.
  • Sozialisierung nicht vernachlässigen: 
    Die Gewöhnung an Umweltreize, wie Liftfahrten, Busse, Gondeln oder das Kennenlernen verschiedener Menschen (z. B. Kinder, Senioren, Menschenmengen z.B. im Einkaufszentrum) sollte regelmässig fortgeführt werden.
  • Sicherheit bieten:
    Übernimm die Verantwortung für die Sicherheit deines Hundes, indem du potenzielle Gefahrenquellen im Voraus erkennst und ihm Schutz bietest.
  • Hund an der Schleppleine führen:
    Dies verhindert, dass der Hund unerwünschtes Verhalten zeigt.
  • Zuverlässiger Rückruf:
    Trainiere den Rückruf, um sicherzustellen, dass dein Hund stets auf dich hört.
  • Abschalttraining:
    Schenke deinem Hund Zeit zum Entspannen und Lerneinheiten, wie er sich beruhigen kann.
  • Frustrationstoleranz und Impulskontrolle:
    Arbeite kontinuierlich an der Entwicklung deines Hundes Reize gelassener auszuhalten
     
  • Geistige und körperliche Auslastung:
    Sorge für ausreichend Beschäftigung, um die Energie deines Hundes abzubauen.
     
  • Kontrollierte und gute Sozialkontakte:
    Fördere den Kontakt deines Hundes zu älteren oder souveränen Artgenossen, um sicherzustellen, dass unerwünschtes pöbelndes Verhalten nicht unbewusst verstärkt wird. So sollten Rüden lernen, andere Rüden nicht zu provozieren und Hündinnen nicht zu belästigen. Hündinnen sollten vor aufdringlichen Rüden von den Menschen geschützt werden.

 

Verständnis für das Verhalten deines Hundes während der Entwicklungsphase
Es ist entscheidend, sich regelmässig ins Bewusstsein zu rufen, dass dein Hund sein Verhalten nicht absichtlich zeigt, um dich zu provozieren! Diese Verhaltensänderungen sind physiologisch völlig normal und resultieren aus den hormonellen Veränderungen, die dein Hund in dieser Phase durchläuft. Es ist absolut nachvollziehbar, dass Frustration gegenüber einem scheinbar ungehorsamen Hund aufkommt, doch diese Emotion hilft dir nicht weiter. Geduld und Verständnis sind in dieser Zeit essenziell – auch wenn das leichter gesagt als getan ist.

Trotz der Herausforderungen ist es wichtig, konsequent zu bleiben und deinem Hund die Sicherheit, Orientierung und Führung zu bieten, die er dringend benötigt. 
Eine Kastration solltest du in dieser Entwicklungsphase vermeiden, da sie die notwendigen körperlichen und geistigen Veränderungen hin zur vollständigen Reife deines Hundes negativ beeinflussen kann. Im schlimmsten Fall könnte dein Hund auf Lebenszeit in einer pubertären Phase verweilen.

 

Alles hat ein Ende:
Diese Entwicklungsphase wird irgendwann enden! Mit der richtigen Unterstützung und Erziehung wird dein Hund zu einem ausgeglichenen und zuverlässigen Begleiter heranwachsen.


Wir stehen dir in dieser Lebensphase deines Hundes mit unseren Junghunde-Kursen stets zur Seite:

Junghunde-Kurse

Aufmerksamkeit und das Signal "Schau"

Aufmerksamkeit: Ein kostbares Gut und das Signal "Schau"

Wer agiert, wer reagiert?
Hundehalter und Hundehalterinnen berichten häufig, dass ihr Vierbeiner ihnen zu Hause ständig folgt und gut auf Ansprache reagiert. Doch draussen scheint der Hund plötzlich taub zu sein. Der Blickkontakt wird nicht mehr gesucht, und anstatt dem Menschen zu folgen, läuft er fröhlich voraus. Alles wirkt für ihn wichtiger, als auf seinen Halter zu achten.

In solchen Fällen sollte sich der Mensch als Erstes fragen: Wie oft reagiere ich im Alltag auf meinen Hund, und wie oft kann ich das von ihm verlangen? Ein Mensch, der die Bedürfnisse seines Hundes übermässig bedient, wird schnell zum „Dienstleister“. 

In einer ausgewogenen Beziehung sollten beide Partner Forderungen stellen und gehört werden. Es kommt auf die richtigen Schwerpunkte an. Ein Hund, der sich zu Hause auf der Couch entspannt und Streicheleinheiten einfordert, muss draussen kein Ignoranzbolzen sein. Wenn dieser Hund jedoch beim Spaziergang die Ohren auf Durchzug stellt und seinen Halter ignoriert, ist es an der Zeit, zu Hause die Strukturen zu ändern. In diesem Fall wird die Couch zu einem Privileg, das nur mit „Genehmigung“ des Menschen erlaubt ist. 

Das Hundebett sollte nicht nur zum Kauen eines erbettelten Knochens genutzt werden. Stattdessen kann der Mensch den Hund aktiv ins Körbchen schicken und ihn auffordern, dort für eine Weile zu bleiben. 

Eine Schnauze, die stupst, sollte nicht sofort mit einem Keks belohnt werden; ständiges Fordern des Hundes führ zu keinem positiven Ergebnis. Dabei ist wichtig zu beachten, dass auch ein „Nein, es gibt jetzt nichts!“ oder ein „Lass das sein!“ eine Form von Aufmerksamkeit darstellt. Zwar hat der Hund noch nicht das erreicht, was er möchte, aber es signalisiert ihm, dass der Mensch seine Bedürfnisse zumindest wahrgenommen hat. 

Da Menschen aus der Perspektive des Hundes oft länger zum Verstehen brauchen, bleibt der Hund hartnäckig, denn auch negative Aufmerksamkeit bestärkt ihn in seinem Verhalten.

Ignoriert der Mensch jedoch das unerwünschte Verhalten des Hundes komplett – indem er ihn weder anfasst, noch anspricht oder anschaut, auch nicht zur Korrektur – wird der Hund schliesslich sein Verhalten einstellen. Wenn keine Reaktion erfolgt, macht es für den Hund keinen Sinn, weiterhin Forderungen zu stellen. Es spielt keine Rolle, welche Mittel der Hund einsetzt, um seine Wünsche durchzusetzen: sei es die Pfote, die beim Futterbetteln erhoben wird, die Schnauze, die ständig an der Hand des Menschen stupst, oder der aufgeregte Hund, der als Erster begrüsst werden möchte.

Aufmerksamkeit ein kostbares Gut
Viele Menschen sprechen gerne mit ihrem Hund, insbesondere in Zeiten, in denen er oft der einzige Lebenspartner vieler Menschen ist. Als geduldiger Zuhörer muss der Hund oft die Erlebnisse des Tages in aller Ausführlichkeit über sich ergehen lassen, häufig gepaart mit persönlicher Ansprache: „Du glaubst es nicht, Fido, was ich heute erlebt habe.“ oder „Fido, du bist ja schon ganz ein Süsser, das weisst du, oder?.“ So geht es ununterbrochen weiter. 
Dabei lernt der Hund nicht nur, abzuschalten, wenn der Mensch spricht, er erkennt auch, dass sein Name scheinbar keine grosse Bedeutung hat, weil nichts geschieht, was für ihn wichtig wäre. 

Eigentlich sollte der Name des Hundes aber folgende Bedeutung tragen: „Achtung, mein Hund, ich spreche mit dir. Du bist gemeint, und es passiert etwas, das dich betrifft.“

“Schau”-Signal
Deshalb kann es sinnvoll sein, dem Hund ein sogenanntes Aufmerksamkeitssignal beizubringen. Dies kann ein kurzes Wort wie «Schau» oder «Look» sein oder auch ein Geräusch, zum Beispiel das Schnalzen mit der Zunge. Das Signal soll für deinen Hund lediglich bedeuten: 
Nimm Kontakt zu mir auf, auch aus der Entfernung. Es ist nicht nötig, dass der Vierbeiner näherkommt; es geht darum, Blickkontakt herzustellen.

Um deinem Hund das neue Signal beizubringen, halte ein paar Leckerlis bereit und warte darauf, dass dein Hund zufällig zu dir schaut, oder mache ein Schnalz-Geräusch, das ihn in deine Richtung blicken lässt.
In diesem Moment fügst du das neue Signal hinzu, indem du zum Beispiel «Schau» sagst. Danach folgt eine positive Bestärkung durch das Leckerli.

Fazit
Aufmerksamkeit ist ein kostbares Gut für deine Mensch-Hund-Beziehung. Es ist wichtig, dass du in verschiedenen Situationen nicht ständig mit Ignoranz deinem Hund gegenüber reagierst. Dennoch sollte immer klar sein, dass der Mensch die Entscheidungen trifft – ob er auf eine Spielaufforderung eingeht oder nicht, und ob ein Spiel stattfindet oder nicht. Natürlich musst du deinen Hund nicht ignorieren, wenn er beginnt, die Wohnung zu beschädigen, indem er zum Beispiel den Stuhl anknabbert, den Teppich zerstört oder dein Brötchen vom Tisch nimmt. In solchen Fällen bringt Ignoranz nichts, da das Verhalten für den Hund selbstbelohnend ist – er hat das Brötchen oder den Teppich erbeutet und erhält durch das Kauen an den Gegenständen eine gewisse Befriedigung.

Jedoch kann auch Aufmerksamkeit in Form eines Verbots das Verhalten unbeabsichtigt verstärken. Nimm deinem Hund das Brötchen ab und überlege anschliessend, wie du verhindern kannst, dass er durch solches Verhalten Aufmerksamkeit erhält. Indem du diese Strukturen im Alltag veränderst, lernt dein Hund, dass deine Aufmerksamkeit ein „kostbares Gut“ ist, auf das er besser reagiert, wenn es ihm angeboten wird. Dadurch wird er auch draussen besser darauf reagieren, wenn du ihn ansprichst.

Gerne helfen wir dir in unserem Hundetraining, die Aufmerksamkeit deines Hundes stärker auf dich zu lenken:

Unsere Erziehungskurse

Angst vor Geräuschen – Ursachen und Lösungen

Silvesterangst & Geräuschangst - Ursachen und Lösungen

Viele Hunde leiden unter intensiver Angst, wenn es zu lauten Knall-Geräuschen bei den Silvesterfeiern und Feuerwerke kommt. Diese als Silvesterangst bezeichnete Problematik belastet nicht nur die Haus- und Wildtiere, sondern bringt auch die Halter in schwierige Situationen. 
Doch was sind die genauen Auslöser für diese Angst, und wie kannst du deinem Hund helfen, diese stressreiche Zeit besser zu bewältigen? 

Bevor man über mögliche Erste-Hilfe-Massnahmen und Anti-Knall-Training nachdenkt, ist es wichtig zu verstehen, woher die Angst vieler Hunde vor Silvester kommen kann.
 

 

Was sind die Auslöser der Silvesterangst?
 

  • Unvorhersehbarkeit lauter Geräusche
    Hunde haben ein extrem feines Gehör. Sie nehmen Geräusche nicht nur wesentlich lauter wahr als Menschen, sondern sind auch in der Lage, viel mehr Frequenzen zu hören. Plötzliche und laute Geräusche, wie Knallkörper oder Feuerwerksraketen, können für sie äusserst erschreckend sein. Zusätzlich ist die Unvorhersehbarkeit dieser Geräusche ein grosser Stressfaktor – sie treten plötzlich und aus unterschiedlichen Richtungen auf. Dies führt dazu, dass Hunde die Quelle der Bedrohung nicht identifizieren können und nicht wissen, wann der Lärm aufhört.
     
  • Mangelnde Gewöhnung an Knall-Geräusche
    Ein weiterer Auslöser für Silvesterangst ist oft die fehlende Gewöhnung an laute Geräusche. Hunde, die nie behutsam an solche Reize herangeführt wurden, zeigen oft eine stark ausgeprägte Angst. Besonders problematisch wird es, wenn die Geräusche sehr intensiv sind oder negative Erfahrungen mit ihnen verbunden sind, wie etwa eine Explosion eines Feuerwerks in der Nähe. In solchen Fällen kann sich eine allgemeine Geräuschangst entwickeln, die über Silvester hinausgeht und auch bei anderen lauten Geräuschen wie Donner oder Schüssen auftritt.
     
  • Rassetypische, sowie charakterliche Veranlagungen
    Neben unzureichenden oder negativen Erfahrungen kann auch die Genetik, die rassetypischen und/oder charakterlichen Faktoren dazu führen, dass Ängste und Unsicherheiten bei den einzelnen Hunden verstärkt werden.
    Insbesondere bei reizempfindlichen und reaktiven Hunderassen, wie z.B. viele Hütehunde-Rassen oder Schäferhunde, sind tendenziell stärker von "Silvesterangst" betroffen als andere Rassen.
     
  • Gesundheitszustand und das Alter des Hundes
    Auch körperliche Schmerzen können eine Rolle spielen. Wenn ein Hund beispielsweise Probleme im Bewegungsapparat hat und durch einen Knall erschreckt, kann er das Geräusch mit dem Schmerz assoziieren. Folglich wird der Hund bei jedem erneut hörbaren Geräusch Angst haben, weil er Schmerzen erwartet.
    Auch altersbedingte Faktoren und physiologische Ursachen, wie Hormonstörungen, Krankheiten oder das Alter selbst können dazu führen, dass Ängste und Unsicherheiten verstärkt oder sogar ausgelöst werden. Somit kann eine Geräuschangst bei älteren Hunden erstmals auftreten, obwohl der Hund in jungen Jahren entspannt auf Knall-Geräusche reagiert hat.
     
  • Der Mensch beeinflusst das Verhalten des Hundes
    Die Reaktionen der Halter und Halterin sind ebenfalls entscheidend. Hunde sind äusserst sensibel gegenüber den Emotionen ihrer Menschen. Wenn du selbst ängstlich oder angespannt auf die lauten Geräusche reagierst, wird diese Unsicherheit auf deinen Hund übertragen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir an Silvester nicht für unsere Hunde da sein sollten. Dazu erfahren Sie gleich mehr in den folgenden Abschnitten.

 

Nun, wie weiter?
Wie kannst du deinem Hund bei Geräuschangst helfen?

Es gibt zahlreiche Ansätze, um die Angst deines Hundes vor lauten Geräuschen dauerhaft zu reduzieren. Eine bewährte Methode ist die Desensibilisierung. Hierbei gewöhnt sich der Hund schrittweise an die Knall-Geräusche. 
Du kannst beispielsweise Aufnahmen von Feuerwerkskörpern oder anderen lauten Geräuschen in niedriger Lautstärke abspielen und deinen Hund dafür belohnen, wenn er ruhig bleibt. Mit der Zeit steigerst du die Lautstärke langsam, sodass dein Hund lernt, diese Geräusche nicht mehr als bedrohlich wahrzunehmen. Achte darauf, deinen Hund nicht zu überfordern; die Intensität sollte nur allmählich erhöht werden. Jeder Hund reagiert unterschiedlich auf Knall-Geräusche, daher ist eine fachliche Betreuung für den Trainingserfolg zu empfehlen!

 

Sofortige Hilfe: Erste-Hilfe-Massnahmen für die Tage um den Silvester

Für kurzfristige Erleichterung kannst du einige Erste-Hilfe-Massnahmen ergreifen, um deinem Hund den Silvesterabend erträglicher zu gestalten. 
Beachte jedoch, dass diese Ansätze keine umfassenden und dauerhaften Trainingsmethoden darstellen, welche die Angst grundlegend behandeln können. Vielmehr handelt es sich um eine kurzfristige Unterstützung, die darauf abzielt, das Schlimmste zu verhindern.

 

  • Auslastung
    Am Tag des Feuerwerks solltest du darauf achten, dass dein Hund bereits gut ausgelastet ist. Ein langer Spaziergang und intensive Spiel-Übungen helfen, seine Nervosität zu reduzieren. Auch die mentale Auslastung ist für die Ausgeglichenheit der Hunde wichtig: Laste deinen Hund mit Apportier-Spielen und Nasenarbeit aus.
     
  • Rückzugsort
    Stelle sicher, dass dein Hund einen sicheren Rückzugsort im Haus hat, an dem er sich wohlfühlen kann. Dunkle Räume, wie das Badezimmer ohne Fenster oder das Schlafzimmer können deinem Hund Schutz bieten. Auch eine offene Hundebox kann durch den Höhlen-Charakter deinem Hund einen sicheren Rückzugsort bieten.
     
  • Musik und Geräusche eindämmen
    Schliesse rechtzeitig alle Fenster und Türen und lasse die Jalousien herunter. Spiel ausserdem die Musik laut genug, um die Knallgeräusche des Feuerwerks zu übertönen, achte jedoch darauf, dass die Musik selbst beruhigend und entspannend ist - Klassische Musik hilft den Hunden sich schneller zu entspannen.
     
  • Stressabbau durch Kauartikel und Schleckmatten
    Schleckmatten oder Kauartikel sind eine hervorragende Möglichkeit, den Stress deines Hundes zu senken, da Lecken und Kauen beruhigend wirken. 

    Unser Tipp:
    • Friere die Schleckmatte ein, damit dein Hund länger davon profitieren kann.
    • Zudem die HUNDESTUNDE Podcast-Folge über Knallangst
       
  • Hunde nicht alleine lassen
    Gestalte deinen Silvesterabend so, dass du deinen Hund keinesfalls alleine lassen musst. Wenn du nicht an ruhige Orte verreist, bleibe lieber zu Hause, da sich dein Hund dort am wohlsten fühlt.
    Wusstest du: Im Kanton Graubünden gibt es bereits viele Gemeinden, die das Feuerwerk verbieten.
     
  • Sicherheit beim Spaziergang
    Sorge während der Tage um Silvester dafür, dass die Hunde ausreichend geistige und körperliche Beschäftigung erhalten, damit sie entspannt und ausgeglichen in den Abend starten können. Die Hunde sollten mit einem (Sicherheits-)Geschirr und einer Schleppleine gesichert werden, da man nie vorhersagen kann, wie ein Hund auf das plötzliche Geräusch eines Knallers reagieren wird.
     
  • Nahrungsergänzungsmittel 
    Informiere dich frühzeitig bei einer Fachperson über die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln und homöopathischen Mitteln, die dabei helfen können, Stress und Angst zu reduzieren. Viele dieser unterstützenden Massnahmen erfordern eine frühzeitige und individuell abgestimmte Einnahme. Nicht jeder Hund entspannt gleich mit Nahrungsergänzungsmittel. Daher ist eine rechtzeitige und frühzeitige Einnahme wichtig um zu sehen, wie der Hund darauf reagiert.
     
  • Achtung bei Medikamenten mit dem Wirkstoff Acepromazin
    Diese Medikamente erscheinen zwar äussert entspannend, dennoch bleibt das Geräuschempfinden erhalten. Das bedeutet, dass der Hund die angstauslösenden Geräusche weiterhin wahrnimmt, jedoch körperlich nicht mehr darauf reagieren kann - dies kann zusätzlichen Stress für deinen Hund bedeuten. Lass dich daher frühzeitig von deinem Tierarzt / deiner Tierärztin beraten.
     
  • Eierlikör als Erste-Hilfe-Massnahme beim Hund
    Bei ausgeprägter Angst kann, ähnlich wie bei Menschen, Eierlikör dazu beitragen, dass Hunde entspannter werden. Allerdings ist es wichtig, bei der Dosierung vorsichtig zu sein. Wie bei allem gilt: Die Dosis macht das Gift. 
    Dazu der passende Fachbeitrag von Dr. Ralph Rückert, der auch die Dosierungsempfehlungen für Eierlikör enthält: Eierlikör
     
  • Mensch-Hund-Beziehung
    Wenn dein Hund Nähe sucht, ist es wichtig, dass du ihm diese gibst. Es gibt Hunde, die sich entspannen, wenn sie neben ihren Menschen sitzen oder liegen können. In einem solchen Fall brauchst du dir keine Sorgen machen, dass du die Angst verstärkst. Es ist entscheidend, die Situation nicht unnötig dramatischer zu gestalten und damit zu verschlimmern. Es ist jedoch umso wichtiger, dass du für deinen Hund da bist. Du solltest als Bezugsperson für deinen Hund da sein und deinem Hund Sicherheit bieten.
     
     
     

Professionelle Unterstützung zur Desensibilisierung

In unseren speziellen Anti-Knall Trainings erlernst du, wie du die Desensibilisierung fachgerecht umsetzt, ohne deinen Hund zu überfordern. 
Denk daran, dass Desensibilisierung Zeit benötigt. Es ist daher wichtig, frühzeitig mit dem Training anzufangen.
Im ersten Quartal, für den kommenden Silvester, wäre ein guter Zeitpunkt um mit dem Anti-Knall-Training zu beginnen. 

Schau dir unsere Angebote rund um das Thema Geräuschangst und Anti-Knall-Training an! Melde dich bei uns und wir unterstützen dich und deinen Hund dabei, langfristig die Angst vor Silvester zu überwinden!

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Winter mit Hund - Tipps für die kalte und dunkle Jahreszeit

Wie schütze und pflege ich meinen Hund in der kalten Jahreszeit am besten?

Im Winter sind Hunde verschiedenen Gefahren ausgesetzt, die sowohl ihre Gesundheit als auch ihre Sicherheit beeinträchtigen können.
Es können verschiedene Vorkehrungen getroffen werden, damit der eigene Vierbeiner gesund und sicher durch die kalte und dunkle Jahreszeit kommt.
 

Wir haben euch nachfolgend einige Tipps und Wissenswertes für die Winterzeit zusammengestellt:

 

Eine der grössten Gefahren im Winter für Hunde sind die kalten Temperaturen. Besonders Hunde mit kurzem Fell und ohne Unterwolle, oder geringem Körperfettanteil, können schnell unterkühlen. Auch kleine Hunde oder Welpen, die näher am Boden sind, kühlen rascher aus.
 

  • Lange Spaziergänge bei extremen Wetterbedingungen sollten daher vermieden werden und die Vierbeiner nach jedem Spaziergang gründlich abgetrocknet werden.
  • Dabei es ratsam, Hunde bei tiefen Temperaturen und bei Nässe mit einem warmen Mantel auszustatten, um sie vor Unterkühlung zu schützen.
  • Auch die Pfoten sind im Winter gefährdet, da Streusalz und Eis zu Verletzungen und Reizungen führen können. Regelmässige Reinigung und Pflege der Pfoten nach dem Hunde-Spaziergang ist empfehlenswert. Die Verwendung von Pfoten-Cremes oder Pfoten-Schuhen können helfen, die Pfoten zusätzlich zu schützen.
  • Die Pfoten-Schuhe sollten vor dem Gebrauch im Schnee dem Hund frühzeitig antrainiert werden, denn viele Hunde müssen sich an das neue Laufgefühl zuerst gewöhnen.

 

Durch die kälteren Temperaturen verbrauchen Hunde mehr Energie, um sich warm zu halten. Daher sollte die Futtermenge entsprechend erhöht und hochwertiges Futter gefüttert werden, um den höheren Energiebedarf zu decken.

  • Hundehalter:innen sollten sicherzustellen, dass ihre Hunde im Winter auch ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, da die trockene Luft zu Dehydrierung führen kann.
  • Nassfutter stellt hierbei eine gute Option dar, da die Flüssigkeit im Futter enthalten ist und nicht, wie bei Trockenfutter, während des Herstellungsprozesses entzogen wurde. Daher kann Nassfutter dazu beitragen, die Flüssigkeitszufuhr der Hunde besser aufrechtzuerhalten, vor allem wenn der eigene Hund eher wenig trinkt.

 

Indoor-Spiele und geistige Beschäftigung können eine gute Alternative zu langen Spaziergängen bei schlechtem Wetter sein, um die Hunde auszulasten.

Nachfolgend einige Möglichkeiten für die Beschäftigung zu Hause:

  • Futtersuche in der Wohnung
  • Dummy in der Wohnung verstecken und suchen lassen
  • Suche nach klein(st)en Gegenständen, Grundlagen-Kurs bei uns buchbar
  • Korken- oder Papierschnitzelbox für die Futtersuche
  • Schnüffelteppich, oder Schnüffel- Tuch als Knoten geformt und Leckerlis darin verstecken

 

Auch das Trinken aus Gefrier- und Tauwasserpfützen sollte vermieden werden, da diese mit Streusalz oder anderen Chemikalien behandelt wurden und das zu Vergiftungen beim Hund führen kann.

Weiterhin ist es wichtig, auf die Bewegung der Hunde im Winter zu achten. Bei Glätte und Schnee besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko, weshalb sichere Wege gewählt und rutschiges Gelände vermieden werden sollten.

 

Doch nicht nur die Kälte, sondern auch die Dunkelheit kann Risiken mit sich bringen.

Im Winter wird es früher dunkel und die die Sicht ist eingeschränkt. Dabei bietet die Sichtbarkeit des eigenen Mensch-Hund-Teams viel Sicherheit.

 

  • Verwende reflektierende Ausrüstung
    Sowohl Hunde als auch ihre Besitzer sollten bei Dunkelheit gut sichtbar sein. Reflektierende Halsbänder, Leinen oder Westen können dabei helfen, von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden.
  • Vermeide stark befahrene Strassen
    Bei Dunkelheit ist es schwieriger für Autofahrer, Fussgänger und Tiere zu erkennen. Versuche daher, Spaziergänge auf ruhigen Strassen oder Wegen abseits des Verkehrs zu machen.
  • Trage eine Taschenlampe oder Stirnlampe
    Eine Taschenlampe kann dabei helfen, den Weg auszuleuchten und Hindernisse rechtzeitig zu erkennen. Zusätzlich kann das Handeln des eigene Hundes besser gesehen werden.
  • Seie aufmerksam
    In der Dunkelheit ist es wichtig, besonders aufmerksam zu sein und auf Geräusche und Bewegungen in der Umgebung zu achten. Halte deinen Hund nahe bei dir und lasse ihn nicht unbeaufsichtigt herumstreunen. Die Hunde sind im Dunklen oft jagdlicher und reagieren aufmerksamer auf Geräusche als bei Tageslicht.

 

Insgesamt ist es entscheidend, als Hundebesitzer:in im Winter auf die Bedürfnisse und Gefahren des eigenen Hundes zu achten, um sicherzustellen, dass der Vierbeiner gesund und sicher durch die kalte und dunkle Jahreszeit kommt.

Durch entsprechende Vorsorgemassnahmen, angepasste Pflege, ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung können viele Gefahren minimiert und das Wohlbefinden des Hundes gewährleistet werden.

 

Für eine artgerechte Auslastung des Hundes können unsere Beschäftigungskurse einen guten Ausgleich schaffen.

Insbesondere unsere Nasenarbeit-Kurse, wie Suche nach klein(st)en Gegenständen:

Beschäftigungskurse

Entspannte Weihnachtstage mit Hund - Tipps rund um das Fest

Ho-Ho-Hoffentlich entspannte Weihnachtstage mit Hund: So gelingt das Fest auch mit dem Vierbeiner.

Weihnachten ist eine wunderbare Zeit, die im Zeichen von Freude, Familie und festlichen Momenten steht. Damit auch dein Hund die Feiertage entspannt geniessen kann, ist eine sorgfältige Vorbereitung unerlässlich. 
Es lohnt sich, ein paar Vorkehrungen zu treffen, damit das Familienfest auch für deinen Hund entspannt verlaufen kann. 

Mit etwas Planung und Rücksichtnahme wird Weihnachten für Euch beide zu einem entspannten Fest voller schöner Augenblicke. Denn glückliche Menschen und ein entspannter Hund sind das schönste Geschenk in der festlichen Zeit!

Hier sind einige wertvolle Tipps, wie Ihr gemeinsam mit eurem Vierbeiner die Weihnachtszeit stressfrei erleben könnt:

Ruhige Rückzugsorte einrichten

Der Trubel während der Feiertage kann für deinen Hund sehr anstrengend sein. Besuche, laute Gespräche und spielende Kinder können schnell Überforderung verursachen. Schaffe einen ruhigen Rückzugsort für deinen Hund, wo er sich entspannen kann. Eine gemütliche Ecke mit einer (bereits etablierten) Liegestelle, wie einem Körbchen, abseits vom Festgeschehen ist perfekt und lässt deinem Hund mit genug Abstand das Familienfest entspannt beobachten.

Feste Rituale beibehalten

Für viele Hunde sind Routinen wichtig, da sie Sicherheit vermitteln. Achte darauf, auch während der Feiertage die gewohnten Spaziergänge, Fütterungszeiten und Ruhephasen einzuhalten. So fühlt sich dein Hund geborgen und sicher.

Stressfaktoren minimieren

Achte darauf, deinen Hund nicht zu stark in die Feierlichkeiten einzubeziehen, besonders wenn er sich unwohl fühlt. Während einige Hunde Gesellschaft geniessen, ziehen sich andere lieber zurück. Beobachte sein Verhalten genau und biete ihm die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann er Nähe oder Rückzug braucht.

Vorsicht bei Weihnachts-Süssigkeiten

Schokolade, Plätzchen, Weintrauben und Nüsse sind oft beliebte Leckereien während der Festtage, können jedoch für Hunde gefährlich sein. Besonders kritisch ist Xylit, ein Zuckeraustauschstoff, der in vielen zuckerfreien Snacks enthalten ist und schon in kleinen Mengen lebensbedrohlich sein kann. Achte darauf, alle Leckereien ausserhalb der Reichweite deines Hundes zu halten und informiere auch deine Gäste über die Gefahren.

Achtung: Giftige Pflanzen vermeiden

Pflanzen wie Weihnachtsstern, Mistelzweige oder Amaryllis sind zwar festliche Dekorationen, stellen jedoch eine ernsthafte Gefahr für Hunde dar. Platziere sie an einem Ort, der für deinen Vierbeiner unerreichbar ist, oder entscheide dich für ungiftige Alternativen.

Ausreichende Beschäftigung und Auslastung

Auch an Weihnachten sollte die Beschäftigung deines Hundes nicht zu kurz kommen. Plane vor den Feierlichkeiten einen ausgedehnten Spaziergang und mentale Beschäftigung ein, damit er ausgelastet ist und entspannen kann. Kleine Spiele oder Übungen zwischendurch helfen ebenfalls, um ihn zufrieden zu halten. Gerade Nasenarbeit eignet sich dafür sehr gut!

Für eine artgerechte Auslastung des Hundes können unsere Beschäftigungskurse einen guten Ausgleich schaffen.

Insbesondere unsere Nasenarbeit-Kurse:

Nasenarbeit

Indoor-Spass für Hunde

Spiele und Aktivitäten für kalte Wintertage

Wenn das Wetter ungemütlich wird und der eisige Wind um die Ecken weht, verzichtet man oft auf lange Spaziergänge. Doch das bedeutet nicht, dass dein Hund auf spannende Beschäftigungen verzichten muss! 
Mit kreativen Spielen und Übungen kannst du ihn auch drinnen sowohl geistig als auch körperlich herausfordern. 

Hier sind einige unterhaltsame und anregende Ideen, um den Winter aktiv zu gestalten:

 

1. Nasenarbeit: Sinnesfreude für deinen Hund

Die Nase deines Hundes ist sein wertvollstes Werkzeug – und das kannst du hervorragend im eigenen Zuhause einsetzen. Verstecke kleine Leckerlies in verschiedenen Räumen und lasse deinen Hund danach suchen. Möglichkeiten sind:

  • Unter Decken, in Schuhkartons oder hinter Möbeln.
  • Um den Spaßfaktor zu erhöhen, kannst du die versteckten Leckerchen komplizierter platzieren, etwa unter einem Stapel Bücher oder in einem alten Kissenbezug.
  • Für Fortgeschrittene bietet sich die Suche nach kleinen Gegenständen wie Wäscheklammern oder Münzen an. Dein Hund kann lernen, durch ruhiges Hinsetzen oder Davorlegen auf den gesuchten Gegenstand hinzuweisen. Um die Herausforderung zu steigern, kannst du verschiedene Gerüche (z. B. Zimt oder Teebeutel) ins Training einfliessen lassen.

     

2. Intelligenzspielzeug: Denkspiele für kluge Köpfe

Hunde sind von Natur aus neugierig und lieben es, gefordert zu werden! Die breite Palette an Intelligenzspielzeugen, wie Futterbälle oder Schnüffelteppiche, sorgt für Abwechslung und fördert die Problemlösungsfähigkeit der Hunde. Selbstgemachte Alternativen sind ebenfalls sehr beliebt:

Handtuchrolle: Fülle ein Handtuch mit Leckerlies, rolle es fest ein und lasse deinen Hund ergründen, wie er an die Belohnung kommt.

Kartonspiele: Verstecke Leckerlies in einer leeren Eierverpackung oder einem Karton und decke sie mit Papier ab. So muss dein Hund herausfinden, wie er die Belohnung erreichen kann.

Becher-Spiel: Nutze drei Becher, lege ein Leckerlies unter einen und verschiebe sie. Dein Hund muss den richtigen Becher anzeigen.

 

3. Tricks lernen: Spass und Teamwork

Tricktraining ist nicht nur eine unterhaltsame Aktivität, sondern stärkt auch die Bindung zu deinem Hund. Beliebte Tricks wie „Pfote geben“, „Rolle“ oder „Männchen“ sind schnell erlernt. Für eine grössere Herausforderung kannst du deinem Hund beibringen, Lichtschalter auf Signal zu bedienen, seine Spielzeuge aufzuräumen oder sogar eine Tür mit einem Tuch zu öffnen. 

Trainiere in kurzen Einheiten von fünf bis zehn Minuten, um die Konzentration deines Hundes zu fördern und ihn nicht zu überfordern. Belohne ihn mit hochwertigen Leckerlies um seine Motivation zu steigern.

 

4. Koordinationsübungen: Fitness im Wohnzimmer

Neben geistiger Anregung ist auch körperliche Bewegung essenziell, selbst in einem begrenzten Raum können Übungen absolviert werden. Koordinationsübungen tragen zur Fitness und zur Selbstsicherheit deines Hundes bei. 
Integriere einfache Bewegungsabläufe wie:

Slalom zwischen Stühlen: Lasse deinen Hund zwischen aufgestellten Stühlen hindurchlaufen.

Hindernisse überwinden: Baue eine kleine Hürde aus Kissen oder einem Besenstiel, über die dein Hund springen kann.

Balancieren auf einer Leine: Lege eine Schnur oder ein Seil auf den Boden, und lasse deinen Hund darüber balancieren.

 

Mit diesen Ideen kannst du sicherstellen, dass dein Hund auch an kalten Wintertagen mental und körperlich gefordert wird. Entdeckt gemeinsam neue Herausforderungen und viel Spass beim Ausprobieren!

Für eine artgerechte Auslastung des Hundes können unsere Beschäftigungskurse einen guten Ausgleich schaffen.

Insbesondere unsere Nasenarbeit-Kurse:

Nasenarbeit

Der sichere Rückruf

Entspannte Spaziergänge dank sicherem Rückruf

 

Mit den ersten warmen Frühlings-Tagen zieht es Menschen und Hunde in die blühende Natur. Wiesen und Wälder verlocken zu ausgedehnten Spaziergängen, doch die aufregenden Frühjahrsreize können für Hunde schnell zu Ablenkungen werden: Wildtiere sind aktiver, andere Hunde und Spaziergänger begegnen uns, und verführerische Gerüche laden zu Erkundungstouren ein. 
Ein verlässlicher Rückruf ist daher unerlässlich, um deinem Hund mehr Freiraum zu geben und trotzdem sicher unterwegs zu sein. 
Hier erfährst du, wie du den Rückruf effektiv trainierst und welche Aspekte wichtig sind.
 
Die Bedeutung eines zuverlässigen Rückrufs

Ein funktionierender Rückruf bedeutet, dass dein Hund auf dein Signal sofort und zuverlässig reagiert – unabhängig von möglichen Ablenkungen. Dies ist besonders wichtig in Gegenwart von Wild, bei Auftreten anderer Hunde oder wenn potenzielle Gefahren, wie Strassen oder unübersichtliche Wege, in Sicht sind. Ein gut trainierter Rückruf ermöglicht dir, deinem Hund mehr Freiheit zu bieten, während du gleichzeitig die Kontrolle behältst.

 

Deine Schritt-für-Schritt zum sicheren Rückruf

1. Das richtige Signal wählen
Wähle ein klares und eindeutiges Signal, das dein Hund zuverlässig erkennt. Dies kann ein kurzes Wort wie „Hier“ oder „Komm“ sein, aber auch eine Pfeife ist eine ausgezeichnete Option, da sie konstant klingt – unabhängig von deiner Emotion oder Lautstärke.

2. Positive Assoziationen schaffen
Der Rückruf sollte für deinen Hund immer mit etwas Positivem verbunden sein. Beginne in einer ablenkungsarmen Umgebung, wie zum Beispiel in deiner Wohnung oder im Garten. Rufe deinen Hund mit einer freundlichen Stimme, ohne das Signal zu verwenden. Wenn er zu dir kommt, setze dein Wortsignal ein. Achte darauf, das Signal nur dann zu verwenden, wenn du sicher bist, dass dein Hund direkt zu dir zurückkommt.

3. Schrittweise Schwierigkeitssteigerung
Sobald dein Hund verstanden hat, dass sich das Zurückkommen lohnt, kannst du das Training nach draussen verlagern. Starte an einem ruhigen Ort, wie einem leeren Parkplatz, und verwende eine Schleppleine zur Sicherheit und Konsequenz im Hundetraining - die einzige Option für deinen Hund ist, zu dir zurück zu kommen. Wichtig ist, die Ablenkungen langsam zu erhöhen, sodass dein Hund lernt, auch in anspruchsvolleren Situationen zuverlässig zu dir zurückzukommen.

4. Den Rückruf spannend gestalten
Wenn dein Hund beim Rufen nicht sofort reagiert, mach dich für ihn interessant! Laufe ein paar Schritte rückwärts, geh in die Hocke oder klatsche leicht in die Hände, um seine Aufmerksamkeit zu erregen.

5. Hochwertige Belohnungen für effektives Rückruftraining
Nutze stets hochwertige Belohnungen, um deinen Hund beim Rückruftraining zu motivieren. Je nach Vorlieben deines Vierbeiners können das Leckerlis oder Spielzeuge sein. Entscheide nicht selbst, sondern lass deinen Hund bestimmen, was für ihn eine hochwertige Belohnung ist. Belohne jeden gelungenen Rückruf konsequent!

Extra-Tipp für die Frühlingssaison: 
Wildtiere und Brutzeit beachten

Im Frühling sind viele Wildtiere aktiv, und in gewissen Regionen gilt eine Leinenpflicht, um Jungtiere zu schützen. Informiere dich über die spezifischen Regeln in deiner Gegend und trainiere den Rückruf gezielt in sicheren Bereichen oder mit einer Schleppleine. So kannst du deinem Hund genug Freiraum bieten, während du gleichzeitig für seine Sicherheit sorgst.

Fazit
Ein zuverlässiger Rückruf ist unerlässlich für entspannte Spaziergänge und mehr Freiheit für deinen Hund. Durch konsequentes Training, Geduld und die richtige Motivation kannst du deinem Hund beibringen, auch bei den verlockendsten Ablenkungen im Frühling jederzeit freudig und sicher zu dir zurückzukommen. 


Hast du Fragen zum Rückruftraining oder möchtest du in einer Trainingsstunde gezielt daran arbeiten? Kontaktiere uns gerne – wir stehen dir mit Rat und Tat zur Seite!

Für eine artgerechte Auslastung und Erziehung des Hundes können unsere Beschäftigungskurse einen guten Ausgleich schaffen.

Insbesondere unsere All-in-One-Kurse:

Vielseitiges Training

Wieso pöbelt mein Hund an der Leine?

Aggressives Verhalten von Hunden an der Leine: Ursachen und Trainingsmöglichkeiten

Hunde gehören zu den loyalsten Begleitern des Menschen, doch aggressive Verhaltensweisen an der Leine können den entspannten Spaziergang im Alltag negativ beeinflussen.

Viele Hundehalter sind ratlos, wenn ihr geliebter Vierbeiner bei der Begegnung mit anderen Hunden, oder Menschen zu aggressivem Verhalten neigt.
Wir werfen einen Blick auf die möglichen Ursachen, die das pöbelnde Verhalten an der Leine verursachen können und welche Trainingsansätze helfen, um den Hund entspannter in Hundebegegnungen zu machen.

 

Mögliche Ursachen für aggressives Verhalten an der Leine:

  • Angst und Unsicherheit
    Viele Hunde zeigen pöbelndes Verhalten aus Unsicherheit. Sie fühlen sich durch die Leine eingegrenzt und haben nicht die Möglichkeit, sich zurückzuziehen oder auszuweichen. Viele Hunde aus dem Ausland-Tierschutz haben das Leinelaufen noch nicht kennen gelernt und fühlen sich mit unseren urbanen Umwelt ohne Fluchtmöglichkeit schneller überfordert.
  • Territoriale Verhaltensweisen
    Wachsame Hunde können sich territorial verhalten, wenn andere Hunde zu nahe an ihnen vorbeigehen, oder sie diese als Bedrohung empfinden und ihren Besitz (z.B. ihren Menschen oder ihre Strasse, ihr Revier) beschützen möchten.
  • Frustration
    Ein Hund, der an der Leine ist, aber gerne zu einem anderen Hund hinmöchte, kann frustriert reagieren und in die Leine springen, um die Distanz zum anderen Hund zu verringern.
  • Schlechte Erfahrungen
    Fehlende oder negative Erfahrungen im Umgang mit anderen Hunden können das aggressive Verhalten an der Leine fördern.

 

Tipps für ein entspanntes Miteinander

  • Sozialisierung
    Gewöhne deinen Hund frühzeitig an verschiedene Hunderassen. Sozialisierungskurse in der Hundeschule oder kontrollierte Hundespielgruppen können helfen, das der Hund gelassener auf andere Hunde reagiert.
  • Leinenführigkeit trainieren
    Arbeite gezielt an der Leinenführigkeit. Ein Hund, der entspannt an der Leine läuft und gut ansprechbar ist, kann schneller die Aufmerksamkeit auf seinen Menschen lenken, statt auf den heran nahenden Hund.
  • Positive Verstärkung
    Belohne deinen Hund für ruhiges und gewünschtes Verhalten bei Hundebegegnungen. Verwende Lob, Leckerlis oder ein Spielzeug, um gewünschtes Verhalten zu festigen.
  • Impulskontrolle
    Trainiere die Impulskontrolle, um die Frustrationstoleranz deines Hundes zu verbessern, indem er „Sitz“ oder „Platz“ macht, während ein anderer Hund in der Ferne zu sehen ist. Je entspannter dein Hund bleibt, umso geringer wird die Distanz zum anderen Hund.
  • Alternativverhalten aufbauen
    Es gibt verschiede Alternativverhalten, die dem Hund helfen, entspannter an anderen Hunden vorbeizugehen. Z.B. kann das Tragen von einem Gegenstand helfen.

 

Fazit
Die Ursache für aggressives Verhalten von Hunden an der Leine ist vielfältig. Ein Alternativverhalten aufzubauen kann den alltäglichen Spaziergang entspannter machen. Gerade Geduld und konsequentes Training sind entscheidend, um den Hunden zu helfen, entspannter in Hundebegegnungen zu sein. 

Wenn das Verhalten deines Hundes an der Leine zunehmend zur Belastung im Alltag wird, unterstützen wir euch im Hundetraining:

Ob im Einzeltraining oder im Leinen-Pöbler Kurs

Goldene Regeln für Hundehalter

Rücksichtsvoll unterwegs mit Hund

 

Warum das Verhalten des Halters entscheidend ist

Das gesellschaftliche Ansehen von Hunden hängt nicht primär vom Tier selbst, sondern vom Verhalten des Hundehalters ab. Wer mit seinem Hund rücksichtsvoll in Wald, Feld und Stadt unterwegs ist, leistet einen aktiven Beitrag zur Akzeptanz von Hunden in unserer Gesellschaft. Ein Ziel, das sich jeder Hundefreund zu Herzen nehmen sollte.

 

1. Kontaktaufnahme zwischen Hunden: Immer erst fragen

Nicht jeder Hund möchte oder sollte Kontakt zu Artgenossen haben. Gründe dafür gibt es viele – ob gesundheitliche Einschränkungen, Infektionsrisiken, frische Operationsnarben oder ein laufendes Training. Besonders Letzteres erfordert Konzentration, Ruhe und gezielte Reize.

Wichtiger Hinweis:

Wenn du deinem Hund ständig erlaubst, ungefragt auf andere zuzulaufen, kann das zu einem fehlgeleiteten Kontrollverhalten führen. Viele Hunde interpretieren das als ihre Aufgabe, „die Lage zu regeln“ – eine Verantwortung, die sie überfordert.

 

2. Nur den eigenen Hund füttern

Auch wenn es gut gemeint ist – bitte füttere ausschließlich deinen eigenen Hund. Viele Vierbeiner leiden an Allergien oder Unverträglichkeiten, deren Auslöser du als Außenstehender nicht kennen kannst. Unbedachtes Füttern kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben.

 

3. Andere Halter beim Training unterstützen

Nicht jeder Rückruf sitzt sofort. Wenn ein fremder Hund zu dir läuft, obwohl der Halter ihn zurückruft, hilf mit: Ignoriere den Hund oder schicke ihn freundlich, aber bestimmt weg. Deine Unterstützung hilft beim Training – und vermeidet, dass der Hund durch unerwünschte Aufmerksamkeit „belohnt“ wird.

 

4. Angst vor Hunden respektieren

Für dich ist dein Hund vielleicht der liebste Begleiter der Welt – für andere kann ein freilaufender Hund eine große Angstquelle sein. Jogger, Radfahrer, Kinder oder ältere Menschen fühlen sich oft unwohl, wenn ein Hund auf sie zuläuft.

Darum gilt:

Leine deinen Hund an, wenn dir andere Menschen begegnen. Es ist ein Zeichen von Respekt – und hilft, ein positives Miteinander zu fördern.

 

5. Bleibe mit deinem Hund auf dem Weg

Felder und Wiesen sind kein Abenteuerspielplatz – sie dienen dem Anbau von Lebensmitteln oder sind Weideflächen. Dein Hund sollte von Anfang an lernen, auf den Wegen zu bleiben.

Belohne ihn dafür regelmäßig – so verinnerlicht er diese Regel schnell. Außerdem schützt du dadurch Wildtiere, die sich im hohen Gras verstecken, und reduzierst das Risiko, dass dein Hund plötzlich ein Kaninchen oder Reh aufscheucht.

 

6. Jagdverhalten unterbinden

Auch wenn dein Hund den Hasen „eh nicht kriegt“ – das Wildtier empfindet Todesangst. Hetzjagden sind kein Spiel. Sie gefährden nicht nur Tiere, sondern auch deinen Hund selbst.

Tipp:

Der beste Schutz ist Prävention – lasse deinen Hund gar nicht erst über Felder rennen oder in jagdliches Verhalten kommen.

 

7. Gartenzäune sind Grenzen: Territorien respektieren

Einige Hunde verbringen viel Zeit allein im Garten – sie fühlen sich für ihr Revier verantwortlich und reagieren mit Bellen auf vorbeigehende Hunde.

Lösung:

Wechsle die Straßenseite, um Konflikte zu vermeiden. Dein Hund lernt damit automatisch soziales Verhalten und Reizkontrolle – ohne Eskalation.

 

8. Markierverhalten: Nicht an fremdes Eigentum!

Viele Rüden (aber auch Hündinnen) markieren mit Urin – doch Sitzbänke, Autoreifen, Hauswände oder liebevoll gepflegte Blumenbeete sind kein Hundeklo.

Wichtig:

Achte darauf, dass dein Hund nicht an fremdes Eigentum pinkelt. Schäden an Pflanzen und Gegenständen sind kein Kavaliersdelikt – und hinterlassen einen schlechten Eindruck.

 

9. Blickkontakt an Zäunen vermeiden

Blickkontakt hat im Hundeverhalten eine fordernde Komponente. Wenn du an einem Grundstück mit bellendem Hund vorbeigehst, meide bewusst den Blickkontakt. So verhinderst du unnötige Spannungen zwischen den Hunden.

 

10. Sicherheit im Auto: So fährt dein Hund mit

Ein Hund im Auto muss gesichert sein – entweder durch eine geeignete Hundebox, ein fest verbautes Gitter oder einen geprüften Anschnallgurt für Hunde.

Warum?

Im Falle eines Unfalls wird der ungesicherte Hund zum gefährlichen „Geschoss“ – für sich selbst und alle Insassen. Eine Sicherung schützt Leben.

 

 

Fazit: Rücksichtnahme schafft Akzeptanz

Diese goldenen Regeln sind ein Auszug aus vielen wichtigen Aspekten eines respektvollen und verantwortungsbewussten Miteinanders. Natürlich ist nicht jede Regel auf jeden Hund übertragbar – denn jeder Vierbeiner ist individuell.

 

 

Hast du Fragen rund um deinen Hund?

Wir beraten dich gerne individuell und helfen dir dabei, deinen Hund sicher, rücksichtsvoll und stressfrei durchs Leben zu begleiten:

Unser Hundetraining

 

Anti-Giftköder Training

So schützt du deinen Hund zuverlässig vor Giftködern!

Giftköder stellen für Hunde eine unsichtbare Gefahr dar – oft sind sie auf Wiesen, Wegen oder sogar direkt vor der Haustür ausgelegt. Für uns Menschen kaum erkennbar, für Hunde jedoch meist hochinteressant. Schon ein kleiner Bissen kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben oder sogar lebensgefährlich sein.

Ein gezieltes Anti-Giftköder-Training ist daher eine der wirksamsten Methoden, um deinen Hund im Alltag zu schützen. Es hilft dir nicht nur, gefährliche Situationen zu vermeiden, sondern stärkt gleichzeitig die Bindung zwischen dir und deinem Hund.

Damit du sofort mit der Umsetzung starten kannst, haben wir die 5 wichtigsten Bausteine für ein erfolgreiches Training gegen Giftköder zusammengestellt. Diese Tipps sind praxiserprobt und helfen dir, deinen Hund zuverlässig vor dieser Gefahr zu bewahren.

 

1. Der perfekte Rückruf

Ein sicherer Rückruf ist einer der wichtigsten Bestandteile im Hundetraining gegen Giftköder.

„Perfekter Rückruf“ bedeutet nicht nur, dass dein Hund auf Zuruf kommt – sondern, dass er unter Ablenkung zuverlässig abrufbar ist.

Egal ob beim Spielen mit anderen Hunden, beim Schnüffeln oder wenn er etwas Fressbares findet – dein Hund sollte so zuverlässig reagieren, dass du jederzeit darauf vertrauen kannst.

Die 4 Regeln für einen erfolgreichen Rückruf:

  • Nutze ein klares Rückrufsignal, das nur für diesen Zweck bestimmt ist.
  • Verwende es ausschließlich dann, wenn du sicher bist, dass dein Hund reagiert. Unterstütze den Rückruf durch Stimme, Klatschen oder Rückwärtsgehen. Eine Schleppleine hilft in der Anfangsphase.
  • Belohne deinen Hund anfangs IMMER mit einem absoluten Highlight-Leckerli (z. B. Leberwursttube).
  • Greife erst nach der Belohnung, wenn dein Hund wirklich zu dir unterwegs ist.

Wenn du dir noch unsicher bist: Schau dir unseren Kurs „Der perfekte Rückruf“ an.
 

2. Sei harmlos – richtig reagieren, wenn dein Hund etwas findet

Viele Hundehalter reagieren panisch, wenn ihr Hund draussen Futter oder etwas anderes im Maul hat. Sie stürmen auf ihn zu, um es ihm wegzunehmen. Das Problem: Dein Hund könnte es aus Angst sofort herunterschlucken.

So trainierst du richtig:

  • Lege vor dem Spaziergang einen Kauartikel (gesichert mit Ast oder Stein) aus.
  • Bemerkt dein Hund ihn, lobe ihn überschwänglich, solange er nicht frisst.
  • Blickt er zu dir, gib ein Signal (z. B. „Sitz“).
  • So lernt er: Fundstücke lieber anzeigen, statt zu verschlingen.

Übst du diese Situation regelmässig, entwickelt dein Hund ein sicheres Anzeigeverhalten bei Futterfunden.

 

3. Das Tabuwort – klares Stoppsignal für den Ernstfall

Ein wichtiges Element im Giftködertraining ist das Tabu- oder Aus-Signal. Damit lernt dein Hund, ein Verhalten sofort zu unterbrechen – zuverlässig und ohne Diskussion.

So funktioniert’s:

  • Wähle ein eindeutiges Wort wie „Aus“ oder „Schluss“.
  • Trainiere es zunächst im Alltag (z. B. wenn dein Welpe etwas anknabbert).
  • Dein Hund versteht: Das ist ein absolutes „No-Go“.
  • Baue zusätzlich ein spielerisches „Aus“-Signal über Tausch gegen hochwertiges Futter auf.

Damit kannst du später auch ohne direktes Tauschobjekt sicher eingreifen.

 

4. Der Boden ist tabu!

Ein Hund, der draußen einfach alles vom Boden aufnimmt, läuft Gefahr, auch Giftköder zu fressen. Deshalb gilt die Regel:

Nichts wird vom Boden aufgenommen – ausser du gibst es frei.

Das heisst:

  • Jeder Apport oder jedes Suchspiel wird mit einem Signal wie „Such“ oder „Bring“ gestartet.
  • Nimmt dein Hund dennoch etwas auf, greifst du auf das Tabu- oder Aus-Signal zurück.

So versteht er: Der Boden ist nicht automatisch Selbstbedienung.

 

5. Beschäftigung ist der beste Schutz

Viele Hunde schnappen draußen nach Futter, weil ihnen langweilig ist oder sie gelernt haben, dass sie dadurch Aufmerksamkeit bekommen.

Die Lösung: Auslastung durch Beschäftigung.

  • Suchspiele
  • Apportierübungen
  • Tricks und kleine Aufgaben unterwegs

Das macht Spass, lastet deinen Hund geistig aus – und er hat gar kein Interesse mehr, nach Essbarem auf dem Boden zu suchen.

 

Fazit: Mit Anti-Giftköder-Training deinen Hund schützen

Ein konsequentes Anti-Giftköder-Training schützt deinen Hund zuverlässig vor gefährlichen Situationen. Mit einem sicheren Rückruf, klaren Signalen und sinnvoller Beschäftigung senkst du das Risiko erheblich, dass dein Hund jemals einen vergifteten Köder aufnimmt.

Wir helfen dir bei deinem Anti-Giftköder-Training und bieten regelmässig Kurse an:

Gruppenkurs: Anti-Giftköder-Training

Giftige Lebensmittel für Hunde

Giftige Lebensmittel für Hunde – Was Hunde in der Weihnachtszeit nicht fressen sollten

Die Weihnachtsbäckerei hat begonnen: In vielen Haushalten wird gebacken, genascht und gekocht. Kekse, Schokolade und festliche Speisen gehören zur Adventszeit einfach dazu. 

Für Hunde kann diese Zeit jedoch schnell gefährlich werden. Viele weihnachtliche Lebensmittel sind für Hunde giftig oder unverträglich. Besonders während der Weihnachtszeit ist es wichtig, darauf zu achten, dass Hunde keine Kekse oder andere gefährliche Lebensmittel fressen.

In diesem Fachbeitrag erfahrt ihr, welche giftigen Lebensmittel für Hunde besonders gefährlich sind, welche Symptome auf eine Vergiftung hinweisen und wie ihr eure Hunde sicher durch die Weihnachtszeit bringt.

 

Giftige Lebensmittel für Hunde – Diese Nahrungsmittel sind tabu

  • Schokolade und Kakao
    Schokolade enthält Theobromin, das Hunde nur sehr langsam abbauen können. Bereits kleine Mengen Schokolade können zu schweren Vergiftungen führen. Besonders dunkle Schokolade, Kuvertüre und Backkakao sind extrem gefährlich für Hunde. Typische Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Zittern, Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle.
  • Zucker und Süssigkeiten
    Zucker ist für Hunde generell ungesund und kann zu Übergewicht, Zahnproblemen und Diabetes beitragen. Besonders gefährlich ist Xylit (Birkenzucker), der häufig in Weihnachtskeksen und Backwaren verwendet wird. Xylit kann bei Hunden bereits in kleinen Mengen einen lebensbedrohlichen Blutzuckerabfall und Leberversagen verursachen.
  • Rosinen und Trauben
    Rosinen sind eine typische Zutat in Weihnachtsgebäck. Für Hunde sind sie jedoch hochgiftig. Schon kleine Mengen können ein akutes Nierenversagen auslösen. Auch frische Trauben sind für Hunde gefährlich und sollten niemals verfüttert werden.
  • Zwiebeln, Knoblauch und Lauch
    Zwiebeln, Knoblauch und andere Lauchgewächse sind für Hunde giftig – egal ob roh, gekocht oder getrocknet. Sie schädigen die roten Blutkörperchen und können zu Blutarmut führen.
  • Nüsse
    Besonders Macadamia-Nüsse sind für Hunde giftig. Aber auch andere Nüsse enthalten viel Fett und können bei Hunden zu Verdauungsproblemen oder einer Bauchspeicheldrüsen-Entzündung führen.
  • Alkohol und Hefeteig
    Alkohol ist für Hunde bereits in kleinen Mengen sehr gefährlich. Auch roher Hefeteig kann im Magen weiter gären und schwere Vergiftungserscheinungen verursachen.

 

Symptome einer Vergiftung beim Hund

Eine Vergiftung kann sich bei Hunden unterschiedlich äussern. 
Achtet besonders auf folgende Anzeichen:

  • Erbrechen und Durchfall
  • Zittern oder Krampfanfälle
  • Unruhe oder Apathie
  • starkes Hecheln
  • Koordinationsstörungen

Bei Verdacht auf eine Vergiftung solltet ihr umgehend eine Tierärztin oder einen Tierarzt aufsuchen.

 

Tipps für eine sichere Weihnachtszeit mit Hund
 

  • Bewahrt Schokolade, Kekse und Backzutaten immer ausser Reichweite eurer Hunde auf.
  • Informiert auch Gäste darüber, keine Lebensmittel vom Tisch zu füttern.
  • Eine sichere Alternative sind spezielle Hunde-Leckerlis oder selbst gebackene Kekse mit hundegeeigneten Zutaten.

Mit dem richtigen Wissen über giftige Lebensmittel für Hunde könnt ihr viele Gefahren vermeiden und euren Vierbeinern eine sichere und entspannte Weihnachtszeit ermöglichen. 


In unserem Webinar über Hundeernährung erfahrt ihr zudem, wie eine artgerechte Ernährung für Hunde aussieht:

Webinar über Hundeernährung

Der vielseitige Nutze des Hundetrainings

Hundetraining ist ein zentraler Bestandteil für den Aufbau einer stabilen und vertrauensvollen Mensch-Hund-Beziehung. 

Durch regelmässiges und gezieltes Hundetraining lernt der Hund, seinen Menschen als verlässlichen Partner wahrzunehmen, der klare Signale gibt und Orientierung bietet. Wiederkehrende Übungen, feste Regeln und eine eindeutige Kommunikation schaffen Sicherheit und helfen dem Hund, gewünschtes Verhalten besser zu verstehen. Diese Klarheit reduziert Unsicherheiten und fördert ein ruhiges, ausgeglichenes Verhalten im Alltag.

In unserer modernen und oft dicht besiedelten Umwelt sind Hunde täglich zahlreichen Reizen ausgesetzt. Verkehrsmittel, Menschenansammlungen, Umweltreize und Begegnungen mit anderen Hunden können Stress oder Überforderung auslösen. 
Gezieltes Hundetraining unterstützt den Hund dabei, solche Alltagssituationen kontrolliert und entspannt zu bewältigen. Gleichzeitig sorgt das Training für eine artgerechte geistige und körperliche Beschäftigung, die für das Wohlbefinden des Hundes essenziell ist.

Regelmässiges Training stärkt zudem das Vertrauen zwischen Hund und Mensch. Durch konsequentes, faires und ruhiges Handeln vermittelt der Mensch Sicherheit, wodurch sich der Hund zunehmend an ihm orientiert – sowohl im Alltag als auch in neuen oder stressigen Situationen. Gemeinsame Trainingszeiten fördern positive Erfahrungen und vertiefen die Bindung zwischen Hund und Mensch.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Hundetrainings ist die verbesserte Kommunikation. 
Der Mensch lernt, die Körpersprache und Signale des Hundes besser zu erkennen, während der Hund auf verbale und nonverbale Anweisungen reagiert. Zu den wichtigsten Trainingsformen zählen die Grunderziehung, die Impulskontrolle sowie geistige und körperliche Auslastung durch Aktivitäten wie Tricktraining oder Distanztraining. 
Diese Trainingsformen stärken nicht nur gewünschtes Verhalten, sondern auch die Aufmerksamkeit und Orientierung des Hundes am Menschen. 


Insgesamt trägt Hundetraining massgeblich zu einer harmonischen, langfristigen und stabilen Mensch-Hund-Beziehung bei.

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